Hyposensibilisierung bei der Katze

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Mi 9. Okt 2019, 16:24

Hahahhaaaaaa!!!! :cat-D: Made my day!!!!

Lotte hat die Woche mit Catsitter gut verkraftet.
Emma und sie spielen ziemlich viel miteinander und ließen sich da auch durch die "fremde Frau" nicht irritieren.
Als ich nach hause kam, freuten sie sich alle 3 und Lotte & Liese gingen direkt in Kuschelmodus.
Emma freute sich auch sehr und rollte regelrecht über den Boden. Aber das macht sie auch, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme. Sie ist eine Rolle-rolle-Katze ;)
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Sa 12. Okt 2019, 17:59

Donnerstagabend gab es dann das letzte Mal die 2-wöchige Spritze.
Ab jetzt also alle 4 Wochen. Wenn ich sehe, das sie an zu schrabbeln anfängt, geht das auch 3-3,5-wöchig.
Aber das wird die Zeit zeigen.
Viele Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Mietzies Tante » Sa 12. Okt 2019, 22:04

Ich drücke ganz fest die Daumen :daumen:

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Sa 19. Okt 2019, 09:14

Anscheinend sind dann jetzt wohl alle Softclaws runter
:eek:

Gestern hat sie sich also den ersten Kratzer ohne Krallenschutz verpaßt.
Blut floß nicht, aber es ist natürlich gerötet.
Ich hatte aber auch, wie angeordnet, das Apoquell herunter gefahren auf 1/2 täglich bevor es nach der nächsten Spritze noch mehr runter geht.
Da möchte ich eigentlich bei bleiben und gebe ihr morgens die nächsten Tage 1/3 Ceterizin und schau, wie sie sich verhält.

Samstagabend:
Also:
Sie schrabbelt, wenn auch nicht in dem Ausmaß wie noch vor 2 Monaten.
Da ich eh erst einmal neue Soft Claws bestellen muß und das 1 Woche dauert, teste ich jetzt mal aus, wie es mit dem zusätzlichen Ceterizin funktioniert.
Viele Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Mo 21. Okt 2019, 23:41

Die Tierärztin sagt:
erst einmal wieder die volle Dosis Apoquel. Morgen Vormittag hole ich die Tabletten ab.

In den Infos steht:
"In aller Regel wird die Desensibilisierung sehr, sehr gut vertragen! Die meisten Hunde und Katzen zeigen als einzige „Nebenwirkung“ einen gesteigerten Juckreiz kurz nach oder vor der Injektion. Wie oben bereits beschrieben, ist das aber eigentlich ein gutes Zeichen! Es bedeutet nämlich, dass der Körper des Hundes/der Katze sich mit den injizierten Allergenen beschäftigt – und wahrscheinlich auf die Desensibilisierung ansprechen wird. Trotzdem sollten Dosis und/oder Intervall der Spritzen dann angepasst werden (siehe „Erhaltungsphase und Dosisanpassung“). Berichten Sie also unbedingt Ihrem Tierarzt davon, wenn Ihnen bei Ihrem Tier verstärkter Juckreiz auffällt!"

Puh!
Gut!

und da steht auch:
"Bis die Behandlung wirkt, brauchen die meisten Hunde und Katzen noch weitere Medikamente und Mittel, um die Symptome zu lindern ("

Also hätte ich die Pillen nicht runterfahren dürfen. Okay...
Vielleicht hätte ich mir das vorher noch einmal genau zu Gemüte führen sollen :(
Viele Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Kristanca » Di 22. Okt 2019, 11:09

Oh, hat sie sich denn wieder so arg gekratzt?

Das Thema finde ich sehr interessant, kann aber fachlich nix beitragen :tuete:
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Di 22. Okt 2019, 11:57

Ja, das ist richtig aufgefallen, weil mit dem Krallenwechsel die SoftClaws weg waren. Ich habe das dann genauer beobachtet.
Sie kratzte immer kurz vor der Injektion (1-2 Tage vorher) und nun fiel mir auch auf, das sie nach der Injektion kratzte. wie ich nun kapiert habe, bedeutet das, dass ihr Immunsystem sich mit den Spritzen auseinandersetzt
... und man darf halt die Medis erst absetzen, wenn klar ist, das eine Immunisierung einsetzt. Da war ich also zu früh.
Viele Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Mo 28. Okt 2019, 19:11

Eine Studie, eine Studie.


Da auch diese Studie gut zum Thema paßt, schreibe ich es hier mit hinein.

