Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Alles, was oben nicht passt
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Katy-Lea-Marly
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Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Katy-Lea-Marly » Fr 5. Apr 2019, 18:23

Hallo Ihr lieben,

ich habe ein riesiges Problem und das ist für mich einfach nur furchtbar. Ich muss mich mit einer Sache auseinandersetzen, die mir das Herz zerreißt. Nämlich damit, dass es sein kann, dass ich meine Katzen abgeben muss.

Für mich ist ganz klar, dass ich alles tun möchte, um das zu verhindern.

Kennt ihr das - man hört es immer wieder, dass man mit Haustieren und Kindern echt schlecht Wohnraum findet? Das ist ein Punkt. Aber es ist noch viel mehr als das. Ich habe ein sehr geringes Budget, was im Grunde nur eine Wohnung von 20-30qm erlaubt. Eine Einzimmerwohnung,... Als ich damals 2016 Marly bei mir aufnahm, sah alles ganz anders aus. Hätte ich noch eine Katze bei mir aufgenommen, wenn ich gewusst hätte, wie mein Leben weiter geht?

Ich sitze seit Wochen im Krankenhaus und eigentlich sollte ich im besten Fall in eine Wohneinrichtung ziehen. Das sollte ich schon vor 2Jahren, aber dagegen wehre ich mich. Katzen sind da nicht erlaubt. Allerdings muss ich aus der Wohnung, in der ich Momentan mit meiner Mutter wohne dringend raus. Weil sie auch raus muss. Ich suche nun schon seit 2Jahren erfolglos nach einer eigenen Wohnung und bin aufgrund meiner noch schwerwiegenden Erkrankung noch nicht arbeitsfähig. Die Behandlung greift allerdings, braucht aber seine Zeit.

Und nun musste ich gezwungenermaßen darüber nachdenken, meinen Katzen ein neues zu Hause zu suchen. Es bricht mir das Herz und ganz unabhängig von meinen Emotionen, will ich das meinen Katzen nicht antun. Vor allem Marly, die so viele Baustellen hat, da frage ich mich, wer würde die denn bei sich aufnehmen wollen. Es suchen sicher so viele Notfellchen ein zu Hause.

Das mit der Abgabe ist für mich ein Gedanke, der geht garnicht... Ich sage immer, dass geht nicht, ich trenne mich auf keinen Fall.
Aber zwei Katzen in einer Einzimmerwohnung? Das kann ich mir nicht vorstellen, sowas ist doch unmöglich für Katzen? Ich hoffe darauf, 2Zimmer zu finden, was aber bei meinem Budget und dem schlechten Wohnungsmarkt so aussichtslos wirkt. Und dann, selbst wenn ich es schaff, Miete zu zahlen, dann sind keine Tierarztkosten und ggf auf keine Futterkosten mehr drin. Es gibt Tiertafeln und vielleicht vergünstigte Tierärzte, die sich um die Tiere von Bedürftigen kümmern. Aber ich glaube, da wären meine Katzen nicht gut aufgehoben.

Ich hoffe noch auf ein Wunder, dass sich nicht doch irgendwo eine bezahlbare Wohnung auftut und ich es irgendwie regeln kann, das meine Katzen immer gute versorgt sind. Aber wenn das wunder nicht geschieht, ....

Beide meine Katzen sind nichtmehr die jüngsten, beide haben sie Baustellen und ich bin überhaupt nicht der Mensch, der sich seinen Tieren entledigen will. Ich hänge an ihnen so sehr und mir ist es so sehr wichtig, dass sie es gut haben und gut versorgt werden und vor allem Marly bräuchte Menschen, die sich mit den ganzen Wehwechen auch bereit sind rumzuschlagen.

Es ist keine Entscheidung. Momentan tue ich alles, um die Katzen bei mir behalten zu können. Aber ich muss mich damit auseinandesetzen, was mache ich, wenn alles nichtmehr geht... Ich kann sie nicht einfach ins Tierheim bringen. Ich muss Menschen finden, die ihnen ein zu Hause geben, Katzenerfahrene.

