Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

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Pizzicato
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Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Pizzicato » Mo 3. Dez 2018, 15:14

Hallo,
meine Mama wohnt halbjährlich in Spanien.Im Sommer (wenn sie weg ist) halten sich viele Katzen in ihrem Garten auf. Sie hat mir nun erzählt, dass die Straßen von Katzenstreunern "gesäubert" werden (Katzenfänger) und nun auch Nachbarn (?) sich berufen fühlen, die Streuner loszuwerden. In ihrer Abwesenheit hat irgendjemand vergiftetes Futter ausgelegt und - entsetzlich - Katzen auch mit Pfeil und Bogen ermordet. So lagen mehrere tote - vergiftete und mit Pfeil durchbohrte - Katzen in ihrem Garten, als sie zurückkam. Meine Mutter hat zwar einen Verdacht, weiß aber nicht genau, wer so grauenhaft die Tiere tötet. Sie möchte auch nicht jemanden wahllos beschuldigen. Was kann man tun? Wem meldet man das? Ich muss dazu sagen, dass meine Eltern krank sind und den Stress auch nicht durchhalten. Vielleicht könnte ich das übernehmen, weiß aber nicht, an welche Stelle ich mich wende.

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Petra-01
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Petra-01 » Mo 3. Dez 2018, 17:21

So leid es mir tut, für deine Mutter und vor allem für die Katzen, ich denke da wirst du dir die Zähne ausbeissen jemanden zu finden der das beendet oder unterbindet. Ich glaube in Spanien gibt es keine offizielle Stelle bei der man das melden könnte.
Wenn du einen Ort oder eine Region nennen kannst könnten wir sicher schauen ob ein Tierschutzverein dort tätig ist und man kann versuchen Kontakt aufzunehmen.
Es gibt Vereine die aufklären, Katzen kastrieren und teilweise auf aufnehmen oder/und vermitteln.
Wichtig wäre niemanden in dem Ort vorzuführen oder anzufeinden sondern sachlich auf Kastrationprogramme und dergleichen hinzuweisen.

Hatte deine Mutter denn dort eigene Katzen oder Katzen gefüttert?
Oder warum hielten sich die Katzen gerade in ihrem Garten auf?

Sind dort noch mehr Deutsche so daß man gemeinsam eine Lösung für die Zeit finden könnte wenn sich niemand sonst um die Katzen kümmert?
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Pizzicato
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Pizzicato » Di 4. Dez 2018, 07:19

Meine Mutter hat auch eine eigene Katze, die sie als Kitten gefunden und hochgepäppelt hat. Da in ihrem Garten - im Gegensatz zu den Nachbargärten - noch viele Pflanzen, Büsche und ein Teich sind, halten sich die Katzen gerne dort auf. Und meine Mutter vertreibt sie nicht. Deutsche gibt es kaum, nur ein paar Spanier, u.a. eine Tierärztin, die versucht haben, an dem Kastrationsprogramm teilzunehmen. Meine Mutter hat sie auch finanziell unterstützt. Katzen, die sich auffangen ließen, haben sie erfolgreich kastriert und untergebracht, doch viele sind sehr scheu.
Ich kann dir ja eine PM mit näheren Daten/Standort schicken? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in Spanien zulässig ist, Tiere so zu behandeln? Oder doch?

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Petra-01
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Petra-01 » Di 4. Dez 2018, 18:37

Erst mal finde ich es ein bischen schade daß sonst niemand hier im Forum dazu etwas schreiben möchte.

Und du solltest wegen dem Ort vielleicht nur grob die Region angeben, das würde sicher reichen um einen Tierschutzverein zu finden wenn es denn einen in der Nähe gibt.

Tja, was ist erlaubt und was wird geduldet?
Schau, selbst in Deutschland liegt da noch vieles im Argen. Man mag es nicht glauben aber Tiere werden in vielerlei Hinsicht im deutschen Recht als Ding, als Sache behandelt.
Wenn hier jemand ein Katze eines Nachbarn tötet passiert ihm fast nichts außer daß er Schadenersatz leisten muß.
Tiere haben kaum Rechte und sind auch hier in Deutschland wenig bis nichts wert. Um hier einzugreifen wenn jemand seine Tiere vernachlässigt muß schon einiges passieren. Alles schlimm genug.