Zur Zeit läuft eine neue Studie über allergische Katzen. Die Wissenschaftler glauben, dass man die Allergieauslöser auch im Kot der betroffenen Katzen feststellen kann. Sie haben (oder sind dabei) ein neues Verfahren dazu entwickelt, aber das ist halt alles noch in der Forschung.
Da neben Lotte ja auch Lizzie Allergikerin ist und immer wieder mal an Dermatitis leidet, ist sie jetzt zur Studie angenommen worden. Da sie symptomatisch imemr pünktlich März-april und September-Oktober am schrabbeln ist, vermutet unsere TA, das auch bei der Liese Umweltallergien (Pollen in diesem Fall) im Spiel sind.
Heute Morgen bekam ich den Bescheid.
Hurra! :hurra:
Bitte Streu-frei.
Ups! :schwindlig:
Das heißt: Ich schaufel ca. 5g ihrer Kacke in ein Röhrchen und liefer das ab. Fertig. Das wars! Mehr nicht! Und: Keine Kosten! Wird alles bezahlt! (Gottseidank)

Also kam ich nach Hause und suchte das Röhrchen schon mal raus und wartete.
Plötzlich seh ich Lotte in Lauerstellung und denke "Na???" Wenn will sie denn überfallen?
guck um die Ecke undsehe eine echt genervte Lizzie, die im Klöchen saß. Also habe ich das Lottchen verscheucht - so eine Stalkerin!
Hab das Röhrchen geholt und gewartet, das Liese fertig ist.
Und dann saß ich da Köttelchen auf dem Schaufelchen und rüttelte erst einmal das Katzenstreu ab. Und schüttelte und Schüttelte... wie Gold sieben!
Emma kommt und guckt... Macht den Hals lang... guckt... guckt mich an... geht.
Lotte kommt, guckt was ich da mache... Macht den Hals lang... guckt... guckt mich an... geht.
Lizzie kommt... macht den Hals lang... guckt, läßt sich auf die Seite fallen und schnurrt.
Ich habe keine Ahnung, wieviel 5 gramm sind, also habe ich alles abgefüllt. Gottseidank macht Liese vorbildliche Köttel. Schlank, recht trocken, stinken nicht und pünktlich alle 2 Tage.

Selbstverständlich halte ich euch auf dem Laufenden, was dabei heraus kommt.
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Khitomer » Mo 28. Okt 2019, 20:29

Oh, das ist spannend! Toll, Dass Lizzie teilnehmen kann. Wie ist das eigentlich bei Menschen? Ich möchte auch an der Studie teilnehmen.
Liebe Grüsse, Khito

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von IceVajal » Mo 28. Okt 2019, 20:32

Ich finde es auch sehr spannend! Danke, daß du berichtest, man weiß ja nie, ob es einen nicht auch mal betrifft.
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Mietzies Tante » Mo 28. Okt 2019, 21:04

Ich bin zu blöd. Sind jetzt beide für die Studie angenommen? :hm:

Wenn ich Katze wäre hätte ich mich auch über deine Sammelei gewundert.
Jeder reagiert da halt anders. :laugh:

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Mo 28. Okt 2019, 21:42

Khitomer hat geschrieben:
Mo 28. Okt 2019, 20:29
Oh, das ist spannend! Toll, Dass Lizzie teilnehmen kann. Wie ist das eigentlich bei Menschen? Ich möchte auch an der Studie teilnehmen.
Geh zu deinem Tierarzt und sag Miau? Miau?

Lizzie ist zur Studie angemeldet, da wir bisher "nur" die Ausschlußdiät hatten, aber noch keinen Bluttest.
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Do 7. Nov 2019, 11:58

herrje!
Nie wieder!
Nie wieder farbige Krallenschutzkappen!
Man konnte überhaupt nicht sehen, ob Klebstoff drin war oder nicht oder erst, wenn es oben schwappte.
Meine TA vermutet auch, dass die farbigen nicht solange halten, da sie unbeweglicher waren als die durchsichtigen.
Ich habe eben also direkt neue Durchsichtige bestellt.
Ansonsten sehen die Krallen echt schräg aus. (Foto kommt heute Abend)
Und ihre Spritze kriegt die Lotte auch heute Abend.

Die Ergebnisse von der Studie sind auch schon da gewesen.
Und jetzt habe ich es also kappiert.
Die Wissenschaftler testen den Kot.
Erforscht wird der Zusammenhang von Allergien und Verdauungsstörungen, Darmkrankheiten usw.
Die These wäre also: Gesunder Darm = mehr Widerstand gegen Allergien. Man kann dabei also keine Rückschlüsse auf die Allergie selbst fassen, wie ich erst dachte.
Lieses Darm ist zu 95 % perfekt!
Ales negativ, negativ, negativ. (Ich schreib das heute Abend mal ab, der zettel ist auch zu hause.
Aber. Und jetzt kommt es.
Liese hat beginnende Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Diese produziert wohl nicht genug Mittelchen für die Verdauung. Es ist noch nicht dramatisch, aber beginnend.
Dafür gab es dann die Empfehlung für Tropfen, die ins Futter kommen und bitte erst einmal Monoprotein füttern und dann bitte wieder Kot abliefern.
Stellt euch mal vor, ich hätte "Nein" gesagt! So können wir jetzt super daran arbeiten, übers Futter die Bauchspeicheldrüse zu unterstützen.
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von claudiskatzis » Do 7. Nov 2019, 12:45

