Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Wenn Katze ihr Klo nicht mehr mag
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Mary 86
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » So 4. Nov 2018, 18:34

Ich habe gerade den ersten PH-wert gemessen. Laut uralyt 6,2.

Ich weiß allerdings nicgt wie aussagekräftig der ist. Der Urin war nämlich in einem Schlappen mit ledersohle. Und es war kein morgenwert. Vom mittags bereitgestellten Futter ist aber kaum etwas weg, entweder hat er seit Stunden nichts oder nur sehr sehr wenig gefressen. Der Urin wird auch eventuell etwas länger gestanden haben. Er war nachmittags irgendwann mal im haus unterwegs. Irgendwann zwischen früher nachmittag und Abend ging wohl pipi in den Schuh.

Das würde ich auch eigentlich nicht als wildpinkeln werten. Es ist ein kleines ausweichklo und er hat 2x reingepinkelt und einmal Durchfall drin gehabt. 1x pipi hatte ich gesehen aber vergessen weg zu machen. Da er das Klo so fleißig nutzt achte ich jetzt drauf es 3x täglich zu kontrollieren.

Der Durchfall kommt sicher vom AB. Kann ich ihm da irgendwie helfen oder gibt sich das wohl nach dem absetzen wieder?
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Mo 5. Nov 2018, 07:47

Ich habe den ersten morgenwert. 6,5 Laut uralyt. Muss ich jetzt davon ausgehen, dass irgendwas ansäuerndes im Futter ist (stand zumindest nicht drauf) oder ist das normal, dass der Wert gestern niedriger war?
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Mo 5. Nov 2018, 18:43

Achso, funfact am Rande. Die Hersteller geben ja gern an, dass das Futter für harnsteindiäten einen bestimmten urin-PH erzeugt. Ich hab mal nachgefragt wie das funktionieren soll. Und - Überraschung- keine Antwort erhalten.
Ich:
In der Produktbeschreibung der Harnsteindiät aus Ihrem Hause wird beschrieben, dass der PH-Wert mit dem Futter auf einem Wert von 6,6 bis 6,7 gehalten wird. Wie kann das funktionieren, wenn der PH-Ausgangswert bereits unter 6,5 liegt? Durch das zugesetzte Methionin würde der PH-Wert ja weiter sinken und damit nicht mehr in den idealen Bereich gebracht werden. 

Animonda:
Sehr geehrte Frau XY,

vielen Dank für Ihre Mail. Der pH-Wert wird durch die im Futter enthaltenen Mineralstoffe wie u.a. Kalcium, Magnesium und Phosphor beeinflusst.
Durch das Zusammenspiel liegt der pH-Wert dann zwischen 6,6 und 6,7 .

Mit freundlichen Grüßen

Ihr animonda-Team


Ich:
Sehr geehrte Damen und Herren,

Bitte entschuldigen Sie meine erneute Nachfrage.

Wenn ich ihre Antwort also richtig verstehe, bewirkt das Futter bei einem bereits zu sauren Urin von 6.0 trotz harsäuernder Komponenten (DL-Methionin) eine Erhöhung des PH-Wertes auf ca 6.6?

Mit freundlichen Grüßen
XY

animonda:
Sehr geehrte Frau Stocker,

wenn Katzen nur dieses Futter erhalten und nichts dazu gegeben wird, setzen Katzen einen Urin mit pH-Werten zwischen 6,6 und 6,7 ab.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr animonda-Team
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Petra-01 » Mo 5. Nov 2018, 20:08

Schön daß du messen konntest!!

6,2 ist ein wenig zu niedrig aber 6,5 schon ein ganz guter Wert.
Es ist ganz normal daß die Werte nicht jeden Tag gleich sind und eben nüchtern und nach dem füttern unterschiedlich sind.
Und eben auch mit dem Futter sich verändern.
Aber das muß man sehen, testen, probieren.
Am besten wäre du schreibst das auf in Forum eines Tagebuchs.
Was gefressen, wiel lange Abstand vom fressen bis zum messen, wie war der ph
Oder so ähnlich.