Warum schreibe ich das hier? Mir war danach. Ich fühle mich wie ein Monster, das ich über sowas nachdenken muss. Die vielen Tränen die ich geweint habe deswegen schon, sind unzählbar. Und es geht nicht um mich. Sondern es geht um das wohl zweier Katzen, das mir sehr am Herzen liegt. Und für die ich die Verantworttung übernomen habe. Marlys habe ich 2016 ein gedachtes für-immer-zu-Hause gegeben und nun steht das auf der Kippe.
Es ist eine verzweifelnde Situation.

Ich muss das hier einfach mal loswerden. Ich hoffe wirklich auf ein Wunder....
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von CrazyTime » Fr 5. Apr 2019, 18:31

Ach Mensch.... was für eine besch..... Situation. Für dich und die Katzen.
Wäre es für dich eine Option, in eine WG zu ziehen? Wenn man tierliebe Mitbewohner findet, klappt es mit einer größeren Wohnung.
Viele Grüße von den kleinen Schweinchen Piggeldy und Frederick und Dosi Tine.

Für immer im Herzen: Sternchen Fips. Du fehlst uns....

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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von missamy » Fr 5. Apr 2019, 19:19

Das ist wirklich der Supergau und es tut mir sehr, sehr leid für Dich. Für mich auch die allerschlimmste Vorstellung, dass ich durch Krankheit gezwungen wäre, meine zwei Süßen abgeben zu müssen, hoffentlich passiert das nie, nie, nie im Leben.

Helfen kann ich Dir leider auch nicht, nur die Daumen drücken und ganz fest wünschen, dass sich doch noch eine Lösung ergibt, die Dir das erspart. :trost:
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Fairycat » Fr 5. Apr 2019, 19:30

Wenn Du ALG2 bekommst, darfst Du bis 50m² haben. Das geht auch gut mit zwei Katzen.
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Hopeful » Fr 5. Apr 2019, 20:30

Hallo, ich denke mal das du Grundsicherung bekommst? Da hast du 45 Quadratmeter so ist es jedenfalls in Schleswig Holstein.
Gruß Petra
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Willi Winzig » Fr 5. Apr 2019, 21:09

Das ist schrecklich.

Ich drück die Daumen, dass du doch noch einen Weg und eine Wohnung findest.

Und das du wieder gesund wirst.

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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Libelle » Fr 5. Apr 2019, 22:10

finde die Vorstellung ist der Horror. Aber ich hab auch mal gehört - dass es eine qm und eine preiagrenze gibt. Ist betSinmr in Großstädten schwerer - als weiter draußen.

Ich drück dir die Daumen- dass sich alles zum Guten wendet.in welcher Ecke suchst du denn?

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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Politicalcat » Sa 6. Apr 2019, 00:22

:daumen: das von irgendwoher eine Lösung kommt, bei der ihr alle gut zusammen lebt :daumen:


In welchem Bundesland lebst du denn?

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Katy-Lea-Marly
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Katy-Lea-Marly » So 7. Apr 2019, 10:44

Hallo und lieben Dank für eure Antworten,

Ich kann grad nicht zitieren.
Zu euren Fragen:

Ja ich bekomme Alg2 und da stehen mir 45qm zu, allerdings ist der erlaubte Kaltmietenpreis festgesetzt. Und das Ding ist, für diesen erlaubten Kaltmietpreis, gibt es keine 45qm, nur seeeehr selten Mal, das sind dann die Sozialwohnungen, die aber alle besetzt sind.
Ich habe auch einen wohnberechtigungsschein, ich stehe auf Wartelisten bei Sozialwohnungsbaugesellschaften. Und bei denen ist es aber so, dass die Singles nur 1Zimmerwohnungen anbieten, da die 2Zimmerwohnungen dann wieder teurere sind, also auch dort.
Und so viele Vermieter sind gegen Haustiere und das interresiiert die auch nicht, dass Haustiehaltung generell nichtmehr verboten werden darf. Die haben genug anfragen für ihre Wohnungen, dann nehmen die jemanden ohne Tiere. Und man mag es kaum glauben, aber oft schreiben sie in ihre Wohnungsnaziegen sogar hinein, dass sie nicht am Empfänger von Sozialleistungen Vermieten.

Ich suche und wohne im Rhein-Neckar-Kreis. bundesland Baden-Württemberg.

