Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

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Mieuw
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Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Mieuw » Mo 4. Nov 2019, 13:43

Hallo zusammen,

ich bin neu hier, lese schon eine Weile still und habe mich nun angemeldet weil ich euch fragen wollte, vielleicht weiss ja jemand Tipps oder hat Ideen.

Ich habe für ein paar Monate einen älteren Kater in Pflege. Dieser frisst - seit jeher - sowohl Nass- als auch Trockenfutter einer Marke bzw Hersteller, die ich persönlich eher als "Schrottfutter" bezeichnen würde (großer Name, viel Werbung, bunte große Bilder, mit Zucker, ...) - dass ich nicht so glücklich damit bin ist das eine, aber es tut ihm auch nicht gut, ist mein Eindruck. Er "mäkelt" öfters mal, frisst insgesamt schlecht, ziemlich wenig für seine Größe und manchmal auch nur TroFu. Das ist schon länger so, stellte sich nach Rücksprache mit den Besitzern heraus, aber TA befand ihn nach Untersuchung für gesund und da er älter ist und sich nicht viel bewegt ist die Menge an sich noch in Ordnung, solange sonst nichts ist. - Soweit so gut (oder auch nicht?), jedenfalls ist seine Art zu fressen "schon immer" so (Angewohnheit) und liegt nicht an den Zähnen oder Maul (er schleckt das Nassfutter eher aus dem Napf als dass er es beisst).

In der Eingewöhnung fand ich es noch verständlich, dass er nicht sofort gut frisst, auch das tageweise ganz "im Hungerstreik" geduldig ausgesessen (bzw in ihn "hineingestreichelt" was ging), es ist auch das erste Mal von zuhause weg (nicht optimal, aber ging nun nicht anders), und er ist ein zurückhaltender, vorsichtiger Charakter, freundlich und auch zutraulich aber eben umsichtig, braucht halt seine Zeit. Aber dann - inzwischen eigentlich gut eingewöhnt - gab es eine Phase wo er vor allem Trockenfutter fraß (er trinkt gut, viel, immerhin das - hab auch nachgemessen), und es ging in Richtung Durchfall (ich hatte das TroFu im Verdacht, denke das hat zuviel Schrott - sorry meine Ausdrucksweise - und überhaupt bin ich gar nicht begeistert von zuviel TroFu. Aber nunja, bevor Katzi gar nix zu sich nimmt dann doch lieber wenigstens TroFu). In Absprache mit Besitzerns und von deren TA bekommt er nun eine zeitlang Hills i/d TroFu - der Durchfall ging weg, und insgesamt stieg der Appetit und frisst er nun beides, TroFu und "sein" NaFu. Für nach dem Hills digestive habe ich u.a. Purizon schon hier (und ausgetestet, wird akzeptiert - Markus Mühle mochte er leider nicht, das wäre mein Favorit).

Was ich nun suche ist ein Nassfutter was er akzeptiert, und was wenigstens etwas besser ist als das bisherige. (Letzteres sollte eigtl nicht allzuschwer sein. Minimum sollte es kein Extra Zucker und nicht v.a. diverse "Nebenerzeugnisse" enthalten). Der Haken dabei: Er frisst kein Paté, und auch keinen Brei (zerdrücktes), er frisst nur in Gelee (ganz notfalls manchmal auch in Soße), und manchmal schleckt er auch nur das Gelee und lässt die Häppchen liegen.
(Ich zerdrück ihm meist ein paar Häppchen zu Brei, mit nem Löffel Wasser, das liegt dann so über dem Gelee dass er es mitfrisst.)
Meine Favoriten wären sowas wie grau, Feringa, Granatapet, ... gewesen (hab einiges durchprobiert, die Döschen schon weggeräumt sonst könnt ich jetzt nachgucken) - diese Futter wurden leider nicht mal abgeleckt. Es ist alles paté ... also keine Chance, leider. Bis ich kapiert hab dass es unbedingt Gelee sein muss. Nun bin ich auf der Suche: was gibt es mit Gelee? (das steht ja leider auch nicht immer so klar dabei.)

