Kotzen, kotzen, kotzen

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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von chulchen » Di 18. Dez 2018, 23:36

Hallo Ihr Lieben,

wir haben ein erstes Ergebnis von Wombis Kotprobe:

Er hat hämolysierende E- Colis in hoher Keimzahl.

Meine Fresse, kann das nach so vielen Monaten tatsächlich die Lösung sein?!?!
Die TÄ meinte, daß diese Bakterien eigentlich zum Darm- Milieu dazu gehören, aber wenn sie in ihrer Anzahl ausarten auch in den Magen einwandern können und pathogen werden können.

Sie empfahl CaniKur als Darmaufbau... leider nimmt Wombi das nicht.

Leider konnte mir keiner sagen, wie ansteckend das ist oder ob ich irgendwelche Hygienemaßnahmen beachten muß.
Hier laufen immerhin 3 Kater herum, die auch dieselben Klos benutzen und in den Garten kacken.

Ich habe jetzt von D- Mannose zur Bekämpfung der E- Coli gelesen .
Was meint Ihr?
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Kuro » Di 18. Dez 2018, 23:37

D-Mannose kenne ich dazu auch. Über einen recht langen Zeitraum (einen Zyklus über deren Lebensdauer hinaus, so zumindest beim Darm).

Und beim Futter alles ohne Kohlenhydrate, davon ernähren die sich.

Beim Rest weiß ichs leider nicht.
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von chulchen » Di 18. Dez 2018, 23:51

Futter gibt es hier eh nie mit Kohlenhydraten. Also Grundsätzlich nicht.
Wombi bekommt normalerweise BARF, und die Ballaststoffe gibt es über Gemüse (Zucchini, Karotte, Flohsamen, Leinsamen, Sesam etc.).
Kuro hat geschrieben:...einen Zyklus über deren Lebensdauer hinaus
Wie lang ist denn deren Zyklus?

Hinzugefügt nach 32 Minuten 11 Sekunden:
Ich habe jetzt diesen aufschlußreichen Artikel gefunden:
https://www.tier-gesundheitspraxis.ch/m ... obleme.htm
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Kuro » Mi 19. Dez 2018, 01:13

Das mit dem Zyklus könnte ich dir nicht mehr sagen, ich habe das nur schon vor Jahren gelesen. Da die sich in der Schleimhaut zum Nachbilden einnisten und daher auch dahinter sitzen, ist ein zusätzlicher Zyklus nötig, um diese dann auch noch mit zu erwischen, das war da im Groben die Begründung gewesen.

Und Barf ist natürlich perfekt dabei. Das Viehzeugs schön aushungern.
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Slimmys Frauli » Mi 19. Dez 2018, 11:29

Schau mal in meinen Thread "Clostridien, E-colis" auf der zweiten Seite meinen Beitrag vom Mo 27. Aug 2018, 15:18 an. Dort habe ich eine Menge an Zitaten zu Clostridien und E-colis aus der Fachliteratur zusammengestellt. Vielleicht hilft dir dort etwas weiter bzw. hast du dort eine Menge von Literaturtipps zusammen, wo du spezielle zu E-colis noch weiter nachlesen kannst.

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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von chulchen » So 23. Dez 2018, 22:12

@Slimmys Frauli Herzlichen Dank für Dein Thema! Ich habe mich durch alles gelesen, allerdings auch nicht alles aufnehmen können, wegen der Fülle an Info.
Aber da war schon einiges Aufschlußreiches dabei.
Ich werde es aber speichern und immer wieder reinschauen!

Momentan gebe ich D- Mannose, das wird einfach mitgefressen. Die angegebene Dosierung von 4g tgl. habe ich einfach auf Katzengewicht runtergerechnet.

In der Zwischenzeit habe ich zusätzlich eine THP eingeschaltet, sie hat einen Hausbesuch (2 Stunden lang!) und eine Haaranalyse gemacht.

So langsam kristallisiert sich eine (Gesamt-) Ursache und ein Behandlungsplan für Wombi heraus.

Als nächstes ist jetzt Lulu dran: großes Kotprofil + Haaranalyse + Sono Bauch (aber erst Mitte Januar).
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von chulchen » Do 24. Jan 2019, 01:45

Sodele...

