Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

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Eva
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von Eva »

irlandfan hat geschrieben:
Di 5. Mai 2020, 19:06
Interessant, du hast Erfahrung damit. Es ist jedenfalls so etwas wie Gabapentin, das Rezept habe ich in der Apotheke gelassen, die mussten das leider bestellen. Ich habe das vor Jahren mal selbst genommen. Mich erschreckt halt ein wenig die Dosierung, ich soll 2x tgl. eine Viertelkapsel Shanna geben. Meine Befürchtung ist genau, dass es sie total umhaut. Aber du hast recht, das würde die Physiotherapie enorm erleichtern.

Ich habe vor solchen Medis selbst unheimlich Ehrfurcht, wahrscheinlich weil ich so etwas sehr schlecht vertrage und vorallem Nebenwirkungen immer stark verspürt habe. Und nun soll ich das einem so kleinen Katzenkörper verabreichen. Da scheue ich schon zurück, ich will dem armen Mädel nicht noch mehr zufügen als sie sowoeso schon aushalten muss. Das wird mir morgend sehr schwerfallen, die erste Dosis zu geben.
Nach dem Absetzen war Ciri wieder ganz schnell wie vorher. Es hatte keinerlei Langzeitschaeden. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es ihm schlecht damit ging, im Gegenteil.
Ciri soll es jetzt erneut bekommen, 2x tgl. eine halbe Kapsel. Damit werde ich anfangen, wenn ich mal wieder weniger lange Arbeitstage habe.
Liebe Grüße
Eva
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Pemico
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von Pemico »

Die Ursache bzw. Symptomatik ist ja bei Katz und Mensch gleich. Behandelt werden muss der Schmerz und die Entzündung, die sich durch die Kompression bildet. Dazu setzt man genau an die betroffenen Stellen lokal eine Mischung aus Cortison und Schmerzmittel. Wenn das Ziel erreicht ist (deutlich Schmerzlinderung, keine neurologische Verschlechterung) kann man die Cortisongabe beenden. Aktuell sollte sich Shanna schonen, aber an sich ist ein BSV ohne Lähmungen nicht so kritisch.

Quartett
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von Quartett »

Quartett hat geschrieben:
Fr 17. Jan 2020, 19:40
Unser Leo hatte auch einmal einen Bandscheibenvorfall, allerdings nicht so schlimm wie Max. Er begann plötzlich zu humpeln, bewegte sich weniger und sprang nicht mehr. Unsere damalige Tierärztin tastete ihn ab und bewegte ihn vorsichtig, da äußerte er ein paar Mal Schmerzlaute. Sie machte dann Röntgenaufnahmen und man sah an einer Stelle einen winzigen Vorsprung. Sie meinte, der würde mit der Zeit vom Körper resorbiert und eine OP sei nicht nötig, da er fraß und normal Kot und Harn absetzen konnte.
Sie hatte tatsächlich recht, nach 6 Wochen, in denen er überwiegend im Körbchen lag und dieses nur zur Toilette verließ, war der Spuk vorbei. Das Essen wurde natürlich am Bett serviert und alles, was er brauchte, war in erreichbarer Nähe aufgebaut.
Viel Glück für Max!
Ich zitiere mich der Einfachheit wegen mal selbst. Bei Leo war es ein einmaliger Vorfall (Wortwitz :grins_gelb: ), er hatte danach nie wieder solche Probleme. Hoffentlich habt ihr auch so ein Glück. :d-dr:
„Die Freiheit ist nicht die Willkür, beliebig zu handeln, sondern die Fähigkeit, vernünftig zu handeln.“
Rudolf Virchow

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irlandfan
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von irlandfan »

Eva hat geschrieben:
Di 5. Mai 2020, 20:08
Nach dem Absetzen war Ciri wieder ganz schnell wie vorher. Es hatte keinerlei Langzeitschaeden. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass es ihm schlecht damit ging, im Gegenteil.
Das macht mir gerade Mut. Toi toi toi für die erneute Behandlung von Ciri.
Pemico hat geschrieben:
Di 5. Mai 2020, 20:10
Behandelt werden muss der Schmerz und die Entzündung, die sich durch die Kompression bildet. Dazu setzt man genau an die betroffenen Stellen lokal eine Mischung aus Cortison und Schmerzmittel. Wenn das Ziel erreicht ist (deutlich Schmerzlinderung, keine neurologische Verschlechterung) kann man die Cortisongabe beenden.
Das wäre eine gute Perspektive und stimmt mich etwas optimistischer.
Quartett hat geschrieben:
Di 5. Mai 2020, 21:27
Ich zitiere mich der Einfachheit wegen mal selbst. Bei Leo war es ein einmaliger Vorfall (Wortwitz :grins_gelb: ), er hatte danach nie wieder solche Probleme. Hoffentlich habt ihr auch so ein Glück. :d-dr:
Danke für die Erinnerung und Auffrischung. Auch das zu lesen, tut gerade sehr gut. Ganz so selten, eher wohl oft kaum erkannt, scheint ein BSV bei Katzen doch nicht zu sein.

Shanna macht offensichtlich genau das Richtige, sie schläft fast nur. Mal schauen wie es unter dem neuen Medi dann wird. Jetzt sehe ich schon wieder etwas Licht im Dunkel dank eurer Berichte.

