Woher nehmen? Überlegungen vor dem Kauf / der Adoption

Antworten
Benutzeravatar
Tante
Böse/Lieb/Doof/Hilfreich
..
Beiträge: 341
Registriert: Sa 14. Jul 2018, 11:31
Heppenheim (Bergstraße)
Alter: 35
Kontaktdaten:

Woher nehmen? Überlegungen vor dem Kauf / der Adoption

Beitrag von Tante » Mo 13. Aug 2018, 18:01

Herzlichen Glückwunsch, du hast dich für das Haustier Katze entschieden! :-)

Nun geht es daran, sich in die Hülle und Fülle an Katzenbildern zu stürzen und mindestens 2 davon auszuwählen, damit sie deine treuen Wegbegleiter werden können. Schnell wird dir aber klar: Das ist gar nicht so einfach! Da sind auf Ebay Kitten, dort sind Bauernhofsminis, deine Freundin kennt auch noch eine Bekannte deren Katze ungewollt nach draußen entwischt ist und nun mit Kitten nach Hause kam...
Was sind also die Optionen?
Und was sind die Vor- und Nachteile dieser?
Nach was für Kriterien solltest du auswählen, was für Fragen stellen?

Darauf möchte ich hier ein wenig eingehen :-) Zur Auswahl an sich (vor allem auch wenn schon Katzen vorhanden sind) kannst du gerne hier schauen (Eigenwerbung :cool: ).


Bauernhof

In der Regel leben Katzen auf Bauernhöfen im Freigang, da sie dort zum Mäuse fangen sind. Auf manchen Höfen werden sie durchaus medizinisch behandelt wenn etwas auffällt, meistens wird so etwas wie Katzenschnupfen aber ignoriert da realistisch gesehen leider einfach genug Nachschub vorhanden ist. Die Tiere können handzahm aber auch sehr scheu sein und auch das beim Futter gibt es alles von "nichts, denn sie jagen Mäuse" zu "Katzenfutter jeden Tag".

Vorteile:
- Die Tiere sind in der Regel kostenlos
- Es geht schnell

Nachteile:
- Möglicherweise handscheu
- Möglicherweise schlecht sozialisiert und spätere Verhaltensprobleme wenn die Tiere unter 12 Wochen abgegeben werden
- Du musst nach grob 4 Wochen (Quarantäne falls du bereits eigene Katzen besitzt) auf fiv und felv testen lassen (bei Kitten ist fiv erst ab 6 Monaten aussagekräftig)
- Du musst die Neuankömmline mehrfach entwurmen
- Du musst die Kitten kastrieren lassen
- Du musst die Erstimpfungen übernehmen
- Charakter der Tiere ist selten bekannt

Kostenpunkt: Je nach Tier und TA ca. 200€ - sofern kein Infekt anfangs besteht der erst einmal medizinisch behandelt und dann auskuriert werden muss.

Fragen die man stellen sollte:
- Sind die Tiere Katzenfutter gewöhnt? (Ansonsten kann es anfangs zu Durchfall kommen)
- Sind die Tiere Menschenhände gewöhnt? Sind sie scheu, vorsichtig, schmusig?
- Sind die Tiere offensichtlich beim beschauen krank? (Humpeln, verklebte Augen, niesen, dürr o.ä.)

Was ist die Nachhaltige Lösung?
Natürlich verändert sich für jedes von dort adoptierte Tier die Welt. Aber viele bleiben zurück... Eine gute Option ist hier, den lokalen Tierschutz mit ins Boot zu nehmen. Diese können mit dem Bauern sprechen und anbieten alle Tiere dort zu kastrieren und die kranken medizinisch zu versorgen. Die jungen oder verletzten werden dann in der Regel gepäppelt und dann über den Tierschutz vermittelt. Die anderen Tiere dort können sich über weiterhin medizinische Behandlung & Futter (durch den Bauern mit Hilfe des Tierschutzes) freuen und der Bauer bekommt (ebenfalls kastrierten) Nachschub falls es mal zu wenig Katzen werden sollten. Die Kategorie für Bauernhöfe u.a. heißt beim Tierschutz "Mäusefänger".
Dadurch verändert sich nur für 1-2 Tiere die Welt, sondern für eine ganze Gruppe! :-)


Freunde oder Bekannte

Jeder hat es bestimmt schon mal im Bekanntenkreis gehabt. Die Katze ist während ihrer Rolligkeit geradezu in die Freiheit ausgebrochen und kommt mit Kitten zurück, oder die Cousine kennt einen dessen Freundin deren Katze wenigstens einmal Babies haben sollte, oder du kennst eine Hobbyzüchtern die ihr Pärchen immer liebevoll die Minis aufziehen lässt und auch bestens versorgt. So unterschiedlich die Beweggründe sind, so unterschiedlich sind auch die Haltungsbedingungen.