WG wohnen ist leider eigentlich auch nicht Möglich, - das hat etwas mit meiner Erkrankung zu tun. Vielmehr ist aber auch das Problem, die meisten WGs die Mitbewohner suchen, sind Studenten etc und selbst da habe ich schon oft in Anzeigen gelesen - keine Haustiere -
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von ENK » So 7. Apr 2019, 11:14

Deine Situation ist heftig.
Hartz4 und Wohnungsgröße...
Also, es ist inzwischen zumindest in Berlin so, dass man bei drohender Obdachlosigkeit oder Verlust der sozialen Strukturen die offizielle Preisgrenze auch deutlich überschreiten darf. Bei dir könnte ein Arzt dir ein Attest zur Notwendigkeit deiner Katzen schreiben..hört sich doof an...aber gerade bei Psycho-somatischen Erkrankungen ist Stabilität der Umgebung das A und O. Zusätzlich hast du vermutlich die Möglichkeit aufgrund deiner Erkrankung noch einen weiteren Zuschlag beim Wohngeld zu erhalten. Ist zumindest bei einem Verwandten von mir so.
Ein letzte Möglichkeit wär schlichtweg in die Pampa zu ziehen. Solange du auf Hartz angewiesen bist ist es ja quasi Wurscht wie weit ein möglicher Arbeitsweg wäre. Dann dort 1-x Jahre wohnen, dann hast du eine saubere Mieterselbstauskunft evtl. auch wenn nötig die Schufa bereinigt , zeigst einem möglichen Vermieter , dass du eine gute Wahl bist und kannst dann wieder zentraler suchen ..oder eben auch da bleiben.

20 qm mit egal 1 oder 2 Katzen halte ich für nicht artgerecht. Eine Option wäre noch quasi Dauerfreigang und die wenigen qm nur als ständig zugängliches Notquartier...aber so etwas ist in der Regel noch schwerer zu finden als eine größere bezahlbare Wohnung. Zumal ich ehrlich als Vermieter bei unter 40 qm zu Katzenhaltung als reiner Wohnungshaltung auch nein sagen würde...Ausnahme Handicat mit geringem Aktionsradius...

Ansonsten bleibt dir nur, für die beiden zumindest eine Pflegestelle oder ein neues Zuhause zu suchen...so schwer es auch ist.

Vielleicht findest du ja doch weiter außerhalb eine Wohnung für dich und deine Katzen, bei der Du zwar zurückstecken musst, aber deine Katzen bei dir bleiben können ...zumindest übergangsweise..

Ich drück alle Daumen.
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Katy-Lea-Marly » Mo 8. Apr 2019, 20:29

Danke auch dir für deine Antwort.

Ich werde alle möglichen Optionen bedenkem und in verschiedenen Richtungen schauen müssen. Auf jeden Fall bin ich für jede Idee, die ich vielleicht selbst noch nicht hatte sehr dankbar.
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Politicalcat » Mo 8. Apr 2019, 22:34

Scheibenkleister, BaWü ist nicht mein Eck, da kann ich leider nicht helfen.

Meine Idee wäre dann jetzt auch in einem klitzekleinen Dorf nach einer Wohnung zu gucken. Eben da wo alle anderen nicht wohnen wollen.

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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Zicklein » Di 9. Apr 2019, 04:20

Wir wohnen in einem Dorf im Rhein-Neckar-Kreis wenn Du Hilfe bei der Wohnungssuche brauchst können wir Dir helfen.
Sina mit Sunita und Mäuschen. Neu dazu Jolie.

Für immer im Herz! Mati! :traurigguck:

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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Tiedsche » Di 9. Apr 2019, 17:24

Achje, das lese ich jetzt erst. :traurigguck:
Jetzt mal vorne weg.....falls es zu der Entscheidung kommen muß die Katzen zu vermitteln schreib auf jeden Fall die KHS/deine Vermittlerin (Susanna?) an. Die Weitervermittlung läuft auf jeden Fall über den Verein. :cool:
Ich würde dir eh raten Susanna anzuschreiben....vielleicht findet sie mit dir zusammen eine gute Lösung :grins_gelb:
Deine Mutter kann dir katzenmäßig nicht mehr beistehen?