Versucht habe ich bisher: Smilla Häppchen in Gelee - rührt er nicht an, "ihh bäh".
Miamor Ragout Royale - manche Sorten/Geschmacksrichtungen kann ich ihm etwas untermischen, Begeisterung ist anders.
Bozita (die 190g packs) - er frisst es! und mag es! Aaaber... der Kot wird weiche Breihaufen. :( und er "jammert"/maunzt viel und wird sehr anhänglich und "wehleidig", also ich vermute auch Bauchweh oder so und nicht einfach nur "etwas weicheren Kot". ... Das lasse ich wohl lieber.

Die Versuche waren jeweils mit gaaanz langsam anfangen, einen halben Teelöffel neues Futter unter das alte Mischen, nach 3 Tagen einen Teelöffel, dann 1,5 Tl, etc.

Was gibt es denn noch was in Gelee ist?

Würde mich über Tipps und Ideen sehr freuen.

liebe Grüße,
Mieuw mit Pflegekater

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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Fee » Mo 4. Nov 2019, 13:48

Huhu und herzlich willkommen :begeistert:
Kannst Du mal etwas mehr zum Katerle schreiben, wie alt z.B?
Und, würde die Umstellung dann fortbestehen, wenn er wieder zuhause ist?
Es gibt ja einige solala Futtersorten ohne Zucker, die Du noch probieren könntest
Bildhier gehts zu uns: viewtopic.php?f=71&t=1408
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Stolze Patin von Katzenschatz~s Findus :verliebt:

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Sandman64
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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Sandman64 » Mo 4. Nov 2019, 13:59

Hallo und willkommen.
Also so wie du das beschreibst gehen bei mir die Alarmglocken in die Richtung Zähne an. Weißt du ob die schom mal geröngt wurden, denn nur so läßt sich bei Katzen FORL feststellen, wenn man. Eim Blick ins Maul etwas sieht ist es schon viertel nach zwölf.

Ansonsten wäre es wichtig das du Umstellung auch beibehalten wird wenn er nicht mehr bei dir ist.

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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von claudiskatzis » Mo 4. Nov 2019, 15:37

Du kannst Gelee auch selber kochen und das mit gutem Futter mischen. Vielleicht schmeckt ihm das



https://blog.katzen-fieber.de/gelee-sau ... er-machen/
Das Leben ist nur mit bunter Knete im Kopf zu ertragen

LG Claudi

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Mieuw
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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Mieuw » Mo 4. Nov 2019, 20:02

Danke fürs Willkommen und Antworten :begeistert:

Katerle ist 12, ist Wohnungskater, hat ein bisschen seine Eigenheiten, lebte zuhause mit Hunden. Jetzt für diese Zeit vorübergehend alleine (also nicht alleine sondern als Einzeltier, mit Mensch - ich bin viel zuhause, mach mich auch gern zum Affen für die Katz :)) ), kennt ansonsten keine anderen Katzen im Zusammenleben, und benimmt sich teils auch ein bisschen wie Hundi (was für mich etwas gewöhnungsbedürftig war). Ich kann auch gerne noch viel mehr erzählen, weiss jetzt nur grad nicht was genau interessant / relevant ist.
Er liebt den "Fensterbalkon", aber braucht ein "Treppchen" nach oben - Hocker und Stuhl - und kann zwar noch ordentlich flitzen und kugeln aber geht nicht gerne in die Höhe, springt auch nur niedrig, und achtet sehr auf immer festen Untergrund (z.B. nix mit Hängematte). Er ist ziemlich groß und breit gebaut, aber unter dem vielen Fell eigentlich eher dünn. Er ist es gewöhnt, "betüddelt" zu werden, und leckt sich z.B. nicht so viel wie ich es von anderen Katzen kenne, sondern erwartet von seinem Personal gebürstet zu werden :grins_gelb: am liebsten stundenlang. Alles was "neu" ist betrachtet er mit Skepsis, sogar die neue Bürste wurde beim ersten mal mit umdrehen und weggehen quittiert. (Jetzt findet er sie gut.) Sein momentanes Lieblingsspielzeug war zuerst eine Woche lang "bäh was ist das denn".
Das mit dem Gelee schlabbern (und nur manchmal auch die Häppchen) macht er wohl "schon immer" so, ich vermute er frisst sich halt am Trockenfutter schon relativ satt, vielleicht betrachtet er das Nassfutter nur als Zusatz, nette Ergänzung? (Immerhin kriegt er so noch etwas mehr Flüssigkeit, denke ich mir.)

