Hyposensibilisierung bei der Katze

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Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Fr 5. Jul 2019, 14:35

Heute ist im Beratungsgespräch mit der Tierärztin der Entschluß gefaßt worden:
Lotte bekommt eine Hyposensibilisierung gegen Hausstaub- und Futtermilbe.
Was bedeutet das für mich und Lotte.
Wie läuft das ab?
Was kostet es???
wie lange geht das?
Wie sind die Erfolgsaussichten???
Das alles wurde mir heute auch beantwortet.
Also.

Wobei taugt eine Hyposensibilisierung?
Bei fast allen Umweltallergien
-Pollen
-Hausstaub- und Futtermilben
Bei Futterunverträglichkeit funzt das leider nicht, da muß weiter mit der Ausschlußdiät gearbeitet werden.

Wie läuft das ab?
1. Bluttest
2. Ausschlußdiät um sicher zu sein, das es NICHT das Futter ist. Wenn man das nicht macht, und auf Gut glück einfach mal Densensibilisiert wird, kann es wohl passieren, dass Lotte eine Allergie entwickelt, die vorher garnicht da war.
3. Aus Lottes Blutprobe und den ERgebnissen wird nun ihre eigene Mischung speziell für sie angefertigt.
Wenn das Mittelchen dann da ist, wird es unter die Haut gespritzt, wie bei uns Menschen auch. Am Anfang alle 2 Wochen, später alle 3-4 Wochen. Das kann man wohl anpassen.

Im Internet gibts einen tollen Link dazu. Hyposensibilisierung
Hier habe ich ganz unten den Tipp gelesen, ein Tagebuch zu führen, damit man die ERfolge oder Mißerfolge besser sieht und beurteilen kann. Das wird dann auch dieser Thread sein.

Was kostet es???
Das werde ich dann sehen!
Im ersten Jahr wohl mehr, da häufiger gespritzt werden muß, danach relativiert sich das.
Außerdem muß bis zur vollen Dosis weiter mit Medikamenten unterstützt werden, die kosten auch.
Aber das hat mir auch meine Tierärztin erklärt: Auf die Jahre gerechnet, kann eine Hyposensibiliesierung für Tier und Portmonaie besser und natürlich günstiger sein.


Wie lange geht das?
Mindestens 1 Jahr.
Bei Erfolgen im ersten Jahr, mindestens 2 Jahre.

Wie sind die Erfolgsaussichten???

Ab 60% aufwärts!!!!
Es kann Teilerfolge geben oder Kompletterfolge. Wobei meine Tierärztin auch einen Teilerfolg sehr positiv bewerten würde, da auch das eine Erleichterung für Lotte sein dürfte.
Mir reicht das, um es auf jeden fall zu versuchen.

In den weiteren Beiträgen will ich dann genau berschreiben, wie sie die Spritzen verträgt, wie sich der Juckreiz verhält, wie lange die Gewöhnungsphase bis zur vollen Dosis dauert und so weiter.

Viele Grüße und voller Hoffnung
Nanny
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Black Triple P » Fr 5. Jul 2019, 17:47

Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es der entzückenden Maus dadurch besser geht :daumen: :daumen: .
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Es grüßen Penny, Paula, Pebbles und Dosine Nicole

"Auf leisen Pfoten kommen sie wie Boten der Stille. Sie schleichen sich in unser Herz und besetzen es für imner mit aller Macht."
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Meiki » Fr 5. Jul 2019, 20:23

Ich bin mit Sheila und Felix ab 2010 ff auch den Weg gegangen. Alles Gute für Euch, die Daumen und Pfoten sind gedrückt!
Mickey - Jonny - Luca - Felix - Willie - Sergi - meine Glücksdamen Molly und Pauly - und mein Mädelinchen Pauli. Ihr und alle anderen, die ich liebte, habt mein Herz größer gemacht.

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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Fr 5. Jul 2019, 20:45

Meiki hat geschrieben:
Fr 5. Jul 2019, 20:23
Ich bin mit Sheila und Felix ab 2010 ff auch den Weg gegangen. Alles Gute für Euch, die Daumen und Pfoten sind gedrückt!
Ah!
Und hat es funktioniert?
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Meiki » Fr 5. Jul 2019, 21:10

Ja, Felix war symptomfrei - bei ihm mussten jedoch dafür noch die Zähne gezogen werden, er hatte dann nur noch die Reisszähne. FORL war bei ihm einer der Mitauslöser der Allergien.

