Heuschnupfen?

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Josefine
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Heuschnupfen?

Beitrag von Josefine » So 1. Sep 2019, 14:22

Hallo Katzen-Erfahrene,

kann es sein, dass ein Katerchen ganz ordinären Heuschnupfen hat, allergisch auf Pollen reagiert? Im Mai/Juni war’s besonders schlimm, aber auch Mitte August hatte Francesco wieder einen „Anfall“, nieste mehrere Tage nonstop, konnte ein Auge kaum öffnen. An eine Reaktion auf Hausstaubmilben mag ich kaum glauben, zu wenig Material, in dem sie sich verstecken könnten, und er ist sehr viel draußen, schläft nachts eher mal in der Scheune des Nachbarn. Um uns herum halt Natur pur, selbst ich habe gelegentlich Niesattacken, wenn nicht identifizierte Gräser blühen.

Ist es möglich? Danke für jeglichen Rat
Josefine

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Claudia
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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Claudia » So 1. Sep 2019, 22:15

Richtiger Heuschnupfen ist bei Katzen eher seltener.
Wahrscheinlicher ist eine andere Art Allergie (was das Ganze nicht besser macht).
Sie können auf alles mögliche allergisch reagieren, auch auf Pollen, Grasmilben, Flohbisse...
Freundliche Grüße von Claudia
Neuanfang - oder: Wir sind (wie) Hund und Katz.

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Elvira B » Mo 2. Sep 2019, 07:26

Seh ich auch so, lass halt mal einen Allergietest machen, meine Geli, Zwergpudeldame hatte gefühlte 1.000 Allergien und mit einer Hyposensibilisierung hatten wir das dann im Griff ;-)
Liebe Grüsse von Elvi und Elli

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Josefine » Mo 2. Sep 2019, 20:56

Merci für eure Mühe. Eine Flohbiss- oder Flohkot-Allergie hat Francesco wahrscheinlich, erst kürzlich entdeckt. Er rupft sich das Fell an den Innenseiten der Hinterbeine aus - und verhaltensgestört, das wäre eine alternative Ursache, ist er ganz sicher nicht. 😉
Entschuldigung, aber „richtiger Heuschnupfen“ ist doch eine Allergie, eben gegen Pollen, blühende Gräser, Bäume etc. Ups, nachgelesen: Nee Grasmilbe kommt überhaupt nicht in Frage. Francesco niest nur, seine Augen brennen, er hat keinerlei wunde Stellen oder ähnliches. Man kann’s auch gut von einer Erkältung unterscheiden, dann hustet er nämlich zusätzlich.
So einen wahrscheinlich sehr teuren Test können wir uns leider nicht leisten, sollten möglichst ohne Doc auskommen. Übrigens wurde mir vom Allergologen eine Katzenhaar-Allergie attestiert. Der Witz des Jahrhunderts.
Francesco reagiert ganz gut auf ein hom. Antihistaminicum. Ich wollte halt wissen, ob mein Verdacht auf Heuschnupfen hinkommen kann. Ach, ständig ist man in Sorge

Liebe Grüße
Josefine

Das ist übrigens Francesco. Ich fange schon an zu kichern, wenn ich den übellaunigen Blick nur sehe. War nicht sein Tag, verrät dennoch viel über den Charakter des "Hausherrn".


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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Elvira B » Di 3. Sep 2019, 08:20

Der Allergietest kostet nicht die Wellt und wenn man sich Tiere hält, sollte man dafür auch Geld bereitstellen können, sorry, das is meine Meinung. Ich weiß doch was auf mich zukommt, wenn ich mir Tiere halte und übernehme auch Verantwortung, da scheints bei vielen Tierhaltern zu hapern :traurigguck:
Liebe Grüsse von Elvi und Elli

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Josefine » Di 3. Sep 2019, 10:21

Vorsicht, liebe Elvira,

man sollte nicht so leichtfertig urteilen, ohne die Umstände zu kennen. Francesco ist mir zugelaufen, wollte unbedingt bleiben. Seit 7 Jahren versorge ich hier ein halbes Dutzend Streuner von meiner Rente auf Grundsicherungsniveau, die Futterkosten sind nicht eben gering. Ein Glück, dass ich mich in der Homöopathie sehr gut auskenne, ihre Verletzungen etc. behandeln kann. Als ich noch in Lohn und Brot stand, hatte ich 10 Jahre lang eine verwilderte Population von ca. 40 Katzen an der Backe, gab in der Zeit etwa 10.000 € für Futter und Veterinär aus. Francescos Kastration spendierte die hiesige Caritas, da sie mein Engagement kennen und schätzen.

