Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Mo 29. Okt 2018, 12:24

Ja, die drei doesen viel und meistens so eintraechtig. :flirty:

Die Maedels sind eine wunderbare Gruppe geworden, auch ein Grund weshalb wir so mit Duracell ;) gehadert haben. Hoffentlich passt sie langfristig dazu, die naechsten Wochen/ Monate werden uns schlauer machen :))

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Claudia
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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Claudia » Mo 29. Okt 2018, 20:23

Es bleibt also spannend bei euch... :-)
Freundliche Grüße von Claudia
Neuanfang - oder: Wir sind (wie) Hund und Katz.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Di 30. Okt 2018, 07:26

Ja es bleibt spannend :)) :roll:

Maenne hat Laska und Nami gestern nachmittag fuer ein Stuendchen zusammen gelassen, die beiden bespielt. Das muss wohl ganz gut funktioniert haben, abgesehen von dem einen oder anderen Faucher seitens Laska.
Heute morgen haben wir das Gitter fuers Fruehstueck aufgemacht, Nami und Laska haben voellig entspannt gefressen. Honey war das alles nicht geheuer und obwohl sie eigentlich Fressmaschine Nr. 1 ist, hat sie sich lieber unters Bett verzogen. Sie kam aber spaeter und alle drei haben zusammen gefressen. Sowohl vor als auch nach dem Urlaub waren die Begegnungszeiten ja bisher eher knapp bemessen. Trotzdem: Sollte Nami bei uns bleiben, wird sie aller Wahrscheinlichkeit die Hosen an haben in der Katzengruppe. Sie ist sehr selbstbewusst. Problem momentan: Sie kann die Grenzen der anderen nicht so richtig einschaetzen bzw. scheint alles fuer sie ein Spiel zu sein. Honey geht momentan sehr auf Abstand, das akzeptiert sie auch. Sie beobachtet Honey aber (kein starren), was nicht dazu beitraegt, dass Honey entspannen kann. Laska fuehlt sich genervt, wenn Nami naeher als ca. 30 cm kommt. Nami kassiert dann immer ein Fauchen, sie sucht trotzdem den Kontakt - immer und immer wieder. Auch hier scheint es nicht wirklich aufdringlich zu sein, allerdings kuemmern sie die Faucher von Laska eben auch nicht.

Wir werden wohl weiter diese taeglichen Uebungen machen. Bis wir in Sachen Hund-Nami einen Durchbruch haben. Sollten die beiden sich verstehen, koennte endlich bei den Katzen-Meetings auch das Wohnzimmer als Ausweichflaeche hinzukommen. Obwohl jeden Tag mehrmals und in etwa 30 Minuten taeglich am Gitter geuebt wird, lassen wir uns fuer Hope und Nami jetzt lieber zu viel als zu wenig Zeit, hoffend, dass die naechste Begegnung dann friedlich ablaeuft.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Mi 31. Okt 2018, 08:00

Peu a peu schleichen wir durch die Zusammenfuerung. Nix Nennenwertes passiert, wir freuen uns ueber jede friedliche Begegnung. Es ist noch ein langer Weg.

Nami findet alles total klasse, bar jeder Feinfuehligkeit fuer die Emotionen ihrer Mitkatzen stolziert sie durch die halbe Wohnung.
Laska ist schnell genervt, fauchelt viel, fuehlt sich wohl um ihre Einmaligkeit als einzige Glueckskatze bei uns betrogen.
Honey trauert in sicherem Abstand ihrer Pole Position hinterher, schwach brummt und singt sie hier und da noch, doch sie Stimme versiegt schnell, sie bleibt bedroeppelt zurueck.

