Nervenleiden oder etwas anderes...

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Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » Mo 8. Jul 2019, 12:36

Hallo,

die Katze (mind. 15) meiner Schwester kam letzten Di nach Hause und konnte ihr rechtes Auge nicht mehr schließen. Äußerlich war keine Verletzung erkennbar. Sie sind direkt zu einer TÄ. Die hat nach einer flotten "Draufschau-Untersuchung" festgestellt, dass die Katze ein Nervenleiden und Fieber hätte. Ja, zum Fiebermessen konnte sie überredet werden... Lilli bekam Convenia und für zu Hause Metacam, Traumeel und eine Augensalbe. Seit heute ist meine Mutter Urlaubsbetreuung und erzählte mir das alles gerade am Telefon.

Sagt mal, für die Nervenregeneration (sofern die Diagnose wenigstens ansatzweise passt) wäre doch Vitamin B12 deutlich wichtiger als dieser Schuss ins Blaue, den diese TÄ da in Form von Convenia abgefeuert hat? Oder war es ein anderes Vitamin, welches immer empfohlen wird? :nix: Sonst würde ich ihr nämlich schnell Viabiona B12 bestellen.

Ach so, ansonsten geht es Lilli sehr gut. Sie frisst richtig gut, rennt rum, geht raus. Nur das Auge kann sie immer noch nicht schließen. Die Pupillle reagiert aber auf Licht. Dass das Auge keinen Schaden nimmt, dafür bekommt sie mehrmals täglich Tropfen (statt der festen Salbe von der TÄ).
Viele Grüße
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von claudiskatzis » Mo 8. Jul 2019, 13:15

Bei Nervenschäden auf jeden Fall B12 und ich ( bin mir nicht ganz sicher) B6
Das Leben ist nur mit bunter Knete im Kopf zu ertragen

LG Claudi

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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » Mo 8. Jul 2019, 13:37

Ich danke dir! :grins_gelb: Dann bestelle ich schnell.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von neko » Mo 8. Jul 2019, 18:13

Ich würde die Katz schleunigst einem Augenspezi/Neurologen vorstellen. Kannst du das in die Wege leiten Barbarossa?

Die "0"-Stellung bei Katzenaugen ist "offen". (Deswegen haben sie auch offene Augen, wenn sie in Narkose gelegt werden) Sprich: die Nervensteuerung vom Augenlid scheint tot zu sein... garnicht gut.
Wenn das innerhalb von Stunden aufeinmal auftaucht, dann kann das von einem Infarkt bis Nervenleiden, Tumor, Virusinfektion des betreffenden Nervengewebes, etc. alles sein. Aber eben wirklich einiges davon kann bei schneller Diagnose verhindern, dass Schlimmeres passiert. Wenn zb ein Thrombus im Hirn entstanden ist und zum Glück "nur" diese Nerven abgestorben sind, mangels Blutversorgung... dann war das verdammtes Glück. Aber solche Infarkte kommen selten allein, was echt bös ausgehen kann. Ist es eine Infektion im Gehirn bräuchte es Hirngängige AB (Bei Bakterien) oder entsprechende Antivirale Mittel.
Nur AB geben und Schmerzmittel ist da viel zu wenig. Vitamin B Gaben, die bestimmt nicht schlecht wären, werden zumindest keinen Schaden anrichten, aber ihr braucht eine Diagnose und das schnell.
Wenn hirnnahe Nerven betroffen sind, Katze möglichst vorgestern einpacken und ab zum Spezi. Ich drück die Daumen, dass es nix allzuschlimmes ist.
Ich bin die Signatur, die noch nicht weiss, wie sie werden will.
Das nennt sich Enscheidungsfreude by neko.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » Do 11. Jul 2019, 22:12

Hallo Neko,

ich habe deine Antwort gerade erst entdeckt. Leider habe ich keinen Einfluss und bin knapp 500 km entfernt. :traurigguck: Wäre es meine Katze, hätte ich deinen Rat sofort befolgt. Ich wollte meine Mutter vorhin am Telefon ohnehin zur nächsten TK 50 km weiter schicken. Keine Chance. Die Katze regt sich ja so fürchterlich auf... (Ich mich auch!) Da komme ich nicht durch. Aber die führen derart spezielle Untersuchungen auch gar nicht durch. Bliebe Leipzig. Das ist wirklich eine ordentliche Strecke, die meine Mutter nicht mal ohne kreischende Katze im Auto fahren würde. Dabei müsste was passieren. Das Auge ist unverändert. Einzig die Nickhaut schiebt sich ab und an mal ein Stück vor.