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Elvira B » Di 3. Sep 2019, 10:42

Sorry, dann hättest du den Satz anders formulieren müssen, ich hab 30 Jahre nur Nottiere aufgenommen, wenns auch "nur" Meerschweinchen waren, aber für die TA-Kosten wäre ein Neuwagen und mehr rausgesprungen, von daher sehe ich rot, wenn ich höre, kein Geld fürn TA, geht mir der Hut hoch ;-) Meine Geli war auch aus ner schlechten Haltung und Elli ist mir auch zugelaufen, ich kenne das auch, deren Besitzerin konnte sie nicht mehr gebrauchen, sie hat jetzt 2 Kater, wenn ich solche Sätze lese, seh ich dann rot.
Liebe Grüsse von Elvi und Elli

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Josefine » Di 3. Sep 2019, 11:52

Liebe Elvira,
wir wollen nun aber nicht darüber streiten, ob ich gleich mein ganzes Privatleben ausbreiten muss, damit Du nicht rot siehst? 😉 Außerdem wäre es sehr hart, allen armen Menschen ein Tier abzusprechen, weil der Unterhalt sie gelegentlich überfordert. Für viele Obdachlose ist ein Hund der einzige Freund. In größeren Städten gibt’s deswegen eigens eine kostenlose Tier-Ambulanz. Ich könnte mit meinem Sozialhilfebescheid auch zu einer Tier-Tafel fahren, aber hin und zurück sind’s 100 km, das rechnet sich einfach nicht.
Ein Punkt, der uns vermutlich unterscheidet, ist der Tierarzt an und für sich. Ich war in eigener Sache gezwungen, mich intensiv medizinisch weiterzubilden. Eben, so schnell gebe ich die Verantwortung nicht ab, schaue selbst, was los ist. Oft genug bewährt es sich. Es gibt dazu eine nette Anekdote. Als ich mit meinem Katerchen Marcello 2002 in die Praxis kam und „naiv“ fragte: „Wo sitzt eigentlich bei einer Katze das Herz?“ „Links wie beim Menschen.“ „Es schlägt aber rechts.“ Wieherndes Gelächter. Man brachte mir ein Stofftier, erklärte, das würde ich wegen des Vierfüßlerstands nur verwechseln. „Trotzdem, sein Herz schlägt rechts!“ Der Tierarzt hörte Marcello noch einmal ab, bekam einen roten Kopf und sagte: „Es stimmt, sein Herz ist rechts.“ Ein „Gendefekt“, an dem der Kater vier Jahre später starb.
… Übrigens haben wir nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis. Natürlich würde ich mir lieber Geld leihen, als nicht mit einem Tier zum Arzt zu gehen, wenn es wirklich nötig ist. Allerdings sehr froh, es im Juni nicht getan zu haben. Streuner Bernardo schleppte sich mit einer über 2 cm breiten, klaffenden Wunde, genau im Pfotengelenk, her. Ein Mäher hatte ihn erwischt, „sauberer Schnitt“. Gleiche Situation vor vielen Jahren, ich bekam den Kater dreibeinig zurück, am Oberschenkel amputiert, weil’s weiter unten nicht „halten“ würde.
Nein, Elvira, sicher war ich mir überhaupt nicht, hab’s halt versucht. Bernardo bekam antiseptische Verbände mit Rivanol, brennt nicht, und alles ins Futter, was eine Sepsis oder nur Entzündung verhindern kann. Schwierig, weil er partout nicht hierbleiben wollte, aber wegen der Humpelei den langen Weg auch nur alle paar Tage wagte. Wir haben’s dennoch geschafft. Zugewachsen, völlig verheilt, wieder Fell drüber - die Pfote ist dran, er kann ganz normal gehen.

In diesem Sinne herzliche Grüße
Josefine

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Tante » Sa 7. Sep 2019, 13:27

In diesem Forum wird in der Regel (glücklicherweise) sehr ganzheitlich beraten. Sprich, taucht jemand auf mit "mein Kitten ist unsauber :-((( " dann wird neben Klomanagement ganz klar auch nachgefragt ob dieses alleine ist, wo es herkommt etc. und nach Bedarf aufgeklärt was Vermehrer und Einzelhaltung angeht. Sogar Futter kann bei Unsauberkeit ein Thema sein usw. usf.
Es wird das beurteilt was zu lesen ist.