In Spanien geht man mit Tieren noch ganz anders um. Das Leben einer Katze hat keinen Wert.
Es gibt Tötungsstationen für ausgesetzte und dort abgegebene Tiere!
Ich wüßte nicht daß es eine Strafe gibt in Spanien wenn jemand eine Katze vergiftet oder erschießt oder sonst wie tötet.
Und die Spanier (aber auch Menschen in anderen Ländern wie Griechenland, der Türkei oder Russland z.B.) halten zwar Haustiere aber sie haben dort nicht den Wert und die Achtung wie hier in Deutschland. Wenn ein Tier dort nicht mehr gefällt oder alt ist oder krank wird es oft ausgesetzt oder zum töten abgegeben. Nicht alle Menschen in diesen Ländern sind so!!! Aber eben die Mehrheit. Während in Deutschland die Mehrheit achtsamer mit Haustieren umgeht. So sehe ich das wenigstens, meine persönliche Meinung.

Wo ist die Katze deiner Mutter wenn sie in Deutschland ist, kommt sie dann mit?
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Fee » Mi 5. Dez 2018, 07:06

Ich hab diesen Beitrag gerade erst gefunden, und bin sprachlos und traurig :wein:
Ich kenne mich leider gar nicht aus über die Gesetze in Spanien, aber ich denke Petra hat einige traurige Fakten schon erwähnt..
Auf dieser Seite steht zumindest was von Gesetzen:
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Aber ich denke ohne gute Beratung ist es sehr schwer etwas zu erreichen :hm:
Bildhier gehts zu uns: viewtopic.php?f=71&t=1408
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Stolze Patin von Katzenschatz~s Findus :verliebt:

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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von A Huck » Mi 5. Dez 2018, 15:23

Petra-01 hat geschrieben:
Di 4. Dez 2018, 18:37
Erst mal finde ich es ein bischen schade daß sonst niemand hier im Forum dazu etwas schreiben möchte.
[aus eigener Erfahrung]

(ohne jetzt dich angreifen zu wollen, ich versuche das höflich zu formulieren, nur mein eigener trauriger Erfahrungsschatz)

Entweder bin ich aktuell Zeuge und kann sofort und ohne Umschweife direkt eingreifen um die Situation für die Katzen zu retten oder ich bin zu spät und das Schlachtfeld ist angerichtet.

Beides ist mir schon passiert.

In beiden Fällen war 'schreiben' keine Praktikable Lösung um an der Situation etwas zu ändern. Noch irgendwelche Behörden, Polizei oder Tierschutzvereine. Entweder ich handle sofort oder ich bin zu spät. Es ist garnicht genug Zeit, im Ernstfall irgendjemanden zu verständigen.
LUNA CLEMENS LUCET-NEMO DORMIT HAEC-HORAE NOBIS LIBERTATI ET GAUDIO SUNT-ITAQUE SUB LUNA SALTAMUS
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Petra-01 » Mi 5. Dez 2018, 20:37

A Huck hat geschrieben:
Mi 5. Dez 2018, 15:23
[aus eigener Erfahrung]

(ohne jetzt dich angreifen zu wollen, ich versuche das höflich zu formulieren, nur mein eigener trauriger Erfahrungsschatz)

Entweder bin ich aktuell Zeuge und kann sofort und ohne Umschweife direkt eingreifen um die Situation für die Katzen zu retten oder ich bin zu spät und das Schlachtfeld ist angerichtet.

Beides ist mir schon passiert.

In beiden Fällen war 'schreiben' keine Praktikable Lösung um an der Situation etwas zu ändern. Noch irgendwelche Behörden, Polizei oder Tierschutzvereine. Entweder ich handle sofort oder ich bin zu spät. Es ist garnicht genug Zeit, im Ernstfall irgendjemanden zu verständigen.
Warum solltest du mich auch angreifen wollen?

