Meine Lilli ist krank

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rlm
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Re: Lilli - Verdacht Iris Melanom

Beitrag von rlm »

Das im le. Beitrag war das Ergebnis vom Bauchultraschall 30.06.22.
Es war erstmal eine Woche Hölle angesagt und wir bekamen in der Zeit gleich noch eine drauf. Wir waren noch zur Blutkontrolle, diese ergab auch noch deutlich erhöhte Nierenwerte (Creatinin bei 2,9 mg/dl (Ref. 0,9 -2,3) und ein Anämie. Damit hab ich nicht wirklich gerechnet, es kam zwar mal der Gedanke ''ob denn die Nieren in Frage kommen'', doch das letzte Blutprofil war vom 28.02., zwar etwas angestiegene Nierenwerte im Vergleich zu den vorherigen Blutprofilen, aber nicht grenzwertig. Dies war der Zeitpunkt, als ich schon den Eindruck hatte, mit Lilli stimmt etwas nicht, mir ihR Gewicht für diese Jahreszeit auch nicht gefiel, worauf die TÄ der Uniklinik kritisch entgegnete, Lilli ihre Gewichtskurve sei in den letzten 2 Jahren gleichbleibend. Das war die gleiche TÄ, die, als ich meine übergewichtige Shivi wg. Gewichtsverlust vorstellte, mir entgegnete, das kann nicht sein, die Katze ist zu dick. Leider war ein Lymphom der Grund für Shivi ihre Gewichtsabnahme.

Ende Mai bemerkte ich bei Lilli eine Blasenentzündung, ließ sie und Urin untersuchen. Die TÄ sagte, bei den meißten Katzen kriegt sie das ohne Antibiotika hin, nur mit Metacam und Feluro, bakteriell bedingt sind die wenigsten. Im ersten Moment wollte ich da nicht mitgehen, dachte dann aber, diskutierst nicht, wirst ja sehen, ob es besser wird. Es wurde auch tatsächlich gut, zumindest zeigte Lilli keine Probleme mehr beim Urinansatz. Doch als ich Lilli am 30.06. zwecks des Termines zum Bauchultraschall einsperrte, setzte sie normale, aber auch Miniböller ab. Ich ließ ihr dann bei der Internistin gleich Urin punktieren, dieser wurde komplett untersucht, auch der UPC Wert, dieser war nicht in der Norm, für die bakteriolog. Untersuchung wurde der Urin zum Labor geschickt und es kam dann der Befund mit einer sehr hohen Keimzahl Escherichia coli (> 1.000.000 KBE/ml). Lilli wurde 8 Tage mit Marbocyl behandelt, die Nachkontrolle am Montag ergab, dass keine Keime mehr vorhanden sind.
Die Internistin sagt, es kann durch die aufsteigenden Keime aus der Blase zu einer Nierenbeckenentzündung/Nierenentzündung gekommen sein und diese können die Nierenwerte so verschlechtert haben. Weiterhin sagte sie, dass bei einer Nierenbecken- oder Nierenentzündung das Marbocyl sehr gut wirkt. Jetzt denke ich schon wieder, was wäre mit Karlchen, er bekam bei dem Verdacht der Nierenbeckenentzündung immer nur Amoxiclav ...
Der UPC Wert war am Montag bei der Nachkontrolle wenigstens wieder in der Norm. Blut lasse ich Beginn kommender Woche kontrollieren und mache von den Nierenwerten abhängig, ob ich sie doch stationär zur Infusion gebe. Bei Lilli ihrem Temperament bin ich da allerdings sehr skeptisch.
Zwecks des Darmes gibt es wie immer den Rat zur Beprobung. Meißt wird beim Darm keine Beprobung mittels Feinnadelbiopsie angewandt, dies bieten auch nur wenige an. Allerdings ist die Aussagekraft auch entsprechend gering. Es geht dann schon wieder um einen chirurgischen Eingriff oder ggf. Endoskopie, beides in Vollnarkose. Im Grunde wird nichts anderes herauskommen, wie im Verdacht, Lymphom, oder vielleicht ‘‘nur‘‘ eine IBD, beides nicht operabel. Da ich einen Eingriff ablehnte, war die Internistin so nett, Lilli trotzdem zu behandeln und gab mir Leukeran mit. Ich bin aber unsicher geworden durch die Nierenwerte, welche laut Schall und Blutwerte für eine CNI sprechen, falls Lilli ihre Symptome ‘‘nur‘‘ dadurch sind, und doch nicht durch den Darm.
Ich werde morgen oder spät. Dienstag zur Blutabnahme fahren, dann entscheiden, ob sie erstmal zur Infusion muß, oder ich den Darm nochmal im Schall beurteilen lasse, im Hinterkopf mit dem Versuch über Feinnadelbiopsie, falls es unter Gabapenthin funktioniert, in Narkose legen lasse ich sie nicht.