Hier Eindruecke des gestrigen Abends, keine gute Qualitaet, aber in der Hitze des Futtergefechts musste es schnell gehen.
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Kleiner Kommentar zum zweiten Bild: Da, wo Honey unter dem Stuhl rauslugend Futter muemmelt, frisst eigentlich Nami. Die hat auch dort gefuttert, aber anstandslos ihren Napf an Honey abgetreten (gab keinen Streit, kurz frass man sogar aus dem gleichen Napf). Nami trollte sich daraufhin zur naechstbesten Schuessel, wo Laska futterte. Die quittierte das Ganze mit einem entsetzten und giftigen Fauchen, doch dann fiel ihr ein, dass da ja noch ein Napf stand. Da hat Madame sich sehr schnell beruhigt und eben dort weiter diniert. :verliebt: :verliebt: :verliebt:

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Di 6. Nov 2018, 08:00

Hallo ihr Lieben,

die vergangene Woche ist relativ ereignislos verlaufen. Die Mietzen duerfen taeglich miteinander, das funktioniert auch recht gut. Beste Freunde sinds noch nicht, aber aergste Feinde scheinbar auch nicht.

Diese Woche musste Laska zum Impfen. Wir wollten sie sowieso kurz einem Arzt vorstellen, da uns ihr Stuhl nicht immer gefaellt (oefter mal formlos und stinkerich). Stuhlprobe wurde im Sommer bereits untersucht, wird jetzt nochmal genauer unter die Lupe genommen. Der Arzt hofft auf einen reinen Vitaminmangel. Da gabs ne Vitaminspritze in den Boppes und ein paar Tabletten sowie Prokolin zur Darmunterstuetzung, er guckt sich unsere zwei Stuhlproben nochmal genauer an und naechste Woche muessen wir nochmal antreten. Beim Thema Tabletten und Prokolin sank mir dann das Herz in die Hose. Prokolin hatten wir im Sommer schonmal und Liebchen Laska ist da zur kompletten Furie geworden (mit Futter laesst sie sich nicht bestechen). Und jetzt wieder ne Woche dieser Zirkus. Und da kommt jetzt mein Held vom Erdbeerfeld ins Spiel. Maenne wird ja gemocht aber nicht geliebt von Laska. Deshalb uebernehme ich alles Unangenehme, weil ich sie besser fassen kann. Allerdings bin ich auch recht zimperlich und trau mich nicht, richtig zuzupacken. Heute deutete sich bei der Tabletten- und Prokolingabe schon wieder ein Drama an. Da murmelte Maenne: "Hab jetzt keine Zeit fuer sowas, muss auf Arbeit, gib die mal her, ich mach das jetzt". Zack fixiert, Tablette rein in den Schlund, nach ein paar Sekunden wars vorbei. Und ich nur so :schwindlig: :schwindlig: :schwindlig: Tja, jemand hat nen neuen Job gewonnen :e-t:
Sonst ist Laska aber sehr fit, hat seit Sommer auch 400g zugenommen, ist also nicht mehr Magermodel. Das Leichtgewicht ist nun Nami. Die haben wir auch gleich mitgeschleift zum Arzt. Nami hatte die letzte Woche ab und an geniesst, an sich nicht so bedenklich. Da wir aber 120km zum Arzt fahren, haben beide Glueckskatzen nen Ausflug nach Dubai zum Onkel Doktor gewonnen, bevor doch noch was Ernsten draus wird. Nami hat eine gaaanz leichte Erkaeltung, aber nichts besorgniserregendes.

Hier mal noch ein Link, der die Tabletteneingabe bei Katzen sehr treffend beschreibt. Der eine oder andere kennt den Witz bestimmt schon, doch es hat gestern so sehr gepasst, ich musste direkt lachen, da muss ich das doch teilen :))

https://www.familie-ahlers.de/witze/pille_in_katze.html

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Perron » Mi 7. Nov 2018, 17:51

:laugh:
Kannte ich noch nicht
Viele Grüße von
Ilona mit
Ronja Räubertochter und Shadow
Perron*16.12.13 - immer im Herzen
Meine Patenmaus sucht ein zu Hause: https://www.streunerhilfe-ni-no.de/verm ... ger/shiva/

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Di 20. Nov 2018, 11:50

Hallo zusammen,

Moechte mal wieder ein Lebenszeichen geben. Den Maedels bei uns geht es gut. Die Zusammenfuehrung ist zwar noch nicht abgeschlossen, die Tuere immer noch in Betrieb, doch die Katzingers haben sich anscheinend gut arrangiert. Am Thema Hund und Katze arbeiten wir nun mit Hochdruck (aber ohne Druck ;-) ), Nami wird momentan zeitweise ins Wohnzimmer gelassen, und bisher ist sie nicht sofort los auf den Hund. Wir hoffen also, dass ihre Anfangspanik eine Mischung aus Unsicherheit und Revierverteidigung war.