Vorteile:
- Die Tiere sind kostenlos bis günstig. Ein Freundschaftspreis, sozusagen.
- Du bist mit der Person befreundet und kannst eventuell Tipps und Hilfe von ihr bekommen
- Die Tiere sind Menschen gewöhnt
- Es geht schnell.

Nachteile:
- Möglicherweise schlecht sozialisiert und spätere Verhaltensprobleme wenn die Tiere unter 12 Wochen abgegeben werden
- Du musst nach grob 4 Wochen (Quarantäne falls du bereits eigene Katzen besitzt) auf fiv und felv testen lassen (bei Kitten ist fiv erst ab 6 Monaten aussagekräftig)
- Du musst die Neuankömmline eventuell mehrfach entwurmen
- Du musst die Kitten eventuell kastrieren lassen
- Du musst die Erstimpfungen in der Regel übernehmen

Kostenpunkt: Sehr variabel aufgrund der extrem unterschiedlichen Einstellungen der Katzenbesitzer. Je nach Tier und TA ist alles zzwischen 50 und 200€ möglich. Mehr wenn eine Gewinnabsicht besteht.

Fragen die man stellen sollte:
- Wie kam es zu dem Wurf? Möchte ich das unterstützen? Besteht die Möglichkeit eines weiteren Wurfes wenn es 'gut läuft'?
- Sind die Tiere geimpft? Kastriert? Entwurmt? Getestet?
- Besteht die Möglichkeit die Tiere 'erst' mit mindestens 12 Wochen zu adoptieren damit sie von Mutter & Geschwistern erzogen und sozialisiert werden können?
- Sind die Tiere offensichtlich beim beschauen krank? (Humpeln, verklebte Augen, niesen, dürr o.ä.)

Was ist die Nachhaltige Lösung?
Wenn man etwas gutes tun möchte, sollte man Kitten nur adoptieren wenn das Muttertier garantiert kastriert wird oder wurde (gerne Foto von der Rechnung zeigen lassen).


Von Privat bei Ebay und Co.

Viele Tierheime und Vereine inserieren in diversen Onlineportalen. Hier geht es aber um private Abgaben, was zum einen die 'klassischen' Vermehrer (siehe Erklärung weiter unten) aber auch die traurigen Einzelschicksale betrifft. Bei Vermehrern variiert die Haltung meist extremer als bei Freunden oder Bekannten - vom Messihaushalt bis zu sauber auf die Hobbyzucht ausgelegte Wohnung kann man alles antreffen. Oft wird man als Interessent unter Zeitdruck gesetzt. Zb. ist das Muttertier tot oder verstößt ihre Kitten, oder die Tiere werden sonst anderweitig entsorgt...

Vorteile:
- Es geht schnell. Sonst keine.

Nachteile:
- Preis: Günstig bis sehr teuer weil 'Rasselook'
- Möglicherweise scheue, kranke oder unterernährte Tiere
- Bei erwachsenen Tieren: Immer bedenken das eventuell der "wahre" Abgabegrund verschwiegen wurde
- Möglicherweise schlecht sozialisiert und spätere Verhaltensprobleme wenn die Tiere unter 12 Wochen abgegeben werden
- Du musst nach grob 4 Wochen (Quarantäne falls du bereits eigene Katzen besitzt) auf fiv und felv testen lassen (bei Kitten ist fiv erst ab 6 Monaten aussagekräftig)
- Du musst die Neuankömmline eventuell mehrfach entwurmen
- Du musst die Kitten eventuell kastrieren lassen
- Du musst die Erstimpfungen in der Regel übernehmen