-Vielleicht- wäre ein Hinweis auf Krankenversicherungen für Katzen besser gewesen, aber in der Grundaussage ist was Elvira B schrieb vollkommen richtig und auch wichtig. Empfehlen wir auch immer bei Vermittlungen das man sich darüber Gedanken macht.
Lebt man nur von Grundsicherung o.ä., empfehle ich persönlich immer wärmstens, Pflegestelle zu werden da man dann je nach Verein keine (selten und/oder nur wenn man sich als wertvoll+verlässlich erweist) oder eben nur Futter- und Streukosten hat, die ja grob berechenbar bleiben.

Immer TA umgehen wird schwierig - hier haben auch einige medizinisches Wissen was Katzen angeht aber ab und an muss TA sein. Je älter Katz' ist desto mehr, gerade Dentalröntgen allein wird meiner Meinung nach immer notwendiger, auch bei einstelligem Alter bereits... und das ist ja auch teuer.
Blöd natürlich, wenn schon die Versicherungskosten den Rahmen sprengen würden, dann sollte ein Plan B schon vorhanden sein finde ich.

Aber natürlich bleibt es deine Entscheidung wie du vorgehst und planst - stehe schließlich nicht vor dir sondern anonym im Internet.
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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Josefine » Sa 7. Sep 2019, 14:49

Wie gesagt, war ich weder in einem Tierheim noch suchte ich über Annoncen eine Katze: Francesco saß genauso wie sein Vorgänger Giovanni auf der Terrasse. D.h. er „wohnte“ praktisch dort seit Februar 2017, ging einfach nicht weg. Reinnehmen konnte ich ihn aber nicht, weil Gianni erklärter Einzelkater war. Den brachte man im letzten Jahr um, nach fünf Monaten Trauer schnackelte es endlich, Francesco durfte in die Wohnung. Er konnte sein Glück kaum fassen, ging sicherheitshalber in den ersten Wochen nur für’s Geschäft raus.
Schon ein ziemlich komischer Tipp, mir ne Bewerbung als Pflegestelle zu empfehlen. Das bin ich doch längst für all die im Tal herumstreunenden Hofkatzen, die daheim nicht einmal etwas zu essen bekommen. Soll ich etwa diese Ärmsten gegen Katzen mit TSV-Lobby tauschen? Außerdem ist die jetzige Wohnung gerade 42 qm groß, zu klein für mehrere Tiere, die womöglich willkürlich zusammengewürfelt werden.
… Von Tierarzt „immer umgehen“ habe ich nichts geschrieben, sondern gesagt, wenn’s wirklich nötig ist, würde ich mir gar Geld leihen. „Es wird das beurteilt was zu lesen ist.“ Ja, dann solltet ihr halt genau lesen.
Ob teures Dentalröntgen so unbedingt nötig ist, „auch bei einstelligem Alter“, hängt ja wohl direkt ebenso mit Haltung und Futter zusammen? Einen Teil seiner Nahrung besorgt sich Francesco selbst, gelegentlich gibt’s zähes rohes Rindfleisch zum Zähneputzen.

Stimmt, es ist letztlich meine Entscheidung. Die da lautet, dass ich hier nicht mehr um Rat fragen werde, weil’s nicht akzeptiert wird, dass man bei sehr wenig Geld mit einem vierbeinigen Freund lebt.

Beste Grüße
Josefine

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Tante » Sa 7. Sep 2019, 21:02

Josefine hat geschrieben:
Sa 7. Sep 2019, 14:49
Stimmt, es ist letztlich meine Entscheidung. Die da lautet, dass ich hier nicht mehr um Rat fragen werde, weil’s nicht akzeptiert wird, dass man bei sehr wenig Geld mit einem vierbeinigen Freund lebt.
Ach komm, von nicht akzeptiert kann doch gar keine Rede sein :-) Im Endeffekt willst du nicht mehr um Rat fragen weil sich hier 1-2 Leute Gedanken gemacht haben wie man bei dir die Situation für alle Parteien verbessern könnte.
Auch sagte keiner, dass du dir ihn einfach angeschafft hast mit 'trallala' und pinker Sonnenbrille auf der Nase.