Meine Mutter hat vorhin mit der ihr unbekannten TÄ wegen eines Hausbesuches telefoniert. Die TÄ stellte sich ziemlich an, dass sie wegen der Convenia-Auffrischung extra fahren müsste. Meine Mutter wollte dann wissen, wieso die Katze überhaupt ein Langzeit-AB bekäme und erfuhr dann, dass sie beim Termin in der Praxis (mit meiner Schwester) 38 Grad "Fieber" gehabt hätte. Meine Mutter reagierte völlig berechtigt etwas kritisch und der Termin nächste Woche findet nicht statt.

Das Metacam hat sie heute auch abgesetzt, beobachtet aber, ob Lilli dann Schmerzen oder Wesensveränderungen zeigt. Sie bekommt weiterhin 5 x täglich ihre Augentropfen, was sie sich auch superlieb gefallen lässt. Das Vitamin B12 kam gestern an, das frisst sie einfach mit. Da habe ich aber dann doch nicht Viabiona bestellt (soll sehr fruchtig nach Erdbeere schmecken...), sondern pure encapsulations Vitamin B12 liquid. Das ist zwar mit Süßstoff, aber Lilli beweist, dass Katzen süß nicht schmecken.

Lilli lässt sich aber wenigstens richtig verwöhnen und benimmt sich gar nicht krank. Sie stürzt sich auf die ihr neuen Futtersorten wie Mjamjam, Black Canyon und Petnature, als wäre sie kurz vorm Verhungern.

Am Rest kann ich leider nichts ändern.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Petra-01 » Sa 13. Jul 2019, 20:14

Ich dachte als erstes an eine Trigeminusneuralgie.
Diese Erkrankung kenne ich vom Menschen, dabei hängt da Augenlied und das Auge schließt nicht.
Gleichzeitig ist aber auch der Mund betroffen und man sieht an der ganzen Gesichtshälft daß sie herabhängt.

Eine Idee wäre also mindestens zu schauen ob es nur das Augenlied betrifft oder auch das Mäulchen betroffen ist.

Du kannst mal googeln, das gibt es zu den neurologischen Erkrankungen bei Hunden und katzen eine Studienzusammenfassung, ich weiß nicht mehr genau wie daß hieß.
Petra-01 mit den Sternenkatzen: "Paul, der beste für immer!", "Herzenskater Indi" und "Hi-Maus-Ilse" die leider verschwunden ist aber in meinem Herzen einen festen Platz behält.

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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » Sa 13. Jul 2019, 21:04

Meine Mutter rief mich vorhin an und erzählte, dass Lilli nun noch munterer und verspielter ist, seit sie vorgestern das Metacam abgesetzt hat. Sie frisst weiterhin für 2 Katzen und protestiert schimpfend, wenn sie abends rein muss. Dann aber ist sie sehr verschmust und schnurrt sogar weiter, während sie ihre Augentropfen bekommt. Die bekommt sie 5x täglich, um das Auge feucht zu halten.

Ich sprach Leipzig an, wenigstens diese andere Klinik auf halber Strecke. Kein Durchkommen. Lilli pinkelt, erbricht sich und kotet sich ein, schon während der 20 minütigen Fahrt zum nächsten TA. Lt. meiner Mutter würde sie nicht lebend dort ankommen. Erklärungen, dass kaum eine Katze Spaß an langen Autofahrten hat, dass sie sehr wohl überleben wird etc. erreichen nichts. Das ärgert mich, aber ändert nichts. Würde ich eben mal nach Feierabend schnell hinfahren können, würde ich die Katze einpacken, aber dafür ist es zu weit.

Ich hoffe, dass Lilli ihre Schutzengel noch nicht verbraucht hat und das B12 seine vielgepriesene Wirkung zeigt.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von NicoCurlySue » Sa 13. Jul 2019, 22:33

Ach Mensch, wie blöd! Dann drücke ich die Daumen für Lilli.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von robbielailamoritz » So 14. Jul 2019, 12:00

Das ist ja alles blöd, manchmal wüsste man es dann lieber nicht.

Wegen einer Nervensache bekam Linus mal Lyrika (Unikl. Leipzig Neurologie) verordnet. Evtl. kann der TA auf ein passendes Mittel angesprochen werden.