Gegen den Durchfall kannst du aktuell wenig machen wenn er durch das AB kommt, das gibt sich dann eigentlich danach wieder von selber oder du kannst danach was für den Aufbau der Darmbakterien machen.
Im Moment evtl. eine ganz kleine Menge geriebene Möhre ins Futter wenn er das frißt ansonsten eher nicht anders machen.

Die Antwort von Animonda ist schon lustig.
Man muß bedenken daß die Leute nicht wirklich Ahnung haben die dir da antworten.
Sonst würde sie nicht so einen Quatsch schreiben. Der ph ist nie immer in dem Bereich von 6,6 bis 6,7
Auch nicht wenn ich immer nur ein Futter gebe.
Und schon mal ganz und garnicht wenn ich ein ansäuerndes Futter füttere.

Aber das ist vergebene Liebesmüh, da beißt du auf Granit mit den Leuten zu disskutieren.
Solche Sachen mache ich nicht mehr. Ich schone meine Nerven. :biggrin:
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Di 6. Nov 2018, 10:16

hm. Heute war der Wert wieder bei 6,2 am Morgen. Blöd, ich hatte gehofft, wenn die Werte sich ein paar Tage stabil auf einem guten Wert einpendeln könnte ich Wilson wieder raus lassen. Der hat immer noch Hausarrest, damit ich jetzt einige tage die Werte zverlässig nehmen kann und weil ich noch nicht mit der Nachbarin sprechen konnte. Die letzten Tage waren die abends immer unterwegs waren. Mein Mann hat sie zufällig gestern nachmittag schon auf der Straße gesprochen und das Thema schonmal angerissen, wollte aber auch nichts falsches sagen und meinte daher ich käme die Tage auf sie zu. Immerhin: Mein Mann at zumindest schonmal angebracht, dass Wilson auf gar keinen Fall jemals mehr Trockenfutter fressen darf. Sie hat daraufhin sofort gesagt, dass sie es wegstellt. Das ist schon die halbe Miete. Jetzt muss ich ihr nur verklickern, dass sie auch nichts anderes mehr füttern darf.

Ich habe jetzt auch eine Chipklappe bestellt mit Dualscan und Timerfunktion. Dann kann ich für Wilson einstellen, dass er ab abends nicht mehr durch die Klappe raus kommt. Dann ist er morgens für die Pinkelprobe drin. sollte das mit dem füttern bei den Nachbarn nicht aufhören, kann er wohl leider nur noch in den Teilzeitfreigang in der Zeit, in der die Nachbarin arbeiten ist. Das lässt sich dann über die Klappe auch abbilden.

Das mit dem Tagebuch werde ich versuchen. Wie stellst Du eigentlich nüchternwerte fest? Ich finde das super schwierig. Hier steht eigentlich immer ausreichend Futter und so kann ich natürlich nie ausschließen, dass er nicht doch vorher gefressen hat. Wenn er wieder Freigang hat wird das ja noch schwieriger (zumindest wenn er auch nachts raus gehen sollte/dürfte). Tendenziell glaube ich, dass es bei den bekannten Nachbarn am schlimmsten ist mit dem Fremdfuttern aber ganz ausschließen, dass er nicht noch X weitere Futterstellen hat lässt sich ja bei einem Freigänger auch nicht.

Durchfall war heute morgen schon wieder passé. Hoffe es war gestern wirklich Wilson und niemand anders.

Ich habe halt tasächlich gedacht, vielleicht haben sie ja irgendeinen Trick auf Lager, wie das funktioniert und wollte daher mal einem Futterhersteller die Chance geben zu erklären, wie das praktisch funktionieren soll. Aber gut, offensichtlich gibt es keinen tollen Trick. Bestätigt mich ja nur, den Krm nicht zu füttern und gibt mir was an die Hand meinem Tierarzt beim nächsten Besuch zu erklären, warum ich das als unsinnig in unserer Situation erachte.
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Petra-01 » Di 6. Nov 2018, 19:45

6,2 ist ja nicht dramatisch niedrig aber eben etwas zu niedrig.
Alles ab 6,3 wäre ja schon grenzwertig gut.