Aber du hast glaube ich nicht ganz verstanden was ich gemeint habe.
Es geht nicht nur darum sofort und vor Ort zu helfen, das können wir nicht, wir sind ja nicht da sondern hier in Deutschland. Ich jedenfalls. Aber manchmal ist nicht nur selber helfen oder eine Tipp geben sondern NUR sein Bedauern für die Situation ausdrücken schon eine Hilfe für Menschen die hier im Forum um Rat fragen. Darum ging es mir.
Und ich finde es schlimm wenn jemand hier oder in anderen Foren schreibt und sein Problem schildert und es kommt nicht eine Antwort.
Das, genau das finde ich dann traurig. So und nicht anders habe ich es gemeint.
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von A Huck » Do 6. Dez 2018, 06:47

Petra-01 hat geschrieben:
Mi 5. Dez 2018, 20:37
Und ich finde es schlimm wenn jemand hier oder in anderen Foren schreibt und sein Problem schildert und es kommt nicht eine Antwort.
Das, genau das finde ich dann traurig. So und nicht anders habe ich es gemeint.
Nur weil nicht viele etwas dazu schreiben heisst es nicht das so ein Vorfall nicht bedauert wird.
Gib den Katzen ein Gesicht und eine Präsenz. habt ihr Fotos von dem Vorfall ?
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Tiedsche » Do 6. Dez 2018, 12:07

Ich hab nicht geantwortet, weil ich über den Titel Angst vor dem Inhalt habe,,,,ich habs bis jetzt nicht gelesen, nur vorsichtig eure Antworten ;) Anderen geht es vielleicht ähnlich.
Ich bin momentan komplett bedient mit dem allgemeinen Umgang mit der Welt. Was mit den Tieren in südlichen und östlichen Ländern trotz TSgesetz passiert läßt einem jeden Tag vrzweifeln. Die Menschen in vielen Teilen der Welt werden ebenfalls wie Dreck behandelt. Der Globus gleicht ner Müllhalde.
Schaut man hier im ach so zivilisierten Deutschland in Kuhställe oder bei anderen "Nutztieren" vorbei ist es mindestens genauso schlimm. Da werden Küken geschreddert, Bullenkälber "entsorgt oder gleich abgespritzt, trotz "unmenschlicher" Zustände der Produktion verdienen die Bauern nix, weil die Konzerne alles einstecken . Wer nix verdient kann auch seine Tiere nicht angemessen halten usw
......es ist ein Fass ohne Boden und man fühlt sich nur noch hilflos.
Grüße vom Weiberquartett Naris (6), Trielo(11), Kabisa(15) und Moni (noch älter)
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Willi2014 » Do 6. Dez 2018, 12:46

Ich kann mich Tiedsche da nur anschließen. Ich habe auch die Überschrift gelesen und mich nicht getraut hier reinzuschauen. Das hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun, manchmal kann ich das einfach nicht. Ich denke anderen geht es ähnlich. Ich bin manchmal einfach nur fassungslos und unendlich traurig, wie mit Lebewesen umgegangen wird.
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Re: Vergiftet, gequält, aufgespießt in Spanien. Was tun?

Beitrag von Schnurr13 » Do 6. Dez 2018, 12:56

Tiedsche hat geschrieben:
Do 6. Dez 2018, 12:07
Ich hab nicht geantwortet, weil ich über den Titel Angst vor dem Inhalt habe,,,,ich habs bis jetzt nicht gelesen, nur vorsichtig eure Antworten ;) Anderen geht es vielleicht ähnlich.
Ich bin momentan komplett bedient mit dem allgemeinen Umgang mit der Welt. Was mit den Tieren in südlichen und östlichen Ländern trotz TSgesetz passiert läßt einem jeden Tag vrzweifeln. Die Menschen in vielen Teilen der Welt werden ebenfalls wie Dreck behandelt. Der Globus gleicht ner Müllhalde.
Schaut man hier im ach so zivilisierten Deutschland in Kuhställe oder bei anderen "Nutztieren" vorbei ist es mindestens genauso schlimm. Da werden Küken geschreddert, Bullenkälber "entsorgt oder gleich abgespritzt, trotz "unmenschlicher" Zustände der Produktion verdienen die Bauern nix, weil die Konzerne alles einstecken . Wer nix verdient kann auch seine Tiere nicht angemessen halten usw
......es ist ein Fass ohne Boden und man fühlt sich nur noch hilflos.
Mir geht es ähnlich mit dem Titel und es kommt erschwerend hinzu, dass ich keine Ahnung hab wie man in Spanien helfen könnte.
Off Topic
Was die Deutschen Bauern betrifft, da wird gerade wieder ein Handelsabkommen mit Südamerika verhandelt. Da werden dann wieder Argentinische Stakes zu unwürdigen Bedingungen produziert und die Menschen hier sollen mit den Preisen konkurieren. :mauer:
Jeder Tag ist Katertag!
Grüße von
Sonnenkönig Elmo, Herr von und zu Fluff, Sir Lemmy von Katz
und Personal

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