Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Wenn du meinst, dein Thema passt nirgends richtig...
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Tina_Ma
...
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Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Tina_Ma »

Hallo,
ich bin gerade in einer echt sche** Lage. Tina ist ca. 13 Jahre alt, hat mit ca. 2 Jahren ein Vorderbeinamputation gehabt, und hat vor ca. 5 Jahren eine Knochenwucherung im Schultergelenk entwickelt, was ihr auch Schmerzen bereitet. Sie ist aktiv und lebensfroh. Sie hat einige Einschränkungen wegen des Schultergelenks. Sie bekommt Solencia wegen der Athrose/Schulter und das hat bis jetzt super angeschlagen.

Tina hat seit einiger Zeit Problem mit dem Laufen. Sie kann ihre eine Hinterpfote nicht mehr richtig benutzen. Sie läuft auf der ganzen Pfote anstelle nur die Zehen. :traurigguck: Was natürlich mittlerweile Probleme bereitet, da sie sich nicht „abfangen“ kann und immer mit voller Wucht auf das „den Ellenbogen aufkommt. Die Pfote ist voll beweglich, die Zehen können gespreizt und zusammengezogen werden, sie kann das Beinchen strecken und anziehen.

Erst war Verdacht auf Achillessehnen Probleme. Was sich durch Röntgen als nicht die Ursache gezeigt hat. Entzündungen sind es auch nicht. Durch abtasten ist der Verdacht wurde etwas entdeckt am Oberschenkel, was aber nicht genau bestimmt werden kann. Um die weitere Diagnostig zu machen, braucht es ein CT.

Ich war heute in der TK und habe dort über Behandlungsmöglichkeiten gesprochen. Um überhaupt weiter zu kommen muss ein CT gemacht werden. Mir wurde ein Preis dafür von 800-900 Eur genannt! Ich bin absolut geschockt! Und dann kommt da vielleicht noch die Kosten für ein Punktat dazu.
Ist das der Normalpreis? :frag:

Ich stehe jetzt hier und denke sch** wie soll ich das bezahlen? Es ist ja nicht nur das CT, sondern dann kommen ja auch noch die weiteren Behandlungskosten dazu. :heul:

Tina hat ja sowiso schon einige Baustellen. Ich schwanke im Moment permanent zwischen: CT machen um die Ursache zu finden und hoffen das es Behandlungsmöglichkeiten gibt und „Oh Gott, wie soll ich das alles bezahlen und macht es noch Sinn? Es wurde auch angesprochen, das vielleicht das Gelenk versteift werden könnte. Wobei ich aber denke, das dadurch sich für Tina keine Verbesserung geben würde (aufgrund ihrer 3-Beinigkeit.). Bzw. wenn es ein Tumor ist - OP, und hilt das wirklich um ihr die "vollständige Lauffähigkeit" wieder zu geben. Oder einfach nur noch palliativ mit Schmerzmedis versorgen (was mir absolut das Herz bricht, da sie noch so lebensfroh ist, und es ihr einfach nur wehtut wenn sie beim Springen auf die Hinterpfote aufkommt.Ich bin eigendlich noch nicht bereit aufzugeben, aber ich weiss nicht, wie ich das finanzieren soll. meine Gedanken kreisen im Moment - was soll ich machen - und ich sitze hier heulend vor dem Computer. Die ganze Diagnostik/Therapieversuche bei den anderern Tierärzten hat auch schon fast 400 -500 Euro verschlungen bis jetzt. Und ich selber kämpfe auch gerade mit gesundheitlichen Problemen. :heul:

Um ehrlich zu sein, ich weiss im Moment nicht, was ich machen soll.

Und dazu kommt noch - Tigerle braucht jeden Monat Medikamente für seine Schilddrüsen-Überfunktion und Herzmedikamente, und Mileya kann auf Grund ihrer Allergie nur Rind-Rohfleisch vertragen - was ich vom lokalen Schlachter hole.

Dudler
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Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Dudler »

Oh je, was für eine besch... Situation.

Ich habe die Einzelpreise jetzt nicht im Kopf, denke der Preis passt aber.
Wir hatten CT vor einem Jahr und das war vor der Gebührenerhöhung.
Es geht geht nicht ohne Narkose und wenn die das komplette Überwachungsprogramm bietet, dann kommt der Preis wohl leider hin.
Bei Möhre wurde im Anschluss gleich die OP durchgeführt und daher ist mir nur der "Gesamtpreis" im Kopf.

Es stellt dich die Frage, was für Möglichkeiten bietet dann das gute Bild? Muss dann sowieso eine OP durchgeführt werden?
Was für Alternativen gibt es.

Wieviel Stress bedeutet die jeweilige Behandlung, verbunden mit Lebenserwartung und Wohlbefinden.

Ach Mensch, diese Entscheidungen machen einen so fertig, ich weiss, wie du dich fühlst.