Welche sind denn die Futtermarken die "solala ganz okay" sind und in Gelee?
Oder ist Bozita das einzige mit mehr Fleischanteil was auch so Auswahl an Sorten hat mit Soße bzw Gelee?
(Grad fällt mir noch Lux ein, als Kategorie von "kann man auch mal füttern" (hat wenn ich mich recht entsinne mehr als 4% "Fleisch"). - Aber sonst? - Ich habe nicht viel gefunden wo "in Gelee" draufsteht, meist ist das bessere und Okayfutter wohl Paté.)

Die Futterumstellung würde auch übernommen werden.
(Sofern es etwas relativ leicht machbares ist, also im "Zoogeschäft" kaufbar oder bestellbar. BARF jetzt nicht grad.)
Die Leute hatten auch schon versucht mit anderem Nassfutter, so Richtung Carny und Premiere, aber es landete immer wieder beim alten Futter und "er mag halt nur das mit Gemüse in Gelee". Komischerweise frisst er tatsächlich die Tomaten-, Karotten und grüne Bohnen-Stückchen zwischen den "Fleisch"häppchen raus, mit dem Gelee. (War soweit ich gesehen hab alles Paté, was an Alternativen vorher versucht wurde, und vielleicht auch plötzlichere Wechsel.)
Supermarkt-Sorten in Gelee hatte ich ganz anfangs auch schon das eine und andere versucht, aber erst mit Miamor und dann Bozita hat er den Napf-Inhalt trotz "fremdem" untergemischt als "okay das könnte vielleicht etwas essbares sein" anerkannt. (Ich habe mir am Anfang blöderweise nicht alles aufgeschrieben was ich getestet hatte, hab's nicht für so tricky gehalten ihm mal was neues unterzuschummeln.) Beim Trockenfutter ist er viel weniger wählerisch.

Leider weiss ich nicht, ob Zähne und Kiefer geröngt wurden. Nur, dass er nun schon länger weniger frisst (aber auch weniger aktiv ist, halt mehr schläft, oder rumliegt und zuschaut, als wo er jünger war) und dass sie deswegen dann beim Tierarzt waren, und "einiges untersucht wurde". (Ich weiss jetzt aber nicht im Einzelnen was.). Das Gelee abgeleckt hat er aber wohl "schon immer". - Danke für den Hinweis, ich werde das auf jedenfall weitergeben und nachfragen, und mich dazu auchmal einlesen. Ich habe eh vor, ihnen mitzugeben nochmal das eine oder andere vielleicht beim TA gründlicher abchecken zu lassen, auch dass er nicht oder sehr ungern springt und klettert könnte ja Ursachen haben wo man ihm vielleicht helfen kann (und vielleicht nicht nur "das Alter" / Bequemlichkeit). Es fällt mir hier halt sehr auf, weil ich eine eher kleine Wohnung habe, und mit entsprechend viel Klettergelegenheit für Katzentiere damit sie mehr Lebensraum haben (und viel Platz auf "2. Ebene", rundrum, und quer rüber, im einen Raum), aber das nutzt er gar nicht. (Zuhause ist es halt sehr groß, da kann er weit rennen, da fällt das dann nicht so auf denke ich.) Im Notfall / Akutfall würde ich natürlich sofort zum TA gehen, aber ansonsten muss ich sowas erstmal absprechen.