Das was ENK schreibt finde ich sehr vernünftig. Wenn du noch nicht arbeitsfähig bist ist es sicher eine Option aufs Land zu ziehen. Es sei denn du bist tagsüber in ambulanter Betreuung oder für betreutes Wohnen vorgesehen. ....dann wirds wohl schwieriger.
Grüße vom Weiberquartett Naris (8), Trielo(11), Kabisa(15) und Moni (noch viel älter)
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Dudler » Mi 10. Apr 2019, 07:38

Ich wohne auch nicht so weit weg und halte die Augen offen.

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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Katy-Lea-Marly » Mi 10. Apr 2019, 12:56

Ich danke euch allen für eure Anteilnahme und Hilfsangebote, Worte, Gedanken etc.

Gestern habe ich einen längeren Text geschrieben, der dann aber nicht ankam, wegen Netzwerk-Zeitüberschreitung. Bisher hatte ich noch nicht die Möglichkeit, erneut zu schreiben.

Ich werde mich melden
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Katy-Lea-Marly » Mi 10. Apr 2019, 15:25

Also es ist so, dass ich so wohnen muss, dass ich eine gute Anbindung an den ÖPNV habe. Und ja, ich muss zu Tagesstrukturierenden Maßnahmen.

Diese Orte, wo keiner hin will sind daher leider auch für mich nicht geeignet :traurigguck:

Ob mein Arzt mir Attestieren kann, dass die Katzen für meine Stabilität wichtig sind, müsste ich mal fragen. Allerdings, für wen sollte das Attest sein?
Was kann es bewirken? Eine Budgeterhöhung beim Jobcenter?

Das eine was ich finden muss, ist die passende Wohnung. Das andere ist eine Lösung für die anfallenden Kosten. Marly hat allein letzte Woche über 300€ Tierarzt verschlungen. Sowas kann ich dann nicht mehr zahlen.
Ich plane, eine Unterstützungsorganisation mal zu kontaktieren, ob die in meiner Situation dann helfen könnten.

Bei Lea steht nach meinem Aufenthalt auch eine Forl-Op an. Sie hat aber wenigstens eine Versicherung, im Gegensatz zu Marly...

Es gibt so vieles zu Bedenken und zu planen. Momentan bin ich da echt etwas überfordert. Ich bin aber nicht Hoffnungslos.
Ich kann hier im Forum, so völlig öffentlich auch nur Teiloffen schreiben. Sind hier ja auch schon sehr private Dinge, die ich in meiner Not hier preisgebe.

Hinzugefügt nach 3 Minuten 41 Sekunden:
vergessen:

Ja, meine Mutter kann mir Katzenmäßig vmtl. nicht beiseite stehen. Auf keinen Fall finanziell. Und sie zu übernehmen geht auch eher nicht, sie hätte zudem dann dasselbe Problem wie ich, sie hat auch nur ein kleines Budget und ebenso schlechte Chancen auf dem Wohnungsmarkt.
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von ENK » Mi 10. Apr 2019, 20:07

Okay,
Dann fällt Pampa aus.
Attest, damit du etwas mehr als die sogenannte angemessene Wohnung genehmigt bekommst, also mehr Quadratmeter und damit höhere Kosten übernommen werden. Und dann ich Zuschlag wegen erhöhtem Aufwand in der Versorgung für dich...ist nicht viel, aber jeder Euro zählt.
Beim WBS noch einmal nachhaken, du brauchst einen mit "besonderer Dringlichkeit" ...und dann bei allen Wohnungsbaugesellschaften eine Bewerbung hinterlassen..
Die Wohnung deiner Mutter gemeinsam oder nach ihrem Auszug zu behalten , ist keine Alternative?

Die Tierarztkosten sind ein anderer Faktor...das kann sehr heftig werden. Es gibt einige Tiertafeln, die auch Tierärzte angegliedert haben, die könnten zumindest bei den Basics helfen. Aber eine Forl Sanierung ist da schon eine andere Hausnummer.
Insgesamt keine schöne Situation.

Was sagen die Vereine, von denen du die Katzen hast, dazu ? Könnten die im Notfall auch als Rückgabestelle zur Verfügung stehen oder dir sonst irgendwie finanziell helfen.