Hier mal zwei Bilder von den drei Mietzis bei uns.
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Noch ein paar Worte zu Nami. Falls noch jemand mitliest - habt ihr irgendeine Ahnung, was fuer eine Mischung Nami sein koennte? Der Arzt meinte, sie ist mindestens ein Jahr alt. Was uns wundert, wir haben das Gefuehl, sie ist in den zwei Monaten bei uns groesser geworden. Schwer auszumachen, weil wir sie natuerlich nicht ausgemessen haben. Gewicht ist auch nicht hilfreich, weil sie ja extrem duenn war (immer noch ist, obwohl sie endlich gesunden Appetit entwickelt hat). Aber wachsen Katzen mit einem Jahr (plus?) noch so extrem? Kenne mich uberhaupt nicht aus, aber weiss von Maine Coon, dass die gut 2, 3 Jahre brauchen, bis sie fertig sind. Oder ist Nami doch juenger?

Hier nochmal zwei Einzelbilder von Namilein:
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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Arry » Di 20. Nov 2018, 13:12

Ohne Papiere läßt sich das sowieso nicht sagen. Wie bei Emma. Also nenne ich das immer
"Hauskatze nach Waldkatzenart"
Aber sie brauchen pie mal Daumen 3 Jahre bis sie ausgewachsen sind.
Und gehopst wie gesprungen: Sie ist bildhübsch!
Viele Grüße
Arry


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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Fee » Di 20. Nov 2018, 16:16

Arry hat geschrieben:
Di 20. Nov 2018, 13:12
Aber sie brauchen pie mal Daumen 3 Jahre bis sie ausgewachsen sind.
Und gehopst wie gesprungen: Sie ist bildhübsch!
Waren auch meine Gedanken :verliebt:
Bildhier gehts zu uns: viewtopic.php?f=71&t=1408
Meine Sternchen, immer im Herzen :viewtopic.php?f=58&t=1407

Stolze Patin von Katzenschatz~s Findus :verliebt:

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von DreiM » Di 20. Nov 2018, 20:41

Mein Matti hat auch irgendwas langhaariges abbekommen und war mit einem Jahr nicht ausgewachsen.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Do 22. Nov 2018, 08:22

Natuerlich ist sie Zucker pur und natuerlich ist es voellig wurscht. Frage war reine Neugierde. ;-)

Gut zu wissen, dass Katzen doch noch so lange wachsen. Dann wundern wir uns mal nicht und freuen uns, dass es Nami scheinbar gut geht bei uns.

In Sachen Hund schwanke ich taeglich von himmelhochjauchzend zu .. naja eher Gegenteiligem. Sie scheint kein Problem zu haben, wenn der Hund ruhig auf dem Sofa sitzt oder sie aus sicherer Entfernung gucken kann. Aber wehe, der Hund kommt ihrer Meinung nach zu nah an sie ran, dann wird sie giftig. Nochmal: Hope (der Hund) interessiert sich absolut NULL fuer das speckernde Fellbuendel zu ihren Fuessen. Gestern hab ich in der Kueche hantiert und Nami sass entspannt im Flur. Irgendein Geraeusch hat dazu gefuehrt, dass Hope auch einfach mal gucken wollte und in der Wohnzimmertuer stand. Und schon war Ms. Beautiful im Fauchspuck-Modus. Ich weiss nicht, ob wir das bei Nami noch rauskriegen. Sie sieht ja auch bei den anderen beiden Katzen, dass das keine Not herrscht zwischen Hope und Katzen. Warum kann sie nicht einfach gehen, wenn sie es doof findet - nein der kleine Giftzwerg muss auf Angriff gehen und dann auch hinterher, wenn der Hund sich schon murrend zum Rueckzug aufmacht :mauer: :mauer: Nami faehrt genauso schnell wieder runter, aber ideal ist das nicht.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von FunnyCH » Do 22. Nov 2018, 09:41

Da muss ich doch unbedingt auch mitlesen - so hübsches Getier habt ihr!! Und Miss Duracell ist obersüss, die würd ich auch nicht mehr hergeben!! Sooooo plüschig und niedlich und ..... hach..... :herz:

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Sa 24. Nov 2018, 07:18

Hallo FunnyCH - willkommen.