Und wenn der Wert so bleibt kannst du auch nicht viel machen. Leider.

Dann ist das Ziel zu spülen mit viel Flüssigkeit und evtl. entstehende Kristalle gleich mit raus zu spülen. Und da bist du ja auf dem richtigen Weg.
Wenn er kein Trockenfutter mehr kriegt ist das die halbe Miete.
Und wenn die Nachbarn so garnicht darauf verzichten möchten dann sag ihnen doch einfach eine oder zwei Sorten Futter die sie ausnahmsweise mal geben dürfen, wäre das eine Idee?

Ich drück jetzt erst mal die Daumen daß die Kristalle die da sind verschwinden und die Entzündung abheilt.
Der nächste Urinbefund wird dich dann weiter bringen.

Ach und wegen dem komplett nüchtern, das ist bei mehreren Katzen und wenn immer Futter da steht wirklich schwierig.
Hatte ich hier noch nicht, mein Kater und ein Pflegi den ich mit Harngries hatte haben immer alleine gefressen und morgens habe ich meistens versucht vor dem füttern noch zu messen oder kurz danach. Denn ganz direkt danach ist ja für den Urin noch wie nüchtern.

Und bei Häppchenfressern ist der Unterschied von nüchtern zu nach dem fressen nicht so garvierend da mehrfach kleinere Mahlzeiten den ph nicht so dramatisch verändern wie eine große Mahlzeit.
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Mi 7. Nov 2018, 11:51

So heute habe ich keinen Wert bekommen. Er hat heute morgen leider nicht in das vorbereitete Klo gepinkelt. Dafür noch gestern abend, da hatte ich einen Wert (nach einem Beutel Sheba etwa 3 -4 Stunden zuvor von 7,0. Das ist ja nun schon wieder fast zu hoch, aber eben auch kein Nüchternwert.

Ich habe ihn dann heute nach dem Fressen auch wieder raus gelassen. Er hat doch die letzten Tage immer mehr gelitten und irgendwann muss ich ihn ja wieder flitzen lassen. Auch wenn das natürlich alles leichter ohne Freigang zu managen ist.

Die Nachbarin habe ich gestern getroffen und geimpft. Beim Trockenfutter ist sie voll dabei (ich schätze er frisst das wohl eh nicht), aber beim Nassfutter ging die Begeisterung bei der Hilfe direkt zurück. Aber sie hat zugesagt, dass sie ihren Kater "auf Sicht" zu füttern. Ich bin noch nicht 100% sicher dass sie sich auch daran hält, hoffe es aber. Was mir fast wichtiger ist als das Futter selbst, ist das Wilson hier regelmäßig aufläuft, was er natürlich nicht tut, wenn er da gefüttert wird. Der Plan wäre den nächtlichen Freigang zu streichen und so - hoffentlich - an eine morgentliche Urinprobe zu kommen. Von der Schwiegertochter der Nachbarin weiß ich, dass sie gern die Nachbarskatzen füttert, weil sie sich über jedes Besuchskatz freut. Ich hatte auch deswegen den Eindruck, dass sie Angst hat, wenn sie Wilson nichts mehr geben darf, dass er dann nicht mehr kommt. Ich schau mir das jetzt mal an und wenn es nicht besser wird, suche ich nochmal das Gespräch. Dann würde ich auch etwas Futter mitnehmen, das er darf oder Schlecksnacks. Und das dürfte sie dann abgesprochen als Leckerli geben.
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Petra-01 » Sa 17. Nov 2018, 18:56

Hallo Maren, wie schaut es denn aus bei euch.
Konntest du noch mal den ph messen?
AB müßte ja nun auch beendet sein, dann kannst du ja noch mal eine urinprobe untersuchen lassen in der nächsten Zeit.

Ist alles besser geworden?
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » So 18. Nov 2018, 11:20

Hallo Petra,

Danke der Nachfrage. Ich würde mal vorsichtig behaupten, dass es besser geworden ist.

Ich habe noch einige Male den PH-Wert nehmen können und der pendelte immer zwischen 6.5 und 7. Also definitiv in Ordnung.