Fragen die man stellen sollte:
- Wie kam es zu dem Wurf? Möchte ich das unterstützen? Besteht die Möglichkeit eines weiteren Wurfes wenn es 'gut läuft'?
- Sind die Tiere geimpft? Kastriert? Entwurmt? Getestet?
- Besteht die Möglichkeit die Tiere 'erst' mit mindestens 12 Wochen zu adoptieren damit sie von Mutter & Geschwistern erzogen und sozialisiert werden können?
- Haben die Katzen einem Stammbaum?
- In welchen Verein ist die Züchterin?
- Was ist das Zuchtziel?
- Wurden die Elterntiere auf Erbkrankheiten wie z.B HCM, PKD etc. untersucht/beschallt?
- Wie werden die Katzen ernährt?
- Wo und wie lebt der Deckkater? (Einzelhaltung im Keller o.ä. ist nicht ok) Wird immer mit den selben Elterntieren verpaart?
- Wie oft wird geworfen? (Maximum sollte 3 mal in 2 Jahren sein)
- Wieviel Zuchtkatzen leben in dem Haushalt, wie oft werfen sie, wie alt sind sie?
- Werden die Katzenkinder entwurmt, zweimal geimpft, gechipt und kastriert verkauft?
- Warum wird gerade diese Rasse gezüchtet?
- Sind die Tiere offensichtlich beim beschauen krank? (Humpeln, verklebte Augen, niesen, dürr o.ä.)

Was ist die Nachhaltige Lösung?
Wenn man etwas gutes tun möchte, sollte man Kitten nur adoptieren wenn das Muttertier garantiert kastriert wird oder wurde (gerne Foto von der Rechnung zeigen lassen). Bei schlimmen Zuständen nicht aus Mitleid Kitten mitnehmen da dann leider einfach die nächsten produziert werden... Stattdessen das Vetamt einschalten, bei offensichtlicher Gewinnabsicht gerne auch das Finanzamt.


Züchter

Wir sprechen hierbei von "echten" Züchtern. Jeder Züchter macht dies als Hobby und in der Regel Verluste, aber ein ernsthafter Züchter zeichnet sich durch exzellente Gesundheitsvorsorge aller Tiere, einem sinnvollen Zuchtziel, Abgabe der Kitten nur frühkastriert uvm. aus. Beim Züchter werden die Tiere gut sozialisiert und niemals in Einzelhaltung vermittelt.
Einen Wehrmutstropfen gibt es auch bei Züchtern: Manche Rassen sind moralisch problematisch, so zum Beispiel meiner Meinung nach Scottish Fold, Perser mit platter Nase oder auch Hybridrassen wo wortwörtlich große & wilde Katzenrassen mit Hauskatzen zwangsverpaart wurden (oft führten Versuche zum Tod des kleineren Tieres und eventuelle Nachkommen waren oft steril da die Natur solche Verpaarungen nicht vorsieht).

Vorteile:
- Keine Anfangskosten was Kastration, Impfungen, Entwurmung, Tests o.ä. angeht. (Leichte Infekte wie zb. Bindehautentzündungen können natürlich dennoch durch den Umzugsstress entstehen)
- Rundum sozialisierte Tiere
- Rundum gesundheitlich durchgecheckte und versorgte Tiere
- Vom Aussehen her genau das was man möchte
- In der Regel bereits hochwertiges Nassfutter gewöhnt

Nachteile:
- Erstmal sehr teuer in der Anschaffung
- Möglicherweise (!) muss man Monate warten, je nachdem ob es gerade einen Wurf gibt oder nicht

Fragen die man stellen sollte:
- Haben die Katzen einem Stammbaum?
- In welchen Verein ist die Züchterin?
- Was ist das Zuchtziel?
- Wurden die Elterntiere auf Erbkrankheiten wie z.B HCM, PKD etc. untersucht/beschallt?
- Was für Futter, Streu etc. sind die Tiere gewöhnt?
- Wo und wie lebt der Deckkater? (Einzelhaltung im Keller o.ä. ist nicht ok) Wird immer mit den selben Elterntieren verpaart?
- Wie oft wird geworfen? (Maximum sollte 3 mal in 2 Jahren sein)
- Wieviel Zuchtkatzen leben in dem Haushalt, wie oft werfen sie, wie alt sind sie?
- Werden die Katzenkinder entwurmt, zweimal geimpft, gechipt und kastriert verkauft?
- Warum wird gerade diese Rasse gezüchtet?