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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » So 14. Jul 2019, 13:00

Ja, Anke. Besser wäre oft, man würde gar nicht "einbezogen". Wenigstens konnte ich verhindern, dass es abermals Convenia gibt und dass das Metacam weiterhin blind verabreicht wird. Mich wundert aber, dass diese TÄ dieses AB trotz der neuen AB-Verordnung freihändig und freigiebig verteilt. Wie geht das ohne Antibiogramm?

Aber Lilli scheint keine Patientin für dieses Lyrica zu sein. Sie zeigt keinerlei Schmerzen nach Absetzen des Metacams und keine neurologischen Auffälligkeiten - außer dem geöffneten rechten Auge. Ich hoffe ja immer noch, dass sie sich eine äußerliche Verletzung zugezogen hat, die am Verheilen ist.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von robbielailamoritz » So 14. Jul 2019, 13:22

Barbarossa hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 13:00
Ja, Anke. Besser wäre oft, man würde gar nicht "einbezogen". Wenigstens konnte ich verhindern, dass es abermals Convenia gibt und dass das Metacam weiterhin blind verabreicht wird. Mich wundert aber, dass diese TÄ dieses AB trotz der neuen AB-Verordnung freihändig und freigiebig verteilt. Wie geht das ohne Antibiogramm?
Ich denke, die ''gängigen'' AB dürfen sie ohne Antibiogramm geben, weiss es aber nicht genau, ist mein Eindruck.
Meine Shivi z. Bsp. bekam auch unabhängig voneinander 3 mal AB Synulox (von 2 verschied. Unikliniken), wenn ich jetzt nicht schon ganz irre geworden bin, gab es kein Antibiogramm. 1 mal davon war allerdings zur Prophylaxe.

Beim Tierarzt hier war mein Eindruck, Amoxi gibt es ohne, wenn es um unkarere Sachen geht wo evtl. andere Wirkstoffgruppe angebracht wäre, mit Antibiogramm.
Die HNO in Leipzig sagt allerdings auch, das Geld für Antibiogramm kann man sich sparen, zumindest wenn es um Schnupfensachen geht, da man bei negativen Test trotzdem Erreger nicht ausschliessen kann und genau so schlau ist wie zuvor. Sie geben dann Zithromax oder Doxi, je nach Fall. (Die TÄ der Inneren wieder würde bei Schnupfen nur mit Antibiogramm arbeiten.)
Barbarossa hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 13:00
Aber Lilli scheint keine Patientin für dieses Lyrica zu sein. Sie zeigt keinerlei Schmerzen nach Absetzen des Metacams und keine neurologischen Auffälligkeiten - außer dem geöffneten rechten Auge. Ich hoffe ja immer noch, dass sie sich eine äußerliche Verletzung zugezogen hat, die am Verheilen ist.
Das kann sein, wollte nur ein Beispiel nennen überhaupt wegen der Nervensachen unterschiedlicher Mittel.

Alles Gute für die Lilli!

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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » So 14. Jul 2019, 13:49

robbielailamoritz hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 13:22
Ich denke, die ''gängigen'' AB dürfen sie ohne Antibiogramm geben, weiss es aber nicht genau, ist mein Eindruck.
Ja, Amoxi ist z. B. eines der AB, die noch freihändig verabreicht werden dürfen. Convenia ganz und gar nicht.
robbielailamoritz hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 13:22
Das kann sein, wollte nur ein Beispiel nennen überhaupt wegen der Nervensachen unterschiedlicher Mittel.
Bin auch absolut nicht böse für deinen Tipp! :grins_gelb:
robbielailamoritz hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 13:22
Alles Gute für die Lilli!
Danke!
Viele Grüße
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Tishi » Mo 15. Jul 2019, 13:23

Barbarossa hat geschrieben:
So 14. Jul 2019, 13:00
Wie geht das ohne Antibiogramm?
Wenn man will geht das... Soweit ich weiß ist es zwar vorgeschrieben ein Antibiogramm zu machen, nicht aber, das Ergebnis abzuwarten bevor man das AB gibt.

Außerdem muss man ja nur bei einer Prüfung nachweisen können, dass alles richtig gemacht wurde. Wenn das Medikament nicht explizit auf der Rechnung steht lässt das Spielraum, ebenso die Tatsache, dass Convenia im Kühlschrank aufbewahrt werden muss und auch dann nicht ewig hält. Man kann ja schließlich kein abgelaufenes Medikament verabreichen, da muss auch mal was entsorgt werden...