Wir haben endlich Ergebnisse:

Wombi ist allergisch/ unverträglich auf Gans, Ente, einige Fischsorten, Bindemittel jeglicher Art (Cassia Gum, Johannisbrotkernmehl, Gummi Arabicum, Guar und weitere), hat einen massiven B- Vitamin- Mangel (B1,Folsäure, Biotin), er hat hämolysierende E- Coli, eine verdickte Darmwand, eine verdickte Magenwand (IBD?) und Niereninsuffizienz.

Lulu ist allergisch/ unverträglich auf Rind, Geflügel, verschiedene Bindemittel (ähnlich wie Wombi), er hat hämolysierende E- Coli, eine verdickte Darmwand, eine Schrumpfniere, eine gestaute Niere (=> Diagnose: urämische Gastritis), vermutlich auch eine Pankreasinsuffizienz... und dann eben noch seine bekannten Baustellen: Kardiomyopathie und Arthrose.

Ich bin bedient.
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von NicoCurlySue » Do 24. Jan 2019, 06:57

Oh. je, das glaube ich, dass Du bedient bist. Jetzt wird das Füttern ja eine Wissenschaft für sich. Aber wenigstens hast Du jetzt Ursachen und kannst reagieren. Kann Dir dieTHP weiter helfen zur Unterstützung? Ich wünsche DIr viel Kraft und den Katern gute Besserung! :trost: :daumen:
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Fee » Do 24. Jan 2019, 07:15

oje :schwindlig: :traurigguck: Das tut mir sehr leid, das wird wirklich eine Wissenschaft mit dem Füttern..
Ich hoffe Du findest eine Lösung, fühl Dich mal getröstet :trost:
Bildhier gehts zu uns: viewtopic.php?f=71&t=1408
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Ottilie » Do 24. Jan 2019, 08:27

Ach herrje!
Du Arme :trost:
Wäre Barf eine Option?
Viele Grüße
Ottilie

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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von chulchen » Sa 26. Jan 2019, 18:37

Wombi bekommt ja schon Barf seit einigen Jahren, bei ihm müßte ich im Prinzip "nur" die Fleisch- bzw. Fischsorten anpassen.
Nur bei der Känguru-Ausschlußdiät haben wir auf Reinfleischdosen zurückgegriffen.
Was ich nicht verstehe: Er hat ja auch mit Känguru nicht aufgehört zu erbrechen, Känguru wurde aber als Fleischsorte auch nicht getestet... vielleicht reagiert er darauf ja auch?! Wer weiß.

Naja, im Prinzip würde ich der Einfachheit halber jetzt bei beiden komplett auf jegliches Geflügel (auch, wenn bei Wombi ja z.B. noch Pute gehen würde) und Fisch und Verdickungsmittel verzichten, für Lulu ist eben zusätzlich auch Rind tabu.

Als "Zwischendurch- Dose" ohne Bindemittel gibt es von Pfotenliebe ja das Wildtöpfchen mit 100 % Hirsch oder von Herrmanns einige Sorten (z.B. Reh, Pferd, Kaninchen), die beide fressen können.

Für Wombi gibt es auch bei Pfotenliebe, Herrmanns und Auenland reine Rindertöpfchen.

Die Sorten sind auch vom Phosphorgehalt recht gering, wegen Fett muß ich noch schauen.

Viel nerviger sind gerade diese "Tonnen" an Medikamenten, Ausleitungsmitteln, Darmaufbauzeugs etc.
Der eine mag dies nicht, der andere das nicht, ist von irgendwas ein Krümel zu viel drin, ist das auch wieder "iihh", dann ist Lulu's Futter sooo toll, daß Wombi das unbedingt haben will, aber nicht haben soll, weil Lulu's Herztablette dadrin ist, füttere ich sie in getrennten Räumen, haben beide keine Zeit zum Fressen, weil man dann Theater an der Tür machen muß... usw. Dieses ständige Aufpassen, Näpfe wegnehmen und wieder hinstellen und Katersortieren ist anstrengend und geht mir massiv auf den Sack. :mauer: :alte: :makrel:

Aber es nützt ja alles nichts.
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von NicoCurlySue » Sa 26. Jan 2019, 18:46

Oh, ich kann Dich so gut verstehen. Bei Findus bin ich mir manchmal wie eine Apothekerin vorgekommen, bis alle Pülverchen und Tröpfchen in ihm drin waren. Und ich hatte den Vorteil, dass ich nur bei ihm aufpassen musste. Seitdem frisst er auf meinem Herd. :D