Leider gibt es heute gemischte Nachrichten. Bevor ich aber Truebsal blase, etwas Positives voran: Laska und Nami haben sich gestern ein Nasenkuesschen gegeben. Glueckskatzen-Power oder so. Die beiden sind voll suess zusammen. :herz: :herz: :herz:
Auch Honey findet sich langsam mit der Situation ab. Als professionelle Meckerliese muss sie natuerlich ab und an mal schimpfen, doch es bleibt meist dabei. Gestern haben wir die drei todesmutig allein gelassen fuer eine halbe Stunde, um Gassi zu gehen mit Hope, und das haben alle drei voellig unversehrt ueberstanden.

Hier hoert das Positive allerdings auf. Wir haben auch festgestellt, dass sich die Stammkatzen ein bisschen veraendert haben. Sie spielen nicht mehr so gern und glucken oefter auch unterm Sofa, was voellig untypisch ist. Vllt liegt es auch daran, dass Laska einmal am Tag zur Tablettengabe antreten muss, das findet sie natuerlich voellig bescheiden und voellig unerwartet ist Honey da ganz mitfuehlend und hat dann auch immer gleich schlechte Laune. Am Montag ist die Behandlung zu Ende, dann kehrt etwas Ruhe ein und wir koennen sehen inwieweit das Verhalten wieder anders wird. Momentan ist es naemlich auch so, dass die Stammkatzen fast keinen Fuss mehr ins Schlafzimmer setzen (wo Nami ja separiert wurde und teils immer noch wird). Vor 2, 3 Wochen waren sie immer ganz neugierig und wollten sofort rein, mittlerweile kleben sie immer so "komsich" im Flur oder eben am/ unterm Sofa herum.

Leider bin ich beim Thema Hund ebenfalls zwiegespalten. Nami durfte wieder alles inspizieren. Gestern lag Hope bei mir auf dem Sofa und hat gedoest, Nami hat sich 10 Minuten lang von allen Seiten immer wieder angeschlichen und gewittert. Dann ist sie auch unterm Sofa verschwunden, tauchte wieder auf und kletterte auf das kleine Tischchen vor dem Sofa. Sie hat sich hingelegt und ploetzlich waren Hope und Nami nur noch gute 40 cm voneinander entfernt. Irgendwann hab ich dann beide Koepfe jeweils mit einer Hand gestreichelt. Nach einigen Momenten hat Nami dann gefaucht, da hab ich bei ihr aufgehoert, hab den Hund weiter gekrault und Pause gemacht. Ein paar Minuten spaeter das Gleiche, statt Fauchen hat Nami sich dann verabschiedet und auf den Stuhl (ca. 70/80 cm entfernt) platziert. Zwichendurch sass sie dann auch mit auf dem Sofa und es gab kein Theater, als Hope sich hochgehievt hat um spazieren zu gehen. Soweit alles tutti, gell?
30 Minuten vergehen, wir kommen von draussen rein, Nami sitzt schon im Flur, Hund ist an der kurzen Leine. Nami buckelt, faengt an zu fauchen, der kleine Koerper ganz auf den Boden gedrueckt mit angelegten Ohren, zum Sprung bereit will sie Hope wieder eine watschen. Haben dann bloss "Nami nicht" laut gesagt, sie genommen und ins Bad gesetzt. Hab ich irgendwo gelesen, aber ob das jetzt das Wahre ist (also fuer ein paar Minuten komplett separieren??). Ich weiss nicht so recht, wie wir es anstellen sollen. Pirscht sie sich an oder ist zum Sprung bereit, dann sagen wir immer laut und deutlich "Nami nein". Klickern habe ich mal mit ihr probiert, das kapiert sie irgendwie ueberhaupt nicht. :idee:

Wir geben noch nicht auf, aber es ist schon belastend. Eigentlich muesste ich auch stark mit Honey arbeiten (Boxentraining), aber das kann ich momentan voll vergessen.