Die letzten Tage komme ich aber nicht mehr an Urin. Wilson benutzt jetzt die Klos im Keller wenn er über Nacht drin ist (ich kriege ihn auch nicht jeden Abend rein). Das Klo im Obergeschoss wird ignoriert. Ich frage mich, ob es daran liegt, dass er sich besser fühlt oder dass ihn das Plastik im Klo stört.

Mein Plan ist eigentlich eine Urinprobe abzugeben, wenn er doch nochmal im Obergeschoss pinkelt. Allerdings weiß ich natürlich im Zweifel nicht, wie alt der Urin dann genau ist. Ich bekomme ja nicht unbedingt mit, wann er den Urin abgesetzt hat und müsste in jedem Fall mich und die zwei Kinder fertig machen und die beiden noch ins Auto packen plus Fahrtweg. Montags und freitags hat mein Mann Homeoffice. Da wäre ich dann doch etwas schneller ohne die Zwerge.

Notfalls müssen wir Urin abzapfen wenn die Blase geschnallt wird. Das würde ich gerne noch machen um sicher zu sein ob es bei den Kristallen geblieben ist oder doch schon Steine da sind. Leider muss das wohl bis Ende des Monats warten, wenn das Weihnachtsgeld da ist. Die Forl OPs von Andro und Hilde haben tiefe Löcher in die Kasse gerissen.

Positiv ist auch, dass das mit dem füttern bei den Nachbarn wohl größtenteils auch aufgehört hat. Er frisst jetzt viel mehr hier. Wenn er über Nacht drin war, lasse ich ihn nur gefüttert raus (notfalls auch mit nem Beutel Sheba auch wenn ich damit der Mäkelei nazürlich ein stück weit nachgebe) und er läuft mit papierhalsband inkl. Notiz, dass er krank ist und spezialfutter benötigt rum. Ist ja gut möglich, dass die Nachbarn von denen wir wissen nicht die einzige weitere Futterstelle sind.

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Petra-01 » So 18. Nov 2018, 18:39

Schön, das hört sich alles ganz gut an. :grins_gelb:

Mach keine Panik wegen der Urinprobe, es kommt da jetzt sicher nicht auf ein paar Tage oder zwei oder drei Wochen mehr an.
Wenn du den Urin kriegst und nicht klar ist wie alt er ist aber er sicher nicht älter als 10 Stunden ist würde ich ihn zur Untersuchung bringen.
So sehr verändert sich der ph nicht und Oxalat Kristalle fällen nicht später aus wenn der Urin steht. Bei Struvit ist das etwas anders aber bei euch wäre das ok. Aber wie gesagt, wenn du im Dezember mal einen Schall und eine Urinuntersuchung machst ist das sicher gut!!

Wenn sich was ändert schreib noch mal, ich freu mich von euch zu lesen.
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Fr 7. Dez 2018, 16:36

Wir sitzen beim Tierarzt. Heute morgen war wilson Max 30 Minuten in einem Zimmer versehentlich eingesperrt. Hat reingepinkelt.

Also lasse ich zur Sicherheit Urin untersuchen. Den blasenschall wollte ich direkt mit erledigen. Da er nun gerade die urinprobe auf der fahrt abgelassen hat, hoffe ich dass das pberhauot funktioniert.
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Petra-01 » Fr 7. Dez 2018, 19:24

Wahrscheinlich nicht wenn die Blase jetzt leer ist.
Schade, da hätte man den Urin gleich mal testen können wenn noch welcher da gewesen wäre.
So ist das ja immer, dumm gelaufen.

Berichte bitte mal was heraus gekommen ist.
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Fr 7. Dez 2018, 20:00

Hallo Petra,

Ich war vom letzten mal vorbereitet und habe kein deckchen in den kennel gepackt so dass wir dann wenigstens ne urinprobe hatten. Wie ich die Blase schallen lassen Soll, wenn wilson jedes ml auf dem Weg zum Tierarzt pinkelt, weiß ich immer noch nicht. Der Tierarzt sieht da aber nicht zwingend akuten Handlungsbedarf. Denn: die Kristalle sind weg. Soweit so gut.

