Futtermilbenallergie, Hausstaubmilbenallergie

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Arry
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Futtermilbenallergie, Hausstaubmilbenallergie

Beitrag von Arry » Mi 1. Mai 2019, 10:20

Ich kopiere den Text aus Lottes Beitrag mal hierhin und passe ihn an.
Die Erkenntnisse können auch anderen helfen.

Die Diagnose lautet also Futtermilben- und/oder Hausstaubmilbenallergie. Was kann ich als Dosi machen?

Hausstaub:

Nur waschbar Bettchen, keine festverlegten Teppiche oder diese im gegebenen fall öfter als üblich staubsaugen...

- zum Staubsaugen (mit Allergiefilter) wird dann dafür gesorgt, das die Katze nicht im gleichen Raum ist.
- Katzenbetten aus waschbaren Material kaufen, diese wöchentlich bei 60Grad waschen
- eigentlich sollten sie dann auch nicht mit ins Bett :traurigguck:

Bettmilben kann man verringern durch tägliches Lüften und Betten aufschütteln. Die Milben hassen das! (Frische Luft! Iiiiiih!).Bett nicht fein gemacht zuschlagen, sondern immer aufgeschlagen lassen, das fördert die ekelige Frischluftzufuhr :D - die sollen es sich nicht muckelig machen!
Über die Matratze einen Allergiker geeigneten Überzug. Bettwäsche wöchentlich wechseln,


- feucht staubputzen oder so einen Staubbindendes Staubtuch (Sw...) benutzen
- ein für Haustiere und Geflügel geeignetes Milbenspray. Die werden i.d.R. auf Geflügelhöfen genutzt und in kleineren Flaschen gibts die auch für Haushalte. So eine Behandlung hält in der Regel bis zu 6 Monate.
Ich bin selbst Haustauballergikerin, also ist das eh schon die Regel

Futtermilbenallergie:

-getreidefreies Futter kaufen.
Auch das Naßfutter sollte Getreidefrei sein, da Milben sich in der Regel auf allen trockenen Zutaten wiederfinden, also auch auf Getreidekörnern/Mehl und je größer und luftiger der Sack in dem es in die Firmen geliefert wird, desto milbiger sind die Zutaten. Hört sich ekelig an, aber es ist nun mal so. Milben gibt es überall und normalerweise tun sie uns Menschen nichts oder den Tieren - außer man ist allergisch.

Trockenfutter sollte in der Regel ja eh nur als Leckerlie gefüttert werden, aber manche füttern es auch zu den Mahlzeiten. Ist nun mal so, ich erlaube mir hier kein Urteil darüber, da mir das nicht zusteht. Fest steht aber bei Guttermilbenallergiker-Katzen: Weniger ist Mehr!

Trockenfutter:
- nur kleine Packungen kaufen (Getreidefrei),
diese direkt in eine festverschließbare Box umkippen
Wenn die Box leer ist, diese heiß auswaschen (über 60 Grad).

- immer einen sauberen Löffel zum abfüllen nehmen.

Achtung:
Man kann es auch portionsfrei einfrieren für mehrere Tage. Das Problem dabei:
sollten da schon Futtermilben drauf sein, werden die zwar abgetötet, aber sie sind mitsammt ihrem Kot ja noch dabei. ERfolg also verfehlt.
Zum Einfrieren also nur milbenfreies frisches Futter nehmen


Woran erkenne ich, ob Futtermilben im TroFu sind?
- TroFu riecht leicht minzig
- vermilbtes TroFu hat auf dem Grund der Box bräunlichen feinen Dreck (das ist der Kot, der durchs aneinanderreiben abbröselt)
sauberes TroFu hinterläßt zwar hier und da auch einen Krümmel, aber nicht diesen feinen Dreck.
- TroFu auch nicht direkt neben dem Mehl lagern, Mehl kann auch Milben haben.

Die ganzen Hypoallergenfutter wird unter so hygienischen Maßstäben hergestellt, das wir in der Rgel sauberes Futter bekommen. Vermilbt wird es erst von der Sekunde an, wo wir es zu Hause öffnen. Durch die oben genannten Maßnahmen kann man das aber deutlich reduzieren.
Viele Grüße
Arry


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Re: Futtermilbenallergie, Hausstaubmilbenallergie

Beitrag von Claudia » Sa 11. Mai 2019, 21:49

Vielen Dank für deine Zusammenfassung! :grins_gelb:
Ich hab das angepinnt und hoffe, es ist für dich ok.
Freundliche Grüße von Claudia
Neuanfang - oder: Wir sind (wie) Hund und Katz.

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Re: Futtermilbenallergie, Hausstaubmilbenallergie

Beitrag von Arry » So 12. Mai 2019, 08:46

Selbstverständlich. :grins_gelb:
Die Tips bei Hausstaubmilbenallergie hilft auch bei Menschen :D
Viele Grüße
Arry


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