Das Nami so suess ist, macht es nicht besser. Heute morgen hat sie mich halb sieben geweckt. Sie sass auf mir und hat ganz sehr getretelt und dann hat sie mir ihre Nase ins Gesicht gestreckt und mich abgeleckt. Der kleine Puschelkaefer :traurigguck: :traurigguck:

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » So 25. Nov 2018, 07:25

Kleiner Nachtrag. Ich bin immer noch sehr fuer Tipps aller Art offen. Zwischenzeitlich haben Maenne und ich noch ein bisschen gesucht, weil so komplett konzeptlos und leicht ueberfordert wird das auf Dauer natuerlich nichts. Wir werden es mit der 3-Punkte-Regel versuchen. Wird wohl ein paar Tage dauern, bis die Kommandos und Reaktionen auch bei uns in Fleisch und Blut uebergangen sind, aber die Zeit nehmen wir uns.
Habe es gestern probiert, da musste ich nur bis zur 2. Stufe gehen. Heute morgen dann das volle Programm, als ich den Hund fuers Gassigehen fertig gemacht habe. Nami stand im Flur mit kleinem Buckel und hat gefauchelt.

1. Heeey Nami (Nami schmatzt und fauchelt weiter, geht einen weiteren Schritt auf Hope zu, die gaehnt und noch ein bisschen wach werden muss)
2. Nami NEIN (Nami guckt und drueckt sich auf den Boden, zum Sprung bereit, fauchelt)
3. nami geh... geh geh geh geh geh (im Sinne von geh weg). Da hat sie sich erst unter den nebenstehenden Stuhl verzogen, aber hat sich dann mit Haengen und Wuergen doch getrollt.

Und damit ich nicht nur meckere: Heute Nacht waren die Katzen zum ersten Mal die ganze Zeit zusammen. Hab das Wohnzimmer dem Hund ueberlassen und die drei Geister turnten im Flur und Schlafzimmer herum. Hier und da brummt und faucht es schon, aber im Grossen und Ganzen bin ich zufrieden. Die Maeuse haben uns durchschlafen lassen und sich nicht einmal attackiert.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Claudia » So 25. Nov 2018, 09:08

Euch Tipps zu geben, finde ich schwierig - eben weil die kleine Kampfkatze das "Problem" ist.
Erziehungsversuche am Hund sind doch deutlich einfacher. ;-)

Den Versuch mit der 3-Punkte-Regel finde ich gut.
In eurem Fall geht es ja darum, den Hund zu beschützen - und auch Frau Katz kann durchaus lernen. :)
Freundliche Grüße von Claudia
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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » So 25. Nov 2018, 10:03

Wem sagst du das. Es gibt unzaehlige Lernfaeden, wie man die lieben suessen Kaetzchen beschuetzt, aber nur wenig Hilfreiches fuer die andere Situation. :alte: :alte:

Ich muss auch echt gestehen ... so die allerhellste Kerze ist Namilein ja nicht ... aber vllt begreift sie es doch noch im Laufe der Zeit ... Nunja, wir wursteln weiter.

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Fee » So 25. Nov 2018, 11:05

Ich kann zwar nichts beitragen, aber Daumen bleiben weiter gedrückt, und mit Spannung gelesen :daumen: :popc:
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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Mo 26. Nov 2018, 15:51

Danke fürs Mitfiebern :begeistert:

Heute gibts Fotos, denn viel Neues gibt es grade nicht (was zumindest auch bedeutet, es gibt nix zu meckern :)) )
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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Pumilus-Land » Di 27. Nov 2018, 16:44

Ich finde ja, wenn man sich die ersten zwei Wochen ansieht und dann mit dem Jetzt-Zustand vergleicht, läuft es doch schon recht rund bei euch. Dass Nami so hundefeindlich ist, ist zwar nicht schön, aber wahrscheinlich braucht sie eben noch Zeit, um Hope nicht mehr als "Feind" zu sehen.

