Futtermittelallergie - Odins Geschichte

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rübe
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Re: Futtermittelallergie - Odins Geschichte

Beitrag von rübe »

Könnte es sonst sein, dass Odin auf irgendwelche Zusatzstoffe im Futter reagiert? Das sind ja alles Futtersorten, die nicht frei davon sind. Ich habe mich wegen Achmed in der IBD-Facebookgruppe angemeldet (und schon seit Ewigkeiten nicht mehr reingeschaut), es gibt offenbar kaum geeignete Futtermittel für eine „echte“ Ausschlussdiät. Ich glaube dazu gehören Leckaland (das mag hier wirklich keiner) und auch was von Defu glaube ich, da gibt es auch bindemittelfreies Monoproteinfutter - ist hier genauso unbeliebt. Das ist echt Pest oder Cholera. Was zu finden, das gut vertragen wird und dann auch noch genehm ist, ist echt schwierig. Ich lese hier sehr interessiert mit :yes: .
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nemesis
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Re: Futtermittelallergie - Odins Geschichte

Beitrag von nemesis »

rübe hat geschrieben:
Mi 20. Dez 2023, 21:43
Könnte es sonst sein, dass Odin auf irgendwelche Zusatzstoffe im Futter reagiert? Das sind ja alles Futtersorten, die nicht frei davon sind. Ich habe mich wegen Achmed in der IBD-Facebookgruppe angemeldet (und schon seit Ewigkeiten nicht mehr reingeschaut), es gibt offenbar kaum geeignete Futtermittel für eine „echte“ Ausschlussdiät. Ich glaube dazu gehören Leckaland (das mag hier wirklich keiner) und auch was von Defu glaube ich, da gibt es auch bindemittelfreies Monoproteinfutter - ist hier genauso unbeliebt. Das ist echt Pest oder Cholera. Was zu finden, das gut vertragen wird und dann auch noch genehm ist, ist echt schwierig. Ich lese hier sehr interessiert mit :yes: .
Das geeignete Futter fuer eine Ausschlussdiaet ist ja Reinfleisch. Gibt es neben Leckaland auch von Herrmann's Manufaktur. Wo moeglich habe ich zuerst immer Reinfleisch probiert - ausser bei Ente -, ist hier allerdings recht unbeliebt. Bei der eigentlichen Ausschlussdiaet mit Pferd 2021 nahmen beide Katzen ab und Provokationen mit Reinfleisch hat Odin dann und wann verweigert und ich musste auf Monoprotein umsteigen (wo genau muesste ich selbst nachlesen). Selbst Tokki, der fast alles frisst, fand Reinfleisch doof.

Mit dem Thema Bindemittel hatte ich mich ganz am Anfang der Thematik beschaeftigt. Mjamjam setzt Johannisbrotkernmehl ein, Ropocat u.a. Johannisbrotkernmehl (mehr verraten sie nicht), beides vertraegt er. Ebenso Mac's (Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl). Als Laie gehe davon aus, ein weiteres vertraegliches Protein dieser drei Hersteller, wuerde er also vertragen. Bei STO (Ente) hatte letztes Jahr auch extra nachgefragt, sie setzen Johannisbrotkernmehl als Bindemittel ein. Ich gehe davon aus, Bindemittel sind weniger das Problem bei uns.

Odin hat es leider in doppelter Hinsicht schwer. Selbst auf Eierschalen, die gerne als Calcium-Lieferant eingesetzt werden, reagiert er. Da faellt schon einiges an Futter weg, obwohl es Monoprotein ist.
LG von nemesis mit Pummelzacken Odin und den Zwergen Khalida und Tokki
Prinzessin Lamia* fuer immer immer im Herzen
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Futtermittelallergie - Odins Geschichte

julees26
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Registriert: Sa 30. Mär 2024, 01:39

Re: Futtermittelallergie - Odins Geschichte

Beitrag von julees26 »