Dass er die Bröckchen nicht essen kann, oder Schmerzen hätte dabei, denke ich eher nicht, weil er TroFu ja gerne frisst, und ohne Probleme knurpselt, und auch Kaustangen, und die Häppchen aus dem Gelee 1) manchmal durchaus frisst, halt nach dem Gelee (nach dem Abschlecken) und nicht zusammen damit, und auch komplett allefrisst manchmal (und nicht nur wenn das TroFu schon weg ist), und 2) auch die liegengelassenen Häppchen per Hand angereicht oder einzeln auf den Boden gelegt dann auch gern und problemlos verspeist. (Sowieso in Gesellschaft, mit Aufmerksamkeit, Reden, Gestreichelt werden frisst er besser.) Und beim Bozita hat er nicht viel an Häppchen übriggelassen (auch ganz ohne Streicheln, Reden, irgendwas - das ging rein wie sonst nix, keine Ahnung wieso das plötzlich).
Aber kann auch sein dass ich mich irre, mit dem "können" oder möglicherweise doch Schmerzen, man sieht es den Katzingers ja meist nicht an wenn was ist (oder sehr spät). Zumal ich 'mein' Pflegi Katerle ja auch nicht so lang kenne. Es kam von seiner Familie aber auch manchmal Besuch zu uns, der meinte "alles okay", er wirkt wie immer und dann auch gut eingelebt, so ist er halt.

Ganz am Anfang dachte ich, dass ihm vielleicht der Rand vom Napf nicht so günstig ist. Aber er hat schon einen extraflachen Napf fürs NaFu, und vom Tellerchen schiebt er erst recht das Futter noch raus (und frisst es dann nicht mehr). Mit höherem Rand kann er anscheinend die Bröckchen an sich besser zu packen kriegen (hab ich auch schon versucht), aber das Gelee nicht so bequem vorher ablecken und dann geht er lieber TroFu fressen.

Dass man Gelee auch selbermachen kann finde ich eine tolle Idee.
Ich hab den Artikel jetzt nur mal kurz überflogen, da brauch ich etwas Eingewöhnungszeit und muss das nochmal in Ruhe durchlesen, Tierkarkasse und Knochen mit dem Beil zerhacken gehörte bislang nun nicht gerade zu meinen Hobbies.

Oweh ist ja arg lang geworden nun.
Danke fürs Lesen und Mitüberlegen!

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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von claudiskatzis » Mo 4. Nov 2019, 20:13

Wenn du das beim Metzger holst, wird der das bestimmt zerkleinern. Dann musst du das nicht tun.😉
Das Leben ist nur mit bunter Knete im Kopf zu ertragen

LG Claudi

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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Barbarossa » Mo 4. Nov 2019, 20:23

Hallo Mieuw,

aha, mal wieder so ein kleiner, sturer Futterspezialist. Kommt mir seeehr bekannt vor. Mein Rat, bevor du erfolglos Sorte um Sorte testen (und durchfallen) lässt: Rufe doch einfach mal Sandra von Sandras Tieroase an. Sie kennt ihr Sortiment aus dem FF, kennt diese kleinen Mäkelfritzen und kann dir sicher recht treffsicher manchen guten Tipp geben. Bei ihr gibt es wirklich noch richtig gute Beratung quer durch die besten Futtersorten und ich wette, fürs Katerle findet sich was!

Viel Erfolg. :grins_gelb:
Viele Grüße
von meinen Sternchen Matzi 01.05.98-05.05.14 und Moritz 01.05.98-25.11.16, von Tinka und Kai
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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Walks-with-cats » Mo 4. Nov 2019, 21:16

Hallo Mieuw,
deine Freunde sollten den Kater wirklich mal gründlich durchchecken lassen. Meine elfjährige Kaija hüpft gar fröhlich auf Tische und Bäume.

Nun zum Futter. Wenn der Kater Trofu so liebt, würde ich es mörsern und über das Nafu streuen. Hat bei meinen wunderbar funktioniert.

Im Fressnapf gibt es von Multifit Tütchen 'in Gelee'. Kein Zucker, kein Getreide. Qualitativ vergleichbar mit dem Topic von Aldi. Penny bietet etwas Ähnliches.