Andererseits kann es auch sein, dass es doch kein Convenia war - das hält normalerweise 14 Tage und muss eben nicht so schnell wieder aufgefrischt werden. Wenn ich mich recht erinnere wird auch die gleichzeitige Gabe von Metacam und Convenia nicht empfohlen, weil dadurch die Wirkungsdauer von Convenia verringert wird - aber auch nicht so sehr, dass man nach 3 Tagen schon auffrischen muss. Da könnte ich mich aber auch irren, könnte auch ein anderes Medikament gewesen sein.

Ich möchte nichts unterstellen oder über Sinn und Unsinn der Antibiogramm-Regel diskutieren, ich wollte nur sagen, Möglichkeiten gibt es genug.
Viele Grüße von Tishi mit Vega

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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » Mo 15. Jul 2019, 19:38

Tishi hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 13:23
Wenn man will geht das... ich wollte nur sagen, Möglichkeiten gibt es genug.
Als Tinki letztes Jahr so krank war und sich dann noch wegen mangelnder Hygiene der Klinik der Zugang zur Ösophagussonde entzündete, haben genau die TÄ, die Convenia in ihrer grenzenlosen Ignoranz zuvor gegen alles und nichts ständig einsetzten, völlig verweigert und hinter der neuen Rechtslage verschanzt. Auch, dass ich sofort ein Antibiogramm verlangte, änderte nichts. Erst als es vorlag.

Werden Kliniken strenger kontrolliert, als kleine Hinterwälder-Praxen? :frag:
Viele Grüße
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von neko » Mo 15. Jul 2019, 22:48

Ach mensch, das ist wirklich schade, dass du da nicht mal eben vorbeifahren kannst.

Die Augentropfen können doch auch nicht für immer gegeben werden, irgendwann muss da doch mal ein Doc genauer drauf gucken und entweder was Richtung Holzhammermethode (Lid zunähen, damit Augen nicht austrocknet, Auge raus :tanz: ), oder etwas spezifischeres diagnostizieren.
Es kann gut sein, wenn die Nervenbahnen betroffen sind, die die Lidmuskulatur steuern, dass dann auch die umliegenden Schmerzneuronen tot sind und sie deswegen keine Schmerzen zeigt. Heisst aber leider im Umkehrschluss auch: Nur weil sie keine Schmerzen fühlt, muss noch lange nicht das Gewebe dort in Ordnung sein. Klar ist auf alle Fälle, denke ich, dass es wohl sehr unwahrscheinlich ist, dass sich da noch irgendwas regeneriert.

Barbarossa, vielleicht gibts noch in der etwas näheren Umgebung eine etwas grössere TA Praxis, die man mal kontaktieren könnte?
Und das Einzige was mir für die Beruhigung der Katz einfällt, wäre zb Telizen zu geben und zu hoffen, dass sie sich dann bei der Fahrt nicht ganz so aufregt.
Oder aber wirklich einen TA um einen Hausbesuch bitten.

Mh ooooder, (seltsame Idee, aber wer weiss) wie steht deine Mutter zu Tierschutzvereinen, die Leute haben, die Ahnung von Katzen haben? Ob sie damit einverstanden wäre, wenn sojemand die Katze an der Haustür übernimmt und zum Doc fährt und dann per Telefon zur Untersuchung angerufen wird, damit sie bestimmen, kann was gemacht werden soll etc.? Du bräuchtest dann "nur" so jemanden an der Hand, der das Fahren übernimmt.

Ich drück die Daumen, dass sie noch lange fit bleibt und das Leben geniessen kann.

Was deine letzte Frage mit der Kontrolle von Kliniken/Praxis betrifft:
Das sind alles Regelungen auf Landesebene und somit kocht da jedes Bundesland sein eigenes Süppchen. Deswegen ist auch je nach Bundesland unterschiedlich definiert, was sich TA-Klinik nennen darf und was "nur" Praxis ist.
Und dann denke man sich zu dem Regelchaos noch dazu, dass von Behördenseite sowieso zu wenig Kontrolleure für so viele Dinge da sind (Vet-amt, Gesundheitsamt etc. etc.) und schon können sich so unsaubere Schmuddel-TAs recht lange sicher sein. Zumal es auch in den besten Praxen vorkommen kann, es solche Infektionen nach OP gibt. Nur wenn das häufiger vorkommt und das dann wiederum nach aussen dringt (das muss ja auch erst mal passieren) und dann noch bei der Zuständigen Stelle auf Gehör trifft... äh ja, :schwindlig:
Ich bin die Signatur, die noch nicht weiss, wie sie werden will.
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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Tishi » Di 16. Jul 2019, 11:59