Vielleicht hat noch jemand eine Idee für Lilli.

Im Profilbild mittig dies ist Lilli als sie klein war, mein kleines Teufelchen. Links ist Kimbi, rechts ist Sternchen Aimchen.
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Khitomer
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von Khitomer »

Idee hab ich leider nicht, aber ich drücke Lilli die Daumen :daumen: :daumen:
Liebe Grüsse, Khito

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rlm
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von rlm »

Lieben Dank für deine Daumen.
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Pezihex
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von Pezihex »

ich drücke auch gerne die daumen
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Grüsse von Pezi, Midnight,Daisy und sternchen Sam* 01.06.2006-22.03.18

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rübe
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von rübe »

Da schließe ich mich an :daumen: :daumen: . Bei Achmed stand ich ja Anfang des Jahres vor einer ähnlichen Entscheidung, bei ihm war der Darm im Ultraschall langstreckig verdickt, V.a. IBD oder Lymphom. Meine Tierärztin hat von einer Feinnadelbiopsie abgeraten wegen der sehr eingeschränkten Aussagekraft, und gegen eine Op zur Diagnositk habe ich mich dann auch klar entschieden. Ich habe dann das Futter umgestellt auf ein fürchterliches Gastro-TroFu + entsprechende Beutelchen und Achmed geht es damit (mit Schwankungen) gut; alle Versuche, ein Monoproteinfutter zu etablieren, führen sofort wieder zu einem Schub mit Bauchschmerzen und Futterverweigerung, daher gehe ich von einer IBD aus (und lasse aktuell auch kein Sono machen, es hätte keine Konsequenzen) . Geriartrisches Labor war bis auf Vit.B12 im Januar tiptop, das war da erniedrigt und ist jetzt nach offenbar erfolgreicher Substitution total erhöht :kicher: - wird natürlich reduziert. Mit Leukeran habe ich (GsD) bisher keine Erfahrung.
Bei Achmed habe ich nach der Futterumstellung recht rasch bemerkt, dass es ihm besser geht - das ist allerdings schon bei meinen Vieren nicht ganz einfach, ob man es konsequent bei deiner großen Mannschaft hinbekommen kann :schwindlig: :nix: :idee: ?
Gut ist doch erstmal, dass das Auge in Ordnung ist und es eine gute Chance gibt, dass die Nierenwerte mit dem HWI zusammenhängen :daumen: :daumen: .
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Tiggerchen
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von Tiggerchen »

Huhu,

ich muss leider noch mal nachfragen.
Lillis Sympthome sind "nur" die Gewichtsabnahme, und das sie irrgendwie anders ist? (Das soll nicht blöd rüber kommen, ich weiß was du damit meinst, man merkt,das etwas nicht passt, kann es aber nicht zuordnen und die Ärzte speisen es ab).

Ich weiß, das die Zähne die Nierenwerte wirklich verändern können.
Wie alt ist Lilli denn? Bei Rooney war optisch nur ein Zahn kaputt, beim röntgen sah man dann, dass zusätzlich ein Eckzahn kaputt war und raus musste.. Äusserlich war aber nichts zu erkennen, allerdings braucht man fürs Dentalröntgen ja eine Narkose...

bzgl IBD, die können die Magen-und Darmwände ordentlich verändern, hat Lilli denn erbrechen oder Durchfall? Bei Randy sind schon teile der Magenwand verändert, bzw vernarbt durch die IBD. Wir hatten damals Proben entnommen, es ist nur Bindegewebe und nichts tumoröses...