Wenn Katerchen länger bei dir bleibt, kannst du versuchen, ihm hochwertiges Futter langsam unterzujubeln. Geleefutter zuerst in 'homöopathischen Dosen' mit hochwertigem Futter anreichern, dann steigern.
Kann dauern. Wochen, Monate.

Ich mache das mit mäkelnden Pflegis immer so. Bisher nahmen alle beim Auszug gerne auch hochwertiges Futter.
Viel Erfolg.

Mieuw
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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Mieuw » Di 5. Nov 2019, 17:32

Danke für die Ideen!

Sandras Tieroase hat wirklich tolles Sortiment. Ich habe heute mal nachgefragt, in Gelee konnten sie mir leider nichts empfehlen (waren aber sehr nett!), in Soße gibt es aber was ich versuchen könnte. Das überlege ich nun.
(Das eine mit Soße ist von Firma Landfleisch, da hatte ich schonmal was ausprobiert (fand ich prima Zutaten, gefiel mir gut) das war aber Pastete, das war noch bevor ich wusste dass er auf sein erst-Gelee-ablecken besteht. Leider sind Katerle und ich ja nicht gerade einer Meinung was unter "tolles Katzenfutter" zu verstehen ist.)

Ich müsste ihn dann wohl erstmal dazu bringen, auch Soße ablecken statt Gelee zu akzeptieren. Damit habe ich heute angefangen, ein Teil des Gelee mit Heißwasser verflüssigt. Ging so. Mal schauen.
Anscheinend ist es von Felix besonders schwierig sie umzugewöhnen auf anderes / besseres, klang mir so durch. Vielleicht sollte ich schon froh sein dass er das Miamor Ragout in Jelly untergemischt akzeptiert? (Ich find es ja nicht sooo tolles Futter.)

Vielleicht habe ich auch zu früh aufgegeben mit Bozita? Weicher Kot war mir halt Alarmzeichen. Vielleicht kommt seine Verdauung einfach noch nicht mit dem höheren Fleischanteil zurecht??
Hätte ich langsamer vorgehen müssen, auch wenn er es sehr schnell akzeptiert hat? (Das hat er testweise ja sogar pur dann gefressen, also ohne sein gewohntes Futter untergemischt, nach ner guten Woche untermischen. (Miamor Ragout hingegen nur 50:50 nach 4 Wochen, mehr wurde verweigert.) Aber dann eben auch Häufchen statt Wurst gemacht, und anscheinend Bauchgrummeln oder sowas, beim Bozita pur, deswegen hatte ich Sorge und hab's gelassen.)

Das mit dem über Monate eingewöhnen ... Ist gut zu wissen. Vielleicht muss ich mal mehr an mir arbeiten, und nicht an/mit dem Katz, und ich brauche einfach mehr Geduld. (Ich fand mich ja schon mit alle 3 Tage 1/2 Teelöffel mehr schon geduldig. )

Drüberstreuen geht für diesen Katz leider nicht gut. Da ist dann schnell der ganze Napf ihbäh. Egal wie lecker er es einzeln / trocken findet. - Ausser Hefeflocken/-pulver, das ging, mit Heilerde gemischt zum unterjubeln (in Absprache mit TA, als er anfangs leichten Durchfall hatte.) Also wenn es sich quasi im Gelee/soßigem auflöst und nicht mehr als "drübergestreut" erkennbar ist, und ihm ultraleckerschmeckt.
Er nimmt auch keine Pasten, weder Malzpaste noch Leberwurstpaste, auch keine "Schlecktütchen", nur Kaustange, oder "Dreamies" - die aber auch wieder nicht übers Futter, sondern nur einzeln. (Kriegt er jetzt aber auch kaum, das Futterjagen, oder aus Papprollen rauspfoteln, gibts jetzt mit TroFu.) Immerhin hat er inzwischen entdeckt wie viel Spaß es macht sich das Futter zu "erarbeiten".