Tierheim

Tierheime sind oft die erste lokale Anlaufstelle, wenn man ein Tier adoptieren möchte - und auch die erste Anlaufstelle, wo Fund- oder Abgabetiere landen. Leider herrscht dort oft Platz- und Kräftemangel, aber es wird nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Wichtig ist auch hier zu wissen, dass fast kein Tierheim gleich ist und sehr unterschiedlich bei den Vermittlungskriterien wie auch anderen Dingen agieren kann.

Vorteile:
- Günstig da die medizinische Grundbehandlung schon abgeschlossen ist
- Man hat einen Ansprechpartner bei Fragen, Problemen oder Sorgen
- Die Tiere sind Menschen gewöhnt

Nachteile:
- Charakterbeschreibung oft nur schwierig möglich aufgrund der Stressituation für Katzen (Platzbedingt) - allerdings gibt es Tierheime mit Freilaufgehen, wo es dann eher Zeitbedingt mit der Einschätzung nicht immer einfach wird
- Manche medizinischen Notwendigkeiten könnten nicht erkannt worden sein
- Vorkontrolle oder Nachkontrolle möglich
- Du musst eventuell nach grob 4 Wochen (Quarantäne falls du bereits eigene Katzen besitzt) auf fiv und felv testen lassen (bei Kitten ist fiv erst ab 6 Monaten aussagekräftig)

Kostenpunkt: Je nach Tierheim etwa 100-150€.

Fragen die man stellen sollte:
- Was ist über die Vorgeschichte des Tieres bekannt? (Sozialisierung, Freigänger / Wohnungshaltung, eventuelle chronische Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten)
- Wie sollte das Tier beim Tierarzt am besten behandelt werden? (Vorher im Behandlungsraum laufen & erkunden lassen, in der Box behandeln, mit Geduld selber rauswandern lassen, Zwangsbox und Sedierung notwendig usw.)
- Was für Futter, Streu etc. sind die Tiere gewöhnt?
- Was für Kontakt ist mit dem Verein zu erwarten wenn etwas sein sollte oder Fragen bestehen? (Telefon, Mail, Whatsapp o.ä.)
- Was wenn es nicht klappt?
- Wie sieht der Vertrag aus?


Tierschutzverein (Pflegestelle)

Vereine sind ähnlich wie Tierheime oft die erste lokale Anlaufstelle, wenn man ein Tier adoptieren möchte - und auch die erste Anlaufstelle, wo Fund- oder Abgabetiere landen. Auch hier herrscht meist Platz- und Kräftemangel, was sich allerdings anders äußert als in Tierheimen da Vereine ausschließlich mit Pflegestellen arbeiten und dort nur bis zu einem gewissen Grad überbelegt wird. So kann es durchaus schon einmal vorkommen, dass auf 40qm 5 Kitten oder auch maaal 5 erwachsene Tiere ihr Unwesen treiben - dies ist allerdings immer noch (leider und faktisch) mehr als die selbe Anzahl in nur einem Zimmer.

Vorteile:
- Tiere laufen im Alltag mit (wie bei Züchtern oder von Privat) und lernen so schon einige Verhaltensweisen die ihnen einen Einzug im Für-Immer-Zuhause erleichtern
- Obiges ermöglicht auch oft eine bessere Einschätzung des Charakters, besonders wenn Zusammenführungen auf der Pflegestelle durchgeführt wurden
- Günstig da die medizinische Grundbehandlung und oft vieles mehr schon abgeschlossen ist
- Man hat einen Ansprechpartner bei Fragen, Problemen oder Sorgen
- Die Tiere sind Menschen gewöhnt

Nachteile:
- Vorkontrolle oder Nachkontrolle möglich, dadurch entsteht auch eine gewisse Wartezeit
- Du musst eventuell nach grob 4 Wochen (Quarantäne falls du bereits eigene Katzen besitzt) auf fiv und felv testen lassen (bei Kitten ist fiv erst ab 6 Monaten aussagekräftig)

Kostenpunkt: Je nach Verein etwa 100-150€ (Flugkosten bei Auslandstieren nicht mit einberechnet)

Fragen die man stellen sollte:
- Was ist über die Vorgeschichte des Tieres bekannt? (Sozialisierung, Freigänger / Wohnungshaltung, eventuelle chronische Krankheiten oder Verhaltensauffälligkeiten)
- Wie sollte das Tier beim Tierarzt am besten behandelt werden? (Vorher im Behandlungsraum laufen & erkunden lassen, in der Box behandeln, mit Geduld selber rauswandern lassen, Zwangsbox und Sedierung notwendig usw.)
- Was für Futter, Streu etc. sind die Tiere gewöhnt?
- Was für Kontakt ist mit dem Verein zu erwarten wenn etwas sein sollte oder Fragen bestehen? (Telefon, Mail, Whatsapp o.ä.)
- Was wenn es nicht klappt?
- Wie sieht der Vertrag aus?