Mehr helfen kann ich euch leider auch nicht, nur euc die Daumen zu drücken!!! :daumen: :daumen:
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Liebe Grüße von Rooney, Randy, Lilly und meinem Sternenbärchen... Du bist unvergessen...

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rlm
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von rlm »

Pezihex hat geschrieben:
So 17. Jul 2022, 21:09
ich drücke auch gerne die daumen
rübe hat geschrieben:
Mo 18. Jul 2022, 00:02
Da schließe ich mich an :daumen: :daumen: . Bei Achmed stand ich ja Anfang des Jahres vor einer ähnlichen Entscheidung, bei ihm war der Darm im Ultraschall langstreckig verdickt, V.a. IBD oder Lymphom. Meine Tierärztin hat von einer Feinnadelbiopsie abgeraten wegen der sehr eingeschränkten Aussagekraft, und gegen eine Op zur Diagnositk habe ich mich dann auch klar entschieden. Ich habe dann das Futter umgestellt auf ein fürchterliches Gastro-TroFu + entsprechende Beutelchen und Achmed geht es damit (mit Schwankungen) gut; alle Versuche, ein Monoproteinfutter zu etablieren, führen sofort wieder zu einem Schub mit Bauchschmerzen und Futterverweigerung, daher gehe ich von einer IBD aus (und lasse aktuell auch kein Sono machen, es hätte keine Konsequenzen) . Geriartrisches Labor war bis auf Vit.B12 im Januar tiptop, das war da erniedrigt und ist jetzt nach offenbar erfolgreicher Substitution total erhöht :kicher: - wird natürlich reduziert. Mit Leukeran habe ich (GsD) bisher keine Erfahrung.
Bei Achmed habe ich nach der Futterumstellung recht rasch bemerkt, dass es ihm besser geht - das ist allerdings schon bei meinen Vieren nicht ganz einfach, ob man es konsequent bei deiner großen Mannschaft hinbekommen kann :schwindlig: :nix: :idee: ?
Gut ist doch erstmal, dass das Auge in Ordnung ist und es eine gute Chance gibt, dass die Nierenwerte mit dem HWI zusammenhängen :daumen: :daumen: .
Dankeschön für eure Daumen.

Bei Lilli der Darm ist im Ultraschallbericht mit ''Wandschichtung erhalten, generalisiert verdickte Muskularis, Wanddicke Duodenum: 3,9 mm, Muskularis hgr. verdickt''
Gerade diese dicke Stelle gefiel der Internistin gar nicht und läßt sie eher an ein Lymphom denken.

Hypoallergenes Futter Ißt Lilli, aber leider auch nicht ausschließlich.

Ich weiß was du meinst wg. des Nachkontrollierens, wenn keine Symptome da sind, muß man ja auch ncith ständig im Schall schauen. Daran mußte ich mich bz. Bsp. bei jimi auch erst gewöhnen, ich fand erst imer, dass ich ihn vernachlässige, wenn ich ihn nicht kontrollieren lasse. Bei Lilli möchte ich das ncohmal beurteilen lassen, gerade wenn es nciht beprobt wird, um hoffentlich besser entscheiden zu könnne, ob sie Leukeran bekommt.

Ich stehe auf dem Schlauch, was ist HWI? :glubsch:

Wenn die Nierenwerte sich verbessen würden, fiel schon wieder einiges von mir ab.