Also wenn, dann würde ich um einen Termin bitten, bei dem im Anschluss gleich eine Operation durchgeführt werden kann. Denn sonst hast
du 2 x die Kosten einer Narkose und die Belastung für Tina.
Auch bei einem CT kann man nicht alle Details erkennen (bei uns z.B. das die Zubildung den Harnleiter umschlossen hatte). Manche Dinge sieht man
auch erst bei einer OP. Dann wäre die Frage, ist eine OP ohne CT möglich? Ich musste es machen lassen, da die Zubildung im Bereich der Organe war.
Am Bein kann man vielleicht leichter auch ohne CT operieren?
Die Kostenfrage bleibt dann natürlich bestehen. Ach Mist :heul:

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Inseldeern
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Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Inseldeern »

Ich würde auch sagen der Preis passt, wenn ich bedenke was das MRT bei Piet damals gekostet hat.

Die Situation ist natürlich mehr wie bescheiden und ich kann dich gut verstehen :traurigguck: :trost:

Ich finde die Ausführungen von Dudler schon ganz gut, ich glaube so würde ich auch vorgehen, Alternativen abklopfen, fragen ob eine OP ohne CT Sinn macht/möglich ist usw.

Ich drück einfach mal die Daumen, dass ihr einen guten Weg findet :daumen:
Es grüßt die Tigerbande
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Jorya
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Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Jorya »

Ich antworte nachher noch Ausführlicher.

Nur schnell. Mocca hatte vor kurzem ein MRT mit Hirnwasserpunktion.

Wir waren bei 1.269,00 € nur CT hätte ca. 200 bis 300 € weniger gekostet.
Liebe Grüße
Annika mit Mocca und Toffee

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fairydust
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Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von fairydust »

Ich hatte mein Sternchen Murphy im Frühsommer in der Röhre. 1200 Euro bittedanke.

Könntest Du evtl Ratenzahlung ausmachen? Würde Dein Konto bisschen schonen?
Oder Freunde/Familie die Dir vorübergehend finanziell unter die Arme greifen?
Ist ne Schei** Situation und Entscheidung. Bei meinem Sternchen wusste ich irgendwie schon dass es Hirntumor ist und wollte das letztlich nur bestätigt haben und hab dafür das Geld hingeblättert. Gab genug im Umkreis die nicht glauben konnten dass ich soviel Geld in eine todgeweihte Katze stecke...
Naja, ich hätte mich ja irren können und es hätte was behandelbares sein können. Das war es mir wert. :hm:
Cats' hearing apparatus is built to allow the human voice to easily go in one ear and out the other. - Stephen Baker

Tina_Ma
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Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Tina_Ma »

Hallo ihr lieben,

vielen Dank für eure Gedanken und Sichtweisen.

Ich kreise hier auch immer noch - wie, wann,was. :frag: :traurigguck: :hm:

@Dudler: ja, der Gedanke mit "unters Messer legen und schauen was sie finden" ist mir auch schon gekommen. Nur dann hat sie eine große Wunde - und ob es dann behandelbar ist, oder ob es für sie dann nur eine unnötige, schmerzhafte und einschränkende OP war?

Ich war wegen Tina's Beinchen schon bei 3 TA (Haustierarzt - eine Chiropraktiker/Tierphysiotherapie Ausbildung gemacht hat - da der Verdacht auf Achillessehnen-Probleme war, und jetzt bei der TK. Und alle 3 haben etwas gefühlt im Oberschenkel (eine Verdickung), die da nicht so wirklich hingehört. Ich mache mir auch Gedanken, wie Tina mit einem OP klar kommt - denn es ist die Seite (Hinterbeinchen), wo sie schon kein Vorderbein mehr hat. Kann sie dann überhaupt noch aufstehen nach dem OP? Ihr verbleibendes Vorderbeinchen ist natürlich schon überlastet und macht auch Probleme. :traurigguck: Was ist die beste Lösung für Tina :frag: :nix: Katzen leben im "Hier und Jetzt" und nicht im "was ist morgen". Lebensqualität gegenüber Lebensquantität.

Oder gehe ich wirklich nur auf "Schmerztherapie" also komplett versuchen den Schmerz mit Medikamenten auszuschalten und den Rest einfach laufen lassen, so lange wie es geht. Und versuche alternative Behandlungsmöglichkeiten?

Montag werde ich auf jeden Fall noch mit meiner Haus-TÄ sprechen, welche Schmerzmedikation noch weiter erfolgsversprechend ist. Denn ein OP etc, wird sicherlich nicht mehr in diesem Jahr statt finden (Tina hat die Probleme ja schon etwas länger - also kein Akutfall). Denn ich möchte nicht eventuell in die "Wochenendsprechstunden" kommen, falls es Komplikationen geben sollte. Erst einmal schauen, was ich "finanziell auftreiben kann".

Ach, alles einfach nur sch****

LG
Tina_Ma

Lightfoot
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Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Lightfoot »

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Tiggerchen
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Registriert: So 15. Jul 2018, 13:38

Re: Entscheidungshilfe, was soll ich machen - und sind CTs wirklich so teuer?

Beitrag von Tiggerchen »

Was kam denn beim Tierarzt raus?
War ein paarTAge nicht im Forum-Corona hat mich nieder gerafft-

Mir kam noch Diabetes in den Sinn? Da laufen die ja auch so...

Aber wenn eine Veränderung am Knochen gefunden worden ist... :traurigguck:
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Liebe Grüße von Rooney, Randy, Lilly und meinem Sternenbärchen... Du bist unvergessen...

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