Ihr habt aber auch das große Glück, dass Hope auf ihre Feindseligkeiten nicht weiter reagiert; daher denke ich, da geht noch was. (Was Positives natürlich... :D )
Liebe Grüße vonPumilus mit den Pumilus-Katzen :grins_gelb: Bild BildBild

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Re: Zur Pflege oder fuer immer? Oder auch: Unverhofft kommt oft.

Beitrag von Nekosan » Sa 1. Dez 2018, 17:26

Hallo ihr Lieben,

danke für den Zuspruch erst einmal. Gerne wollte ich heute schöne,positive Nachrichten schreiben. Die ganze Woche lief es richtig toll. Nami saß entspannt unter oder auf dem Stuhl, wenn Hope vorbeigegtrippelt ist (zum Gassigehen). Wenn Hope auf unserem Sofa gedöst ist, ist sie auf die Sofalehne gehopst und wenige Zentimeter vorbeigefüsselt. Sie hat entspannte Nachmittage mit allen Mädels im Wohnzimmer verbracht. Man merkte, dass sie es geniesst, bei uns uns allen anderen zu sein - scheinbar auch bei Hope.

Und dann vor einer halben Stunde wieder Theater. Männe machte das Nassfutter für den Hund fertig. Hope hat sich ganz sehr gefreut. Normalerweise ist ihr ja alles piepegal, aber bei Nassfutter ist sie immer ganz aus dem Häuschen. Da es das letzte Mal vor gut einer Woche mit Blechdosen diesen Vorfall gab, dass Hope gucken kommen wollte und Nami ausgetickt ist, haben wir Nami seitdem immer vorsorglich weggesperrt, wenn es mal lauter klappern sollte in der Küche. Nachdem es aber jetzt fast eine Woche so wunderbar lief, wollten wir es mal riskieren. Und sind prompt auf die Nase gefallen. Hope wollte Richtung Küche. Nami saß im Flur und hat nen leichten Buckel gekriegt. Da hab ich Nami angesprochen und sie hat sich beruhigt. Gleichzeitig ist Hope wieder auf ihr Sofa. Dann hat sich Nami unter unseren Esstisch, der in der Mitte des WZs steht, verzogen. Hopes Futterschüssel erreichte ihr Ziel - die Futterstation neben ihrem Sofa. Hope freut sich, fiept ein bisschen vor Freunde (und Unsicherheit) und will sofort loslegen. Da schießt Nami unter dem Tisch hervor, an 3 Punkteregel war nicht mehr zu denken, und geht auf den Hund los. Hope entblößt die Zähne, dreht sich weg und drückt sich auf den Boden, Nami erwischt sie zweimal (GsD oberflächlich) am Nasenrücken. hope will nur noch auf ihr Sofa, Nami will weiter Richtung Hope, wir müssen Nami wegbringen, auf Ansprache reagiert sie überhaupt nicht. 20 Minuten "Hinter Gittern", dann darf Nami wieder raus. Sie ist unruhiger und auch wieder misstrauischer, beäugt das Sofa samt Hund sehr argwöhnisch. Seit einigen Minuten wieder merkbar entspannt, sie liegt sich putzend auf dem Esstisch.

Tja und nun? Ich weiß es nicht. Sie scheint mit dem Hund mehr Frieden geschlossen zu haben - solange Hope sich wie ein Stofftier benimmt. Aber wehe sie lebt auf.

Hope ist ein wahnsinnig ruhiger und friedlicher Hund - ist immer noch dabei, Wände, Grenzen, Ängste einzureißen um das Leben noch schöner zu finden. Ihr könnt euch glaube ich nicht vorstellen, wie schön es für uns ist, wenn Hope aufsteht und an unserem Leben teilnehmen möchte - es ist so selten. Und an genau diesen seltenen Momenten stört sich Nami so sehr, dass sie Hope gegenüber aggressiv wird.

Sicher, das Ganze wirft uns nur minimal zurück, aber es zeigt auch, dass wir im Grunde genommen keine Fortschritte machen.

Konsternierte Grüße

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