Tiggerchen hat geschrieben:
Mo 18. Jul 2022, 08:56
Huhu,

ich muss leider noch mal nachfragen.
Lillis Sympthome sind "nur" die Gewichtsabnahme, und das sie irrgendwie anders ist? (Das soll nicht blöd rüber kommen, ich weiß was du damit meinst, man merkt,das etwas nicht passt, kann es aber nicht zuordnen und die Ärzte speisen es ab).
Das war am 28.2 so bei der Vorstellung in der Uniklinik. Ende Mai merkte man schon die knöcherne Wirbelsäule.
Tiggerchen hat geschrieben:
Mo 18. Jul 2022, 08:56
Ich weiß, das die Zähne die Nierenwerte wirklich verändern können.
Wie alt ist Lilli denn? Bei Rooney war optisch nur ein Zahn kaputt, beim röntgen sah man dann, dass zusätzlich ein Eckzahn kaputt war und raus musste.. Äusserlich war aber nichts zu erkennen, allerdings braucht man fürs Dentalröntgen ja eine Narkose...
Über Narkose mag ich nicht nachdenken, bei den Nierenwerten. Ich weiß, ohne Röntgen kann man es nicht sicher sagen, aber Lilli hatte im Grunde immer top Zähne.
Jedoch hatte ich auch die Zähne kurzzeitig mit auf dem Schirm, da sie etws anders ißt, was aber ist, weil sie sich vorm Futter ekelt/ihr teils übel ist.
Tiggerchen hat geschrieben:
Mo 18. Jul 2022, 08:56
bzgl IBD, die können die Magen-und Darmwände ordentlich verändern, hat Lilli denn erbrechen oder Durchfall? Bei Randy sind schon teile der Magenwand verändert, bzw vernarbt durch die IBD. Wir hatten damals Proben entnommen, es ist nur Bindegewebe und nichts tumoröses...
Es ist die eine besonders dicke Stelle am Darm, welche die großen Sorgen bereitet.

Erbrechen oder Durchfall hat sie nicht, dies hatten aber weder Shivi mit ihrem Lymphom noch Mio mit der schweren IBD, ehe sie Medikamente bekamen.

Ich bin sehr mißmutig, Lilli hat jetzt alles sowas, an was die letzten 3 Schätze gehen mußten.
Tiggerchen hat geschrieben:
Mo 18. Jul 2022, 08:56
Mehr helfen kann ich euch leider auch nicht, nur euc die Daumen zu drücken!!! :daumen: :daumen:
Dankeschön.
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rübe
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von rübe »

rlm hat geschrieben:
Mo 18. Jul 2022, 20:01
Hypoallergenes Futter Ißt Lilli, aber leider auch nicht ausschließlich.

Ich weiß was du meinst wg. des Nachkontrollierens, wenn keine Symptome da sind, muß man ja auch ncith ständig im Schall schauen. Daran mußte ich mich bz. Bsp. bei jimi auch erst gewöhnen, ich fand erst imer, dass ich ihn vernachlässige, wenn ich ihn nicht kontrollieren lasse. Bei Lilli möchte ich das ncohmal beurteilen lassen, gerade wenn es nciht beprobt wird, um hoffentlich besser entscheiden zu könnne, ob sie Leukeran bekommt.

Ich stehe auf dem Schlauch, was ist HWI? :glubsch:
HWI = Harnwegsinfekt - wenn aufgestiegen in die Niere, kann das ja auch durchaus die Nierenwerte beeinflussen und ist gut behandelbar :trost: :daumen: :daumen: .
Bei den Nachkontrollen meine ich weniger die Symptome, sondern die Frage, welche Konsequenzen eine Diagnostik hat. Und ich bin echt ein Freund von rascher und umfassender Diagnostik, was Sinn macht, wird gemacht. Ich würde bei Achmed als Senior mit verschiedenen Grunderkrankungen (Asthma, HCM) eher nicht alles behandeln, sondern schauen, dass er Lebensqualität hat - rein theoretisch zumindest :nix: . Eine Chemotherapie würde ich nur machen lassen, wenn die Aussicht auf Heilung besteht. Aber ich war noch nicht in dieser Situation - wobei ich meinen Theo, der einen inoperablen und im ganzen Bauchraum gestreuten Darmtumor hatte, nicht mehr aus der Op habe aufwachen lassen. Ach, wenn man doch wüsste, was das Richtige ist :heul: !
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Tiggerchen
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Re: Meine Lilli ist krank

Beitrag von Tiggerchen »

Ich wollt mal fragen, wie es der kleinen Lillymaus geht?
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Liebe Grüße von Rooney, Randy, Lilly und meinem Sternenbärchen... Du bist unvergessen...

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