Ich wünsche Dir weiterhin gutes Durchhaltevermögen.
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Ottilie » So 27. Jan 2019, 08:59

Entschuldigung, wäre ein Surefeed Napf keine Option?
Das hin und her beim füttern kenne ich nämlich auch
Viele Grüße
Ottilie

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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von chulchen » Di 5. Feb 2019, 22:16

Über zwei Surefeeds habe ich auch schon nachgedacht, bin aber zu dem Schluß gekommen, daß ich keine besorgen werde, da ich denke, daß sich das "Katersortier- Problem" dadurch nicht lösen läßt und ich sogar noch mehr Arbeit damit habe.

Lulu hat z.B. die Angewohnheit, sich 10- 20 cm vor seinen Napf zu setzen und diesen ersteinmal 15 Minuten lang anzugucken. Er muß also immer sehr genau dadrüber nachdenken, ob es sich lohnt, einen Schritt nach vorne zu machen. Ich vermute mal, daß das genau die Entfernung ist um die Klappe vom Napf zu öffnen.
Somit würde Lulu dann da sitzen, nachdenken und währenddessen mampft Wombi genüßlich aus seinem Napf.

Dann ist Wombi mit seinem Barf nicht sonderlich reinlich beim Fressen, ich muß eigentlich nach jeder Mahlzeit die Umgebung der Näpfe säubern, da alles voller Blutspritzer ist und er sich auch gerne die Würfelchen aus dem Napf holt und die auf dem Fußboden frißt. Da er keine Zähne mehr hat, wird auch mal ein zu großes Stückchen durch die Gegend geschleudert und landet an der Wand.

Wenn ich mir nun vorstelle, zusätzlich zu den Wänden und dem Fußboden auch noch einen äußerst verwinkelten und sperrigen Surefeed 6x am Tag säubern zu müssen... ganz ehrlich: Ne, keine Chance. Ich müßte den dann vermutlich auch noch jedes Mal in die Dusche tragen und evtl. auseinanderbauen (?), weil der zu groß ist für das Waschbecken in der Küche.

Nachdem ich jetzt noch einige Varianten ausprobiert habe, die nicht funktioniert haben (auch, was das Futter angeht), ist für mich die Lösung:
Beide bekommen Barf und dieses wird dann eben nur noch aus verträglichen Sorten für beide sein.
Also Lamm, Schaf, Hirsch, Reh, Kaninchen, Hase, Rentier etc.

Da beide fast dieselben Medikamente/ Mittel bekommen, müßte ich dann nur noch bei einer Mahlzeit aufpassen und das wäre dann die Frühstücksmahlzeit mit Lulus Herztablette. Eventuelle Schmerzmittel (Onsior) wegen der Arthrose kann ich extra und direkt geben.

Aber soll ich Euch mal was sagen?!
Es wird besser! :hurra: :hurra: :hurra:

Nachdem die THP hier war, wir alle Untersuchungen beim TA durch hatten und kurz nach Weihnachten ein Behandlungsplan stand, den wir seit ca. 5 Wochen durchziehen, hat sich nach und nach eine Besserung eingestellt.

1./ 2./ 3. Woche: 2 Tage kotzfrei
4. Woche: 5 Tage kotzfrei
5. Woche: 5 Tage kotzfrei

Jetzt sind wir in der 6. Woche und ich habe endlich wieder Zuversicht!

Jetzt warte ich nur noch darauf, daß ich Lulu ENDLICH mal beim Pinkeln erwische.
Beim Ultraschall wurden auch Kristalle in der Blase entdeckt, die noch bestimmt werden müssen, damit wir eine Steinbildung verhindern können.
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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Ottilie » Mi 6. Feb 2019, 20:09

Da freu ich mich doch mit, wenn es bei Euch besser wird! :hurra:
THP hat bei uns im Dezember bei Merlins Gastritis auch super geholfen.
Weiter so ! :hurra:
Viele Grüße
Ottilie

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Re: Kotzen, kotzen, kotzen

Beitrag von Fee » Do 7. Feb 2019, 06:30

:hurra: :hurra: :hurra: es geht aufwärts! Ich freu mich mit euch mit!
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