Hallo ihr,

Ich habe die Geschichte von Odin gelesen weil ich nach Erfahrungen mit Futtermittelallergien suche.
Ich habe eine 9 jährige Katze namens Skadi. Mitte 2020 wurde bei ihr eine Unverträglichkeit/Allergie festgestellt. Vom Tierarzt wurde mir Vet Concept empfohlen. Skadi reagierte oft mit Magen-Darm Problemen. 5 Tage immer wieder erbrechen aber nie Durchfall. Danach normal gegessen als wäre nichts gewesen. Die Katze wurde auf den Kopf gestellt außer zu dem Zeitpunkt Ultraschall und Pankreas. Warum weiß ich nicht mehr. Sie hat von Vet concept einiges durch bis wir bei Kaninchen ankamen und das sehr gut vertragen wurde. Im Winter 2022 hatte sie auf einmal einen komplett kahlen Bauch und Hinterbeine. Das wurde auf Stress zwischen den Katzen geschoben. Ich habe Kaninchen weitergegeben und das Fell wuchs nach und schnell war nichts mehr zusehen. Im Jahr 2022 hatte sie auch immer mal Episoden des erbrechens, irgendwann hat man einen Ultraschall gemacht und dort konnte man eine verdickte darmwand festellen und erhöhte Eosinophile im Blut. Was beides auf eine Allergie hinweist. Aber kein Hinweis ich solle die Sorte wechseln. Skadi hat sucrabest erhalten und die Kontroll Untersuchung samt Ultraschall ein paar Wochen später zeigte eine deutliche Besserung der Darmwand. Im Januar 2024 hat sie auf einmal wieder angefangen zu erbrechen. Wieder Ultraschall gemacht und dort zeigte sich eine auffällige Pankreas und Leber, teilweise auch Niere was sich aber hinterher nicht bestätigt hat. Sie lag insgesamt 12 Tage in der TK mit einer schweren Pankreatitis. Da sie ihr Kaninchenfutter nicht mehr angerührt hatte, musste die TK ihr MjamMjam geben, da die Leber sehr schlecht aussah und Katze essen musste. Nasensonde und Ösöphagussonde schon probiert. Nach 12 Tagen Klinik ging es ihr gut und ich habe MjamMjam weiter gegeben. 6 Wochen lang keine Probleme. Die Vermutung lag nahe das es nie eine Allergie war sonder dauernd eine Pankreatitis da diese im Ultraschall chronisch Verändert aussieht. Nach 6 Wochen hat Skadi erneut angefangen zu brechen. Wieder in die TK, auf den Pankreaswert warte ich noch. Ich habe MjamMjam Ente mit Geflügel weggelassen, und gebe ihr Pferd mit Kürbis. Das mag sie und verträgt sie aktuell. Allerdings habe ich heute Abend 2 rote Stellen auf dem Kopf über beiden Augen entdeckt. Sie kratzt sich aber nicht und verhält sich sonst so wie immer. Jetzt ist meine Frage ob ich Pferd einfach mal weitergeben soll und gucken ob sich was verschlimmert, oder könnte das noch von MjamMjam Ente mit Geflügel kommen? Das bekommt sie aber seit 6 Tagen schon nicht mehr.

Tut mir leid für den langen Text, ich bin sehr verzweifelt mittlerweile und es stand im Januar gar nicht gut um die kleine.

Liebe Grüße Julia

peaches
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Beiträge: 4
Registriert: Di 28. Feb 2023, 21:29

Re: Futtermittelallergie - Odins Geschichte

Beitrag von peaches »

Hallo ihr Lieben,

Ich wollte mal ein Update senden. Mittlerweile bin ich bei einem Facharzt mit Findus und ich denke, wir haben endlich das Rätsels Lösung gefunden. Findus hat eine Hausstaub Allergie und wird seitdem u.a. Mit Atopica behandelt. Desweiteren die üblichen Maßnahmen zur Eindämmung von hausstaub Milben plus Dessensibilisierung - und siehe da - Findus ist wieder der alte. Das komplette Fell ist wieder da, ihm geht’s super…

Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und drücke die Daumen :)!!

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