Barbarossa hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 19:38
Werden Kliniken strenger kontrolliert, als kleine Hinterwälder-Praxen? :frag:
Das glaube ich nicht, ich denke da spielt das menschliche auch sehr mit rein. Schließlich könnte jeder Besitzer, der einen Verstoß feststellt, den betreffenden TA anzeigen. Daher sind vermutlich kleine Praxen mit gutem Kundenverhältnis generell kulanter als Kliniken, außerdem ist es sicher nochmal ein Unterschied ob ein Inhaber / Chef das macht oder ein kleiner angestellter TA. Der "Nasenfaktor" spielt sicher auch immer eine Rolle.
Viele Grüße von Tishi mit Vega

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Re: Nervenleiden oder etwas anderes...

Beitrag von Barbarossa » Di 16. Jul 2019, 18:50

neko hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 22:48
Die Augentropfen können doch auch nicht für immer gegeben werden
Meine Rede.
neko hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 22:48
Barbarossa, vielleicht gibts noch in der etwas näheren Umgebung eine etwas grössere TA Praxis, die man mal kontaktieren könnte?
Ja sicher. Aber zu denen würde ich niemals gehen. Der eine, zu dem sie evtl. noch fahren würde, schläfert bei CNI direkt ein, schafft das aber auch nicht. Bei dem sterben Katzen 10 Stunden lang nach der Spritze. :stumm:
neko hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 22:48
Und das Einzige was mir für die Beruhigung der Katz einfällt, wäre zb Telizen zu geben und zu hoffen, dass sie sich dann bei der Fahrt nicht ganz so aufregt.
Oder aber wirklich einen TA um einen Hausbesuch bitten.
Beruhigungsmittel werde ich ansprechen, aber ein Hausbesuch bringt m.E. nicht viel. Dafür brauchts dann einen begnadet guten TA. Aber siehe oben... Ich werde das trotzdem noch mal anbringen. Sie hatte einen wirklich guten TA, der war mal ein Tipp vor Jahren im NKF. Leider ist er ganz unerwartet verstorben. Der hat Lilli vor Jahren ruckzuck wieder auf die Füßchen gestellt, als die anderen Versager abenteuerlich-gefährlich für die Katze wurden.
neko hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 22:48
ooooder, (seltsame Idee, aber wer weiss) wie steht deine Mutter zu Tierschutzvereinen
Eine Freundin von ihr hat mal das örtliche TH geleitet, bei der war sie schon zum beratschlagen, kam aber nicht weiter.
neko hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 22:48
Zumal es auch in den besten Praxen vorkommen kann, es solche Infektionen nach OP gibt.
Menschliche Darmbakterien? Das passiert doch, wenn sich so ein Ferkel nach dem Klogang die Hände nicht gewaschen und desinfiziert hat. Das habe ich der damaligen Chefin dort auch sehr deutlich gesagt.
neko hat geschrieben:
Mo 15. Jul 2019, 22:48
Ich drück die Daumen, dass sie noch lange fit bleibt und das Leben geniessen kann.
Danke.

Morgen kommt meine Schwester wegen des miserablen Hotels auf ihrer 2. Urlaubsetappe vorzeitig zurück. Die werde ich ins Gebet nehmen.

Hinzugefügt nach 13 Minuten 23 Sekunden:
Tishi hat geschrieben:
Di 16. Jul 2019, 11:59
kleine Praxen mit gutem Kundenverhältnis generell kulanter als Kliniken
Lilli war das erste Mal bei dieser TÄ. Ich finde, dass Lilli bei "Fieber" von 38 Grad einfach mal so ein AB bekommen hat, das unter die neue Verordnung fällt, trotz allem nicht erklärbar. Höchstens, wie du vorher schon geschrieben hast, dass es kurz vor Ablauf war und schnell noch versilbert werden musste. Froh bin ich, dass ich wenigstens die Auffrischung nach 14 Tagen verhindern konnte. Ich hoffe, das bleibt so. Meine Schwester ist nämlich sehr zurückhaltend und stets freundlich zu TÄ, ein Traum aller TÄ praktisch. Ich wäre an die Decke gegangen, wenn ein TA meiner nicht fiebernden Katze überhaupt irgendein AB hätte geben wollen! Deshalb hoffe ich, dass nicht der nächstbeste TA diesen Unfug wiederholt...
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