Auch wenn man quasi eine Futterstelle ist kann man sich Unterstützung beim Tierschutz suchen die da dann mit hilft. Pflegestelle sein ist nicht nur 'man muss alles nehmen und hat kein Mitspracherecht' wobei die Stärke der Mitsprache schon etwas unterschiedlich ist - je nach Verein eben.
Ich empfehle es deswegen so gerne, weil es mir sehr geholfen hat. Berufsunfähig seit etwa einem Jahrzehnt und erst als Pflegestelle aus meinem Loch gekommen, eben weil ich sonst keine Tiere hätte halten können (finanziell gesehen). Bei dir ist es nun eine Futterstelle die schon besteht, ist doch toll. Fotos davon und Berichte ab und an und mit Verein im Rücken der sich über die PR & Werbung freut ist die Versorgung auch nochmal erleichtert.

'Immer TA umgehen' war nicht auf etwas bezogen das du explizit gesagt hast, sondern auf die Implikation von dem das du dich in Homöopathie eingelesen hast und wegen Allergietest eher nicht hin willst weil kein Geld dafür da ist.

Aber wenn du das alles komisch empfindest, ist es eben so.

Zum Dentalröntgen noch. Auch die Vorfahren der Katze hatten schon FORL und wir im Verein stellen diese Krankheit auch häufig bei Tieren in jungen Jahren fest. Zuletzt bei einem 3jährigen, bei dem es so stark war das er sogar nur noch die Canini drinnen hat. Mit 3 Jahren! Man sah von außen nichts und er fraß gut, keinerlei Anzeichen.
Klar machen wir es auch nicht standardmäßig, aber gerade bei älteren Tieren checkt man dann halt doch mal wenn das winzigste Anzeichen sich zeigt.
Nur damit du alle Infos hast.
Dentalröntgen war aber auch nur als Beispiel genannt, falls das nicht für dich erkennbar war.

Nun denn, ziehe in Frieden und so.
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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Josefine » So 8. Sep 2019, 10:10

Nur gut, „Tante“, dass Du (!) den eigentlichen Grund kennst.
Zitat Elvira: „… und wenn man sich Tiere hält, sollte man dafür auch Geld bereitstellen können, sorry, das is meine Meinung. Ich weiß doch was auf mich zukommt, wenn ich mir Tiere halte und übernehme auch Verantwortung, da scheints bei vielen Tierhaltern zu hapern.“ Das war ja wohl recht deutlich oder nicht?! Du ergänztest: „… in der Grundaussage ist was Elvira B schrieb vollkommen richtig und auch wichtig. Empfehlen wir auch immer bei Vermittlungen das man sich darüber Gedanken macht.“ - „Es wird das beurteilt was zu lesen ist.“ Das müsste ja dann genauso für mich gelten??
Doch, ich habe mich an einen Tierschutzverein zwecks Unterstützung gewandt. „Oh sorry, gerade keine Zeit, ich rufe Sie zurück! Schicken Sie mir doch vorab eine Mail über die Situation, möglichst mit Bildern der Tiere.“ Brav getan. Als länger nichts passierte, auf der privaten Vorstands-Handynummer angerufen - man nahm nicht ab. Übrigens für diesen „Club“ mehrfach Vor- oder Nachkontrollen bei Vermittlungen in der Region übernommen. Nein danke, das Thema ist für mich durch.
… Es wäre nicht richtig zu sagen, dass ich mich „in die Homöopathie eingelesen (!)“ habe, so auch nicht geschrieben. Zunächst wandten sich nur Menschen an mich zwecks Behandlung, dann fragten sie auch wegen ihrer Tiere nach. Und gelegentlich ruft die Veterinärpraxis an, wenn sie mit Antibiotikum das Fieber nicht runterkriegen o.ä. Kurz, ich weiß schon sehr genau, was ich tue, zumal wegen eines soliden medizinischen Hintergrunds. Man muss ja erkennen können, dass Blutflecken morgens auf den Fliesen in der Wohnung nicht unbedingt ein Drama bedeuten, es sich „nur“ um ne blutige Blasenentzündung handelt. Der Doc hätte das Standard-Antibiotikum gegeben, Sarah bekam zweimal Kügelchen: erledigt. Auch Katzen können durch die Überflutung mit dem Zeug resistente Keime entwickeln. Abgesehen davon, dass wir alle wissen, wie sich eine solche AB-Therapie auf den Körper auswirkt.
… Och, danke für den Hinweis auf FORL, würde die Symptomatik des alten, einäugigen Streuners Bernardo ziemlich gut erklären. Er bekommt fein zerdrückten Fleischbrei, dazu ein Schälchen laktosefreie Milch, mit dem er’s Futter runterspült. Einmal am Tag ist ein starkes hom. Schmerzmittel im Brei, das gleichzeitig - im Kopfbereich - entzündungshemmend wirkt. Bernardo weiß es sehr genau, dass er sich hier auch Medizin abholt, frisst stets zuerst den Teil mit versteckten Kügelchen.
Darüber hinaus bin ich der Ansicht, dass „Man sah von außen nichts und er fraß gut, keinerlei Anzeichen“ nicht stimmen kann. Wobei „ihr im Verein“ wohl kaum mit den Katzen schlaft? Man riecht’s sofort am Atem, wenn’s ein Zahnproblem gibt.
„Dentalröntgen war aber auch nur als Beispiel genannt, falls das nicht für dich erkennbar war.“ Was sollte an der Drohung mit besonders teuren Untersuchungen missverständlich gewesen sein? 😉 Aber auch da lohnt sich eine kritische Haltung. Gianni kam irgendwann humpelnd nach Hause, konnte hinten links nicht mehr auftreten. Das Beinchen „befummelt“, kein Bruch. Als es nicht besser wurde, sind wir zum Doc. „Ach, das muss geröntgt, er vorher sediert werden“. „Nein! Es ist (!) nichts gebrochen. Untersuchen Sie ihn bitte so.“ Durchaus etwas gelernt. Nach mehrmaligem Abtasten fiel der Ärztin ein kleiner Knubbel im Schultergelenk auf. Giovanni war - unsichtbar - gebissen worden, es hatte sich ein Abszess gebildet. Zack war ein Langzeit-Antibiotikum drin, und ich durfte 70 € berappen. Schön doof für 5 Minuten, denn das hätte ich ohne AB hingekriegt. Im Zweifelsfall wird halt nun auch an den Schultern „gefummelt“.