Ich hatte wohl insgeheim auf so etwas wie "den Geheimtipp" gehofft, mit Gelee, was ihm so gut akzeptabel ist wie das Bozita, aber ohne den weichen Kot. Aber es stimmt, noch 50 Sachen einfach so "blind" durchprobieren und entsorgen ist auch nicht schön. (Wenigstens geht das angebrochene/tiefgefrorene dann noch woanders, einer der Katzis bei meiner Ma hat bisher noch alles aufgefuttert.)
Dann wohl doch lieber versuchen auf Soße statt Gelee umzugewöhnen, und ein gutes Futter mit Soße finden.

Ja, ich möchte den Leuten ja eh zum Thema Untersuchungen ans Herz legen genauer zu gucken. Auch mit FORL, hab ich jetzt gelesen, dass über die Hälfte aller Katzen das hat und still und leise leidet und man sieht gar nix, ist schon erschreckend. Er hat zwar keine der genannten Anzeichen ausser dass er mäkelig frisst, aber ist ja deutlich älter als 5. (Das jetzt Röntgen so üblich ist war früher nicht so verbreitet, hab ich den Eindruck. Nun überlege ich ob meine alte Katze damals vielleicht auch... 50/50 Chance?... Naja.) Ich kannte die Leute vorher gar nicht, das war eher Zufall, über gemeinsame Bekannte, ich bin halt eingesprungen kurz vor knapp als ich von dem Notfall hörte (und hatte auch eh noch die Katzenausstattung eingelagert), mich wundert es immernoch dass die in ihrem großen Freundeskreis niemand fanden für den Kater in Pflege (der ist so ein lieber). Dass man Katze nicht ohne konkreten Anlass / Hinweis nochmal ganz auf den Kopf stellt zum untersuchen, wenn gerade akut medizinisch Notfälle bei den Menschen sind, kann ich mir schon vorstellen. (Dass sie den in Pflege geben mussten war ja nicht ohne Grund.)
Mit dem Springen, ja, meine "Omi" war auch mit 20 noch auf die hohe Kommode gesprungen. Nur auf den Kleiderschrank nicht mehr aus dem Stand. Aber die war auch eine drahtige taffe "Feld-Wald-Wiesen"-Katze, ursprünglich Wildling. Der Katerle jetzt bei mir hat kurze Beinchen und massigen Körper, ist vielleicht eh nicht so zum springen gebaut? und mag klettern und nicht-100%-stabiles nicht mehr seit er als Junger mal mit der Heizungsliege abgerutscht ist. Nichtmal Stuhlkissen sind ihm geheuer, lieber ohne Kissen zum hochspringen. Aber wie gesagt, ich find's auffällig genug um die Menschen darauf auch nochmal anzusprechen. Ein bisschen schwer einzuschätzen finde ich wie dringend etwas evtl wäre, aber da es hiess wurde untersucht und für gesund befunden (auch die Zähne - aber wie gesagt keine Ahnung ob geröngt), ich selber kein Auto habe und mit Bandscheibenvorfall zur Zeit nicht gut tragen kann (nichtmal gut ohne tragen laufen ... war ausgemacht wenn was ist fahren die zum TA), denke ich wenn es bis Januar warten kann und nichts akutes ist muss ich nicht jetzt riesen Aufstand machen sondern beobachte erstmal noch genauer. (Möchte aber natürlich auch nicht dass er unnötig lange leiden müsste wenn irgendwas verstecktes wäre.) Hm.

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Re: Nassfutter umstellen bei "Mäkelkatze" - Rat und Tipps gesucht

Beitrag von Walks-with-cats » Di 5. Nov 2019, 21:41

Landfleisch ist gar nicht übel. Das würde ich auf jeden Fall versuchen. Meine mögen es leider nicht.

Bozita ist bekannt bis berüchtigt dafür, dass empfindliche Katzen Durchfall bekommen können. Etwas viel Lunge drin, wenn ich das richtig im Hinterkopf habe. Ist aber trotzdem kein schlechtes Futter. Meine mögen es, fluffiger Kot folgt. Das weiß ich und kann damit leben. Ich füttere es nicht oft. Im Sommer, wenn wenig Appetit besteht, ist es eine Geheimwaffe.

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