Aber, es war ein wenig Blut im Urin. Soweit so blöd. Der Doc meint bei einem chronischen Patienten (Das ist für ihn ein Kater mit Neigung zu kristallbildung) setzt man nicht bei jedem Infekt direkt eine antobiose ein. Daher haben wir das jetzt erstmal gelassen. Er kriegt jetzt ein paar Tage metacam und wir schauen ob er nochmal wildpieselt. Dann würde er doch noch ein breitbandantibiotikum bekommen.

Unsere Vermutung liegt auf Stress. Ich hatte ihn einige Zeit zylkene und anfangs auch noch sedarom gegeben. Das Zylkene hatte ich jetzt ein paar Tage weggelassen und schon fängt der nächste Infekt an. Grundsätzlich habe ich das Gefühl er kommt mit den Kindern klar, aber vielleicht ist es ihm doch manchmal zu trubelig? :nix: Ich werde ihm jetzt das Zylkene erstmal wieder geben und weiter beobachten.

Nächste Woche bin ich mit Hilde wieder dort. Vielleicht Sperre ich ihn da mal einen Tag in ein Zimmer und versuche nochmal eine urinprobe zu bekommen damit die direkt untersucht werden kann.
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Petra-01 » Fr 7. Dez 2018, 23:52

Finde ich erst mal absolut vernünftig was dein Tierarzt geraten und gemacht hat.

Kistalle weg hört sich auch gut an!

Und das mit dem Blut im Urin kann ja verschiedene Ursachen haben. Und es gibt Katzen die das dauerhaft oder immer wieder haben ohne weitere Probleme oder Diagnosen. Also auch noch kein Grund zur Panik.

Wenn ihm Zylkene gut tut gib es ruhig weiter denke ich.

Hast du mal den ph vom Urin?
Und wurde das spezifische Gewicht auch noch mal ermittelt?
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Sa 8. Dez 2018, 08:11

Petra-01 hat geschrieben:
Fr 7. Dez 2018, 23:52


Hast du mal den ph vom Urin?
Und wurde das spezifische Gewicht auch noch mal ermittelt?
Der PH beim Tierarzt war 7. Also doch schon grenzwertig hoch. Aber wilson war natürlich auch nicht nüchtern. Insofern noch im Rahmen denke ich. Zuhause hatte ich vor ca. 3 Tagen zuletzt die Gelegenheit. Sa war er bei 6.8 und damit wäre ich sehr zufrieden.

Spezifisches Gewicht wurde sicher mitgemacht. Muss aber in Ordnung gewesen sein, da bis auf das Blut nichts auffälliges war.
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Di 29. Jan 2019, 07:19

Mary 86 hat geschrieben:
Di 29. Jan 2019, 07:15
Ach verdammt, wilson hat heute nacht den maxi cosi von der kleinen vollgepinkelt. Er war in dem zimmer, in dem das Ding stand nicht eingesperrt. Also kann ich schauen, dass wir einen tieraezttermin kriegen. Er wird wohl wieder eine Blasenentzündung haben.

Vielleicht schaffen wir ja dieses Jahr irgendwann mal einen Monat ohne tierarztkosten.
Viele Grüße von Maren und den Wildlingen

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Fee » Di 29. Jan 2019, 17:47

Ach Mist :traurigguck: , nebst der Sorge ja auch ärgerlich für Dich..
Ich drück die Daumen für den TA Termin :d-dr: :daumen: :d-dr:
Bildhier gehts zu uns: viewtopic.php?f=71&t=1408
Meine Sternchen, immer im Herzen :viewtopic.php?f=58&t=1407

Stolze Patin von Katzenschatz~s Findus :verliebt:

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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Di 29. Jan 2019, 17:59

Wir haben heute endlich mal den blasenschall hinbekommen. Keine Steine, aber jede Menge "Pünktchen" waren zu sehen. Es sind aber keine Kristalle. Auch die sind weiterhin weg.

Aber Blut im Urin und was wir gesehen haben sind wohl erythrozyten.

Er kriegt jetzt erstmal metacam. Urin wird für eine bakteriologische Untersuchung eingeschickt. Je nachdem gibt es dann in ein paar Tagen noch ein passendes AB.