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Re: Heuschnupfen?

Beitrag von Tante » So 8. Sep 2019, 14:33

Wieso so verbissen? :nix:

Ja, der besagte Kater schlief bei der PS im Bett mit. Wie war das mit urteilen...? Eben, du liest etwas und denkst dir den Rest, und genauso machen wir es auch. Also alles gut wenn jeder das gleiche macht, oder? :-)

Bei Vereinen kann genauso wie bei Privatpersonen mal eine Anfrage untergehen (Bezugsperson ist krank, auf Einfangaktion, hatte Unfall, sonstiges), das du da so schnell aufgegeben hast kann ich nicht ganz nachvollziehen. Auch ist nicht jeder Verein gleich, meiner Erfahrung nach. Aber erneut, geht ja darum das du Unterstützung bekommen könntest für die Gruppe, also finde ich es seltsam das ich hierfür argumentiere und du dagegen.

Bzgl. finanziellem: Du hast den Kater doch aufgenommen. Ja du warst nicht auf der Suche oder sonstwas, das hast du jetzt mehrfach klargestellt als ob das etwas an der Situation ändern würde. Du hast ihn aufgenommen also übernimmst du auch Verantwortung und Elviras' Sätze sind erneut durchaus passend. Wenn du das anders siehst, bitte, aber richtig wird es dadurch nicht.
Die Erklärung zu FORL war, weil dein Wissenstand eben war es hänge mit "Haltung und Futter zusammen". Dem ist aber nur bedingt so bzw. das kann das Ganze verschlimmern, ja. Grundveranlagung ist aber leider der Hauptgrund.
Klingt so als hättest du auch dies als Angriff gesehen.

Ich könnte jetzt auch zu Homöopathie meine Meinung schreiben, aber so wie du gegen Schulmedizin meinem Empfinden nach hetzt (und nein, ich sage damit nicht, dass AB jederzeit und immer fröhlich in die Katzen gestopft werden sollte, falls du das nun denkst) und sogar die TÄ noch scheiße findest weil sie etwas gefunden hat was dir eben -nicht- aufgefallen ist (und, um deine Wortwahl zu kopieren, wir wissen alle wie sich Abzesse auf den Katzenkörper auswirken) würdest du dich auch hier wohl persönlich angegriffen fühlen. Hier hätte ich auch recht deutliche Worte...
Aber: du bist nicht die einzige die hier im Forum Homöopathie gut findet (wobei die meisten hier da eher an Kombination mit Schulmedizin denken soweit ich weiß), das nur so nebenbei.

Wobei, wenn ich dir deiner Ansicht nach dir drohe, lassen wir das lieber...

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