Ein Wort zu Vermehrern

Nun da du dich durch alle Möglichkeiten durchgelesen hast, wirst du vielleicht bei dem einen oder anderen Fall gedacht haben, dass das Ganze sich irgendwie traurig für die Katze oder Katzen anhört... Stimmt, ist es auch.
Hier im Forum sind viele Menschen unterwegs, die sich tagtäglich im Tierschutz engagieren und ihr bestes geben, um das Katzenelend in Deutschland zumindest ein wenig einzudämmen. "Katzenelend," fragst du da. "Also ich sehe nie Streuner, das ist nur in Südländern so." Richtig, in vielen eher südlichen Gefilden ist es gang und gäbe Straßenkatzen zu erblicken... Hier in Deutschland sind diese Katzen unsichtbar, verstecken sich vor dem Menschen und finden sich an betreuten Futterstellen oder anderen geeigneten Gegenden an.

Für uns ist jeder ein Vermehrer, der Katzen vermehrt ohne dabei ein sinnvolles Zuchtziel zu verfolgen. Hierbei muss keine Gewinnabsicht bestehen, denn das Endergebnis sieht fast gleich aus: meist landen die Tiere auf dem einen oder anderen Weg in den Händen des Tierschutzes. Sei es weil sie in Einzelhaltung vermittelt und Auffälligkeiten zeigten die als nicht mehr tragbar empfunden wurden, weil sie nicht wie gewünscht aussahen (zb. nicht Rasseänhlich genug), sie Kosten verursachten (da man sie nicht unter 8 Wochen vermitteln konnte) oder krank wurden und die Eigentümer einfach hilflos waren...
Ganz zu schweigen von den vielen Seelen, die leider aufgrund mangelndem Informieren vor solchen Unterfangen oder nicht genug Konsequenz danach verhungert, an Krankheiten verstorben oder während der Geburt mit unsäglichen Schmerzen aus diesem Leben gehen mussten.

Außer es gibt wirklich sinnvolle Gründe dafür, müssen nicht noch mehr Katzen geboren werden. Wir, als Forum, sind gegen Vermehrer.

Sollte es bei dir einen "Ups"Wurf oder auch gewollten Wurf geben und nun gibt es dringende medizinische Probleme, kannst du deine Frage gerne trotzdem schildern. Aber stehe wenigstens dazu mitsamt aller Konsequenzen (inklusive rauen Worten von uns), sei verantwortungsbewusst, trage die Kosten die bis zu 16 Wochen entstehen und gebe die Kleinen nicht unkastriert ab.

------------------------------------

(Anmerkung: Dies wurde quasi in einem runtergeschrieben - ich habe bestimmt das eine oder andere vergessen oder nicht erwähnt... Hinweise gerne hier im Thread oder direkt an mich damit das hier wirklich alle Optionen fair abdeckt
Der Thread ist in 2 Unterforen weil Manu das so gesagt hat :atsch: Nee Scherz, aber eben damit es hoffentlich vor dem Kauf bemerkt wird und nicht danach)
Katzenpsychologin und stolze Pflegestelle der KH Uelzen. Tagebuch über meine Pflegis.
Zuhause gesucht Das ~4j. Traumduo Blacky & Handicap Kater Sir Patric.

Bild

Einmal Schützling, immer Schützling.

Benutzeravatar
Perron
-
Beiträge: 33
Registriert: Mi 18. Jul 2018, 19:55

Re: Woher nehmen? Überlegungen vor dem Kauf / der Adoption

Beitrag von Perron » Sa 18. Aug 2018, 00:53

Das ist eine super Zusammenfassung - vielen Dank für diese Fleißarbeit.
Viele Grüße von
Ilona mit
Ronja Räubertochter und Shadow
Perron*16.12.13 - immer im Herzen
Meine Patenmaus sucht ein zu Hause: https://www.streunerhilfe-ni-no.de/verm ... ger/shiva/

Antworten

Zurück zu „Einzug ins neue Zuhause“