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Ermina
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von Ermina »

Danke für Deine lieben Worte.
Es tut mir leid, dass ich medizinisch / fachlich nichts zu Dir sagen kann.
Aber, Ihr habt das mit Mäxchen so wunderbar toll gemeistert;
dann klappt das auch bei Shanna. :trost:

Berlioz2014
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von Berlioz2014 »

Bandscheibenvorfall bei Berlioz (Main Coon Kater 9 Jahre) Operation war erfolgreich
Hi zusammen, ich möchte euch einmal meinem Gesichte mit meinen Kater Berlioz Main Coon 9 Jahre erzählen.
Am 19.07.2023 schrie er ganz fürchterlich auf und knurrte und fauchte und konnte sich nicht mehr hinlegen. Er ging nach unten schleifend mit den Hinterbeinen und konnte seinen Schwanz nicht mehr aufrichten. Da sind wir das erste Mal zu unseren Haustierarzt morgens um 9 Uhr gefahren. Dort wurde er geröntgt und dort sagte man mir das er Arthrose habe was ich schon wusste und sonst weiter konnte nichts festgestellt werden. Drauf haben wir Schmerzmittel mitbekommen und sind wieder nach Hause. Dort fraß Berlioz und legte sich hin. Ab Mittag fing das ganze wieder von vorne an und wir beschlossen unserer Tierklink zu fahren. Dort wurde alle untersucht was zu untersuchen ging und dort kam zu dem Schluss uns in die nächste Klinik nach Hannover zu überweisen, weil hier ein MRT / CT ratsam wäre um festzustellen was er hat. Dort angekommen, wurde auch untersucht und es wurde dann entschlossen das er dableibt und ein CT gemacht wird. Im Raum standen mehrere mögliche Ursachen von Schwanzabriss bis zu Diabetes. Abends am 19.07 um 23:00 Uhr kam dann der Anruf, dass das Ergebnis das er einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbel zwischen 6 und 7. Mir wurde dringend geraten Ihn sofort operieren zu lassen. Nach einer langen Nacht was wir mache sollen und was das Beste für Ihn ist. Am frühen Morgen haben wir uns 4 weitere Meinung eingeholt in anderen Kliniken und auch in der Klinik in Lüneburg. Nach den ganzen Gesprächen, haben wir uns für die Operation entschieden. Das war auch die richtige Entscheidung. Er seit Montag den 25.07.2023 wieder zuhause. Ihm geht es sehr gut. Sein linkes Hinterbein zeiht er nach sich aber es hat sich schon von Montag zu heute gut gebessert das er schon aufgesetzt beim Laufen. Wir machen Physo und er bekommt 2x die Woche Stromtherapie. Er frisst super und kann auch ohne Probleme Pipi und Kot absetzen. Er ist auch gut drauf und lässt fast alles über sich ergehen. Ich bin froh das ich diesen Katzen Forum gefunden haben und reisen Dan an Martina dich sich sofort bei mir gemeldet hat und mir Rat und Erfahrung geholfen hat. Dadurch habe ich mich damit nicht alleine gefühlt und es hat mich bestärkt die Entscheidung zur OP getroffen zu haben. Wir sind guter Dinge und halten euch gern auf dem Laufenden.
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irlandfan
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von irlandfan »

@Berlioz2014 Vielen Dank, dass du auch hier von Berlioz' BSV und der OP berichtest. Ich finde, ihr hattet ziemliches Glück, dass zwischen Vorfall, Diagnose und letztendlich OP so wenig Zeit vergangen ist. Da ihr nun auch so schnell physiotherapeutisch in guten Händen seid, bin ich mir sicher, dass Berlioz die OP gut wegstecken und schnell Fortschritte beim Laufen machen wird. Und von dir wird er ja sowieso bestens versorgt. Knuddel mir den Süßen bitte mal.

Uns wurde ja damals in der TK gesagt, dass BSV bei Katzen eigentlich überhaupt nicht vorkommen. Vielleicht werden sie nur nicht immer richtig diagnostiziert.

Ich drücke dir und Berlioz ganz feste die Daumen, dass er sich im Lauf der Zeit wieder völlig erholt und es ihm in ein paar Wochen oder Monaten wieder genau so gut geht wie Max das Glück gehabt hat. :daumen:

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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von cyber-cat »

Berlioz2014 hat geschrieben:
Do 27. Jul 2023, 14:47
Dort wurde er geröntgt und dort sagte man mir das er Arthrose habe was ich schon wusste und sonst weiter konnte nichts festgestellt werden. Drauf haben wir Schmerzmittel mitbekommen und sind wieder nach Hause.
Das klingt sehr interessant, danke für den ausführlichen Bericht. Wir behandeln unseren Gino (15 Jahre) seit einigen Monaten mit Solensia wg. seiner Arthrose im Rücken, aber ich werde gerade in den letzten Wochen das Gefühl nicht los, dass da "noch mehr" ist. Vermutlich kein BSV (zumindest kein schwerer), aber Dein Bericht ermutigt mich, eine Überweisung in eine TK anzusprechen und dort weitere Diagnostik machen zu lassen.
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Re: Max hat einen Bandscheibenvorfall, diagnostiziert durch MRT, OP notwendig

Beitrag von Jorya »

cyber-cat hat geschrieben:
Do 27. Jul 2023, 16:57
und dort weitere Diagnostik machen zu lassen.
Auf jeden Fall Ratsam. Mocca hatte im.letzt3n Jahr plötzlich Schmerzen Im Rücken, fraß nicht mehr und wollte sich nicht mehr bewegen..

Ich habe dann auch ein MRT/CT und Hirnwasser untersuchen lassen müssen.

Sie hat eine Stenose (wobei das bei Katzen eig. selten vorkommt) an einer Stelle. Zur Zeit geht es ihr wieder gut, aber es kann wiederkommen.

Aber wenn weiß ich was los ist und sie ganz starkes Schmerzmittel braucht.

Ich suche mal die Passagen die ich geschrieben hatte und kopiere sie hier rein?

:idee: oder lieber einen neuen Beitrag mit Rückenproblemen Katzen?
Liebe Grüße
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