Bei Sheila war es ebenso. Beide hatten jedoch sehr viel mehr Allergien als Lotte und bei Sheila löst immer wieder etwas aus. Liegt auch an ihrer mieserablen Versorgung im ersten Lebensjahr und auch daran, dass sie älter wird. Dazwischen war sie jedoch auch jahrelang fast völlig symptomfrei.

Zwischenzeitlich haben wir einen guten Weg gefunden - sie hat ja leider auch noch Eosinophiles Granulom bekommen. Dessen Schübe müssen wir mit Prednisolon behandeln.

Ansonsten kommen wir mit Flohprophylaxe, Folsäure, Biotin, Vitamin B12 und Videlio (EM Christoph Fischer) sowie getreide- und reisfreiem Futter ganz gut zurecht.

Ich habe allerdings damals auch lange Reinfleisch von Herrnanns Manufaktur gefüttert, das hat Bioqualität. Auf anderes Pferdefleisch - auch direkt vom Schlachter, eigentlich ohne alles - hat sie noch reagiert. Mit HM ging es dann richtig aufwärts - sie nahm zu, hatte Fell und dieses ewige putzen und lecken und kotzen hörte endlich auf. Und sie vertrug dann irgendwann von dort auch Huhn, Rind war eher immer schwierig. Bei mir gibt es auch kein Rind mehr. Nun, und jetzt verträgt sie CFF, macs, grau, leonardo ...

Über MultiVital hypoallergen und FibroSan von almapharm zusammen mit Leinöl hat sie übrigens dann später die erforderlichen Nährstoffe etc bekommen.
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Fr 5. Jul 2019, 23:46

Gut zu lesen, das gibt mir in de Entscheidung Auftrieb :)

Lotte verträgt naturbelassenes Monofutter ohne Konservierungsstoffe gut. CFF Bio und Greenwood. Zeitgleich mit Beginn der Desensibilisierung soll sie jetzt allerdings auch Hypoallergenfutter bekommen, in dem alles totgeschlagen ist, was Allergien auslösen kann. Ich soll das neue Futter direkt portionsweise ins Gefierfach packen, damit die Futtermilben keine Chance haben einzudringen, sobald die Packung auf ist.
Viele Grüße
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Meiki » Sa 6. Jul 2019, 15:59

Ich weiß gar nicht mehr, warum ich damals kein TA-Futter gegeben habe ...

Bzgl TroFu war ich auf jeden Fall zu heikel. Und der Aufwand mit dem Einfrieren war mir auch zu groß - an Portionierer a la Eiswürfel-Macher habe ich damals nicht gedacht ...

Und Felix hatte ja noch Schmerzen im Mäulchen, da ging TroFu auch nicht.

Ich hab sehr, sehr viel vergessen ...
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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Arry » Sa 6. Jul 2019, 22:01

Mein Tierfutterhändler fluchte heute ganz herzhaft über das Canin Royale. Sein Hund hat eine schwere Futtermilbenallergie und er sagte:
auf keinen fall einfrieren. Denn dannbleibt die Tote Milbe und der Kot der Milbnen ja doch am Futter und der Allergieauslöser ist damit noch da.
Sein Tierarzt sagte ihm damals: Abwaschen!
ordentlich abwaschen!

Am liebsten würde ich das verdammte TroFu eh nicht verfüttrn. Ich bin weder von der Marke noch von TroFu ansich eine Freundin.
Viele Grüße
Arry


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Re: Hyposensibilisierung bei der Katze

Beitrag von Barbarossa » Sa 6. Jul 2019, 22:19

Ich drücke euch auch die Daumen und hoffe, dass die Tests bzw. die Ergebnisse inzwischen vertrauenswürdig sind. Meine Erfahrungen liegen lange zurück, damals hatten wir noch die D-Mark.

Interessant finde ich dein Thema dennoch und ich hoffe, du berichtest von guten Erfolgen! :grins_gelb:
Viele Grüße
von meinen Sternchen Matzi 01.05.98-05.05.14 und Moritz 01.05.98-25.11.16, von Tinka und Kai
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