Passt nicht so ganz hier rein, aber irgendwie doch.
Ich war sehr überrascht von einigen Ergebnissen und mir wurde dadurch auch einiges Verständlicher.

https://www.arte.tv/de/videos/080499-00 ... ikrobioms/

Sicherlich gibt es da auch Parallelen zu Katzen...
Das Leben ist nur mit bunter Knete im Kopf zu ertragen

LG Claudi

viewtopic.php?f=71&t=1940

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Do 7. Nov 2019, 13:51

Das denken diese Wissenschaftler auch.
Wie oben geschrieben: Gesunder Darm, gesunde Verdauung, weniger Krank, widerstandsfähiges Immunsystem.

Also:
Lotte hat heute Abend noch ihrer Spritze bekommen. Sie hat sie wieder gut verkraftet.

Liese und die Ergebnisse:
Coronavirus - negativ
Parvovirus - negativ
Tritrich.foetus PCR - negativ
Giardien - negativ
Cryptosp. negativ
Chymotrypsin - 0,19 (zuwenig! Das ist das Verdauungsenzym)
a-1-Antitrypsin - 0
Parasiten - negativ
Protozoen-Zysten - negativ
c1.perfringens - negativ
c1.difficile - negativ
gram-positive Keimflora - mäßiger Gehalt
gram-negative Keimflora - geringer Gehalt
Salmonellen - negativ
Mykologische Untersuchung - negativ
Gasbildner (Clostridien) - positiv
saccarolystische Keine - negativ

Der Chymotrypsin wert liegt im pathologischen bereich. ... Der Proteingehalt des Futters soll überprüft werden. Es soll überelgt werden Rohfaser zhuzuführen (a) Liese frißt Gras. b) Weizen geht nicht, da ist sie allergisch gegen. Da haben wir uns also gegenentschieden)
Sie soll deflatorischer Substanzen ist zu erwägen - haben wir uns gegen entschieden, da Liese noch nie Durchfall hatte. Das ist also Unsinn. Aber eine höhere Eiweißzufuhr würde ich ihr gerne zukommen lassen oder wenn sie mal mehr futtern würde! Sie hat so 200g am Tag, mehr läßt sie stehen. Sie trinkt auch ausreichend
Wir haben Tropfen (Synerga, für Allergien die im Futter sind und den Darm reizen) bestellt, die übers Futter kommen, um den Darm zu unterstützen, wie es auch empfohlen wurde.
Schaun wir also mal weiter
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Mi 4. Dez 2019, 10:35

Ende letzter Woche fingen Lotte vermehrt an zu kratzen. Also habe ich mich entschieden, ihr die Spritze kurzerhand 2 Tage früher zu geben.
So steht es auch in den Anweisungen.
Man muß versuchen, die richtigen Abstände zu finden, der 4-Wochen-Rythmus ist nicht fest und kann variieren.
Mal sehen, ob es jetzt wieder besser wird.

die blauen SoftClaws haben echt einen Vorteil! Ich kann sehen, welche sie schon verloren hat und welche noch kleben. Bis jetzt fehlen an jeder Vorderpfote 1 Kappe und an der linken Hinterpfote ist eine Kappe an einer der äußeren Zehen schon weg.
Viele Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Mietzies Tante » Di 10. Dez 2019, 08:03

Du gibst dir so viel Mühe mit der Maus, ich mag gar nicht daran denken wie es ihr ohne dich gehen würde.

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Elvira B » Di 10. Dez 2019, 08:12

Mietzies Tante hat geschrieben:
Di 10. Dez 2019, 08:03
Du gibst dir so viel Mühe mit der Maus, ich mag gar nicht daran denken wie es ihr ohne dich gehen würde.
...finde ich auch :grins_gelb:
Liebe Grüsse von Elvi und Elli

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von ElinT13 » Di 10. Dez 2019, 08:43

Ich entdecke diesen Thread erst jetzt und finde das Thema sehr spannend. Mein Mann macht auch eine Hyposensibilisierung und hat 2 von 3 Jahren schon durch. Seine Symptome haben schon nach einem halben Jahr deutlich abgenommen, und zur Pollenzeit braucht er schon keine Medikamente mehr. Daher hoffe ich, dass Lotte auch deutliche Erleichterung erfährt. :daumen:

Ich finde das auch toll, dass Du mit ihr da durch gehst!
Liebe Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Di 10. Dez 2019, 17:31

Manchmal zweifel ich an mir und dem großen Vorhaben.
Doch Lotte ist so unglaublich lebendig!

Wenn sie an sich schrabbelt denke ich jedesmal "Shit!"
Und wenn sie dann mit Lizzie und Emma durch die Bude galoppelt und sie alle drei Fangen spielen, denke ich: dafür hatte sie "vorher" keine Zeit. Da war sie nur am kratzen.
Viele Grüße
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