Ich verstehe, dass du hier nicht deine Lebensgeschichte ausbreiten möchtest. :trost: Ich habe im Verwandtenkreis selbst einige Menschen mit "gebrochenen" Lebensläufen und weiß, wie schwer der Weg sein kann.

Ich drücke dich ganz vorsichtig aus der Ferne, leider habe ich in der Region keine Immobilienkontakte..
LG
Anne
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Katy-Lea-Marly » Fr 12. Apr 2019, 23:14

Danke dir für deine Worte.

Diesen WBS mit Dringlichkeit scheint es bei mir nicht zu geben. Diese Option.
Wegen einem Attest bzgl Katzen werde ich mal einfach schauen, ob mir das verfasst werden kann. Versuch ist es wert.

Bei wohnbaugesellschaft stehe ich schon auf der Warteliste, sowie bei einer anderen "organisation".

Die Wohnung in der ich momentan noch mit meiner Mutter wohne, können wir weder gemeinsam, noch ich alleine behalten.

Der Tierschutzverein (Tierheim) von dem ich Lea habe, weiß noch nicht Bescheid über meine Situation.
Die Vermittlerin von Marly, weiß es.

Mir fällt es sehr schwer, mich mit diesem Thema hier auseinander zu setzen. Ich bin aber froh, hier geschrieben zu haben und die vielen lieben Rückmeldungen zu bekommen.

Ich kann mir ein Leben ohne meine Katzen nicht vorstellen. Sie fehlen mir ja jetzt auch unendlich, wo ich im Krankenhaus bin. Mich machen die Umstände echt Traurig.
Und Lea wird bald 10Jahre alt. Und sie zog bei mir ein, als sie 11Wochen alt war. Wir haben einiges miteinander durchgemacht. Marly lebt seit 2016 bei mir und auch mit ihr habe ich schon viel durch und liebe sie über alles.
Der Gedanke, zwei alte Tiere ggfs weggeben zu müssen.... Gerade alte Tiere. Das fühlt sich wie abschieben an. :heul:
Lea hängt doch auch so sehr an mir und es besteht kein Zweifel daran, dass ich ihr fehle. Sie ist eine eher Scheue Katze, die nur zu mir vollstes Vertrauen hat. Ich kann mit ihr alles machen. Andere nicht.
Marly ist ja ggü. allem und jedem offen. Die würde ein Umzug sicher besser wegstecken. Aber auch sie hängt an mir, und auch sie vermisst mich wohl.
Achja, es tut weh. Es bringt Tränen.

Ich möchte das meinen Katzen nicht antun.

Es gibt sooo viele Tiere, die auf ein neues zu Hause warten. Ich möchte nicht noch 2 weitere Tiere in diese Situation bringen. Und ich möchte doch auch meine alt werdenden Katzen pflegen, sie begleiten, wenn es Mal soweit ist.... Es macht mich einfach Traurig.
Dann bekomme ich auch Wut auf meine Erkrankung, weil ich mir halt denke, wäre ich gesund, könnt ich arbeiten, dann hätte ich diese Nöte jetzt nicht. Aber so zu denken ist halt auch nicht produktiv.

Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es nicht doch einen Platz für uns gibt.
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Re: Wenn die Trennung von den Katzen im Raum steht...

Beitrag von Tiedsche » Sa 13. Apr 2019, 15:52

Ach Katy, es wird schon eine Lösung geben mit der ihr alle leben könnt. Da bin ich ganz sicher. Am schönsten wäre wenn ihr zusammen bleiben könntet und dafür drücke ich erstmal die Daumen.
Die 2 Katzendamen sind so bezaubernd, In der Not werden sie sicher ein Plätzchen finden, dass dir die Möglichkeit gibt weiter in Kontakt zu bleiben.
Wenn meine Situation nicht wäre, wie sie ist, würde ich beide Damen mit Freude übernehmen und sei es auch erstmal nur übergangsweise.

Mir tut das alles so leid, aber ich glaub einfach dass sich ein Weg auftun wird.
Grüße vom Weiberquartett Naris (8), Trielo(11), Kabisa(15) und Moni (noch viel älter)
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Glück ist eine kontrasterfahrung

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