Den maxi cosi konnte ich zum Glück komplett auseinandernehmen. Die gurte waren echt kniffelig. Blöderweise ist mir das biodor ausgegangen. Ich warte derzeit auf due Lieferung des neuen kanisters. Dann kann ich alles waschen.
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Mi 6. Feb 2019, 11:03

Die BU ergab: keine Bakterien. Aber auch den Nachweis von antibiotikum.

Keine Ahnung wie das sein kann. Hilde hat hier bis letzte Woche lange AB bekommen im schlecksnack. Ich bin an sich immer dabei geblieben um zu kontrollieren dass sie es frisst. Habe nur gelegentlich wenn's eilig war die Schale hingestellt und bin dann gegangen wenn sie bereits das meiste aufgefuttert hat ohne das schälchen mitzunehmen. Möglicherweise hat er da mal nachgeleckt. Anders kann ich es mir nicht erklären, zumal er seit 3 Wochen hausarrest hat. :nix:

Nunja. Er hat jetzt eine Woche metacam bekommen, das setze ich heute ab und dann gucken wir mal.

Er hatte jetzt zuletzt ein paar mal ins Arbeitszimmer gemacht. Er liegt da gerne und ist letztens unbemerkt über Nacht eingesperrt worden. Da kann er natürlich nichts für. Danach war die Sache mit dem maxi cosi im Arbeitszimmer. Am Wochenende habe ich ihn eine Viertel Stunde dort reingesetzt um zu lüften. Zack sofort wieder reingepinkelt.

Wir haben das jetzt besprochen, am Wochenende bauen wir in die Tür im Arbeitszimmer eine katzenklappe ein. Dann kann er nicht mehr versehentlich eingesperrt werden und hat gleichzeitig auch immer eine Möglichkeit sich in das kinderfreie Zimmer zurückzuziehen wenn er das braucht. Zusätzlich stellen wir ihm dort noch ein Klo auf, dann hat er auf jeder Etage eines und muss er doch mal für eine kurze Zeit festgesetzt werden kann er seinen Frust darüber in katzenstreu verpinkeln.

In 3 Wochen wollte ich den hausarrest auflösen und hoffe dass dann bis dahin auch das Fell am Bauch entsprechend nachgewachsen ist. Im Moment ginge rausgehen deswegen sowieso noch nicht.

Ich hoffe wirklich, dass wir es ihm damit leichter machen. Zuletzt kamen bei mir häufig Gefühle hoch, ob wir hier wirklich noch ein gutes zuhause für ihn sind mit den 2 kleinen Kindern. Ich liebe ihn und es tut mir sehr leid, dass er offensichtlich solchen Stress hat, dass er regelmäßig blasenentzündungen entwickelt.
Wenn die Nachbarin einsichtiger mit der Fütterung wäre und er sich da so wohl fühlt, hätte ich ihn frei gegeben (wobei natürlich auch gar nicht klar ist ob die das so mit allem drum und dran gewollt hätten...).
Aber er ist jung, ich hoffe einfach, dass er sich wieder besser entspannen kann wenn die Kinder größer sind und wir ihm bis dahin mit rückzugsorten das Leben erleichtern.
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Re: Harngrieß und -steine (Oxalatkristalle bei der Katze)

Beitrag von Mary 86 » Fr 8. Feb 2019, 15:49

Ich verzweifel hier langsam. Seit gestern muss er wieder 2x ins Arbeitszimmer gepinkelt haben.

Darunter 1x auf den arbeitsrucksack meines Mannes. Zum Glück war der Laptop nicht drin sondern auf der Docking Station. Wilson war trotzdem nahe dran seine Karriere als rheumadecke zu starten.

Ich Räume gerade das Zimmer um und wische alles mit biodor. Dann kommt erstmal ein Klo rein. Hoffentlich hilft das erstmal. Ich überlege ihm wieder metacam zu geben. Allerdings wüsste ich gar nicht wofür. Bei der BU kam ja nun nichts raus. Steine hat er nicht. Was kann ihm da also so weh tun?

Oder